Trump ehrt freigelassene Hamas-Geiseln – bewegende Szenen in WashingtonTrump ehrt freigelassene Hamas-Geiseln – bewegende Szenen in Washington
Donald Trump empfängt drei Überlebende des Hamas-Terrors und verspricht: „Wir holen alle zurück.“ Die Dankbarkeit ist überwältigend – und ein politisches Signal.

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Es war ein bewegender Moment, der weit über den politischen Alltag hinausging: Bei einer Veranstaltung des National Republican Congressional Committee in Washington trat US-Präsident Donald Trump gemeinsam mit drei freigelassenen israelischen Geiseln auf die Bühne – Iair Horn, Keith Siegel und Aviva Siegel. Alle drei waren am 7. Oktober 20237. Oktober 2023: Das Hamas-Massaker, das Israel veränderteDer 7. Oktober 2023 war der Tag des Hamas-Massakers in Israel. Terroristen aus Gaza ermordeten etwa 1.200 Menschen, vor allem Zivilisten, und verschleppten mehr als 240 Geiseln in den Gazastreifen.Mehr lesen von der HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen nach dem brutalen Überfall auf IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen verschleppt worden.
Trump würdigte die Überlebenden und betonte: „Hamas ist einfach eine Katastrophe – dieses Ausmaß an Hass, das sie verkörpern.“ Die Anwesenden im Saal erhoben sich, als er die drei Geiseln auf die Bühne bat. Was folgte, war keine politische Rede, sondern ein eindringlicher Dank – voller Emotion und Menschlichkeit.
„Sie haben unser Leben gerettet“ – persönliche Worte an Trump
Keith Siegel sprach zuerst und wandte sich direkt an den Präsidenten: „Sie haben das Leben von 33 Geiseln gerettet. Sie haben diese Krise zur obersten Priorität gemacht. Wir verdanken Ihnen unser Leben.“ In der ersten Phase des Geisel-Deals, der im Januar 2025 begann, wurden mehrere Dutzend Geiseln freigelassen – auch dank des massiven politischen Drucks der USA unter Trump.
Seine Frau, Aviva Siegel, war bereits im November 2023 freigelassen worden. Nun bedankte sie sich tränenreich für die Rückkehr ihres Mannes: „Ich bin überglücklich. Bitte, helfen Sie uns, alle 59 Geiseln zurückzubringen.“ Derzeit geht man davon aus, dass von den ursprünglich 251 Entführten noch 59 in der Gewalt von Hamas und anderen Terrorgruppen im GazastreifenPalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen sind. Lediglich 24 von ihnen gelten als noch lebend.
„Ich war in der Hölle“ – Iair Horn schildert Hamas-Terror
Dann sprach Iair Horn. „498 Tage lang war ich in der Hölle – gefangen unter Hamas-Terroristen“, sagte der gebürtige Israeli aus dem Kibbutz Nir Oz. „Wir sahen kein Licht. Aber als wir hörten, dass Präsident Trump gewählt wurde, wussten wir: Jetzt wird etwas passieren.“ Horns Bruder Eitan ist noch immer in Gefangenschaft. Horn bat Trump inständig, sich weiter für dessen Freilassung einzusetzen. „In wenigen Tagen ist Pessach. Ich hoffe, er kann mit uns am Seder-Tisch sitzen.“
Trump: „Wir hören nicht auf, bis alle zurück sind“
Trump versprach, sich weiter für die verbliebenen Geiseln einzusetzen. Der ehemalige Präsident hatte bereits während seiner ersten Amtszeit mehrfach erfolgreich amerikanische und israelische Geiseln aus Krisengebieten befreien lassen. Auch jetzt sieht er die Rückholung der Geiseln als „moralische Verpflichtung“.
Die Hamas hatte die Geiseln am 7. Oktober 2023 bei ihrem brutalen Überfall auf den Süden Israels verschleppt. 1.200 Menschen wurden an diesem Tag ermordet, darunter Babys, Familienväter, Senioren und Jugendliche auf einem Musikfestival. Es war das schwerste Massaker an Juden seit der ShoahShoah: Der nationalsozialistische Mord an sechs Millionen JudenShoah ist der hebräische Begriff für die Katastrophe der Vernichtung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland und seine Helfer. Rund sechs Millionen Juden wurden ermordet.Mehr lesen.
Im Zuge eines befristeten Waffenstillstands im Januar 2025 wurden dutzende Geiseln im Austausch gegen die Freilassung palästinensischer Sicherheitsgefangener freigelassen. Doch weitere Verhandlungen scheiterten, da Hamas auf Maximalforderungen beharrte und Israel sich weigerte, den Krieg zu beenden, solange nicht alle Geiseln freikommen. Die israelischen Militäraktionen im Gazastreifen wurden daraufhin wiederaufgenommen.
Geiselzustand: Hunger, Krankheiten, Isolation
Ein kürzlich veröffentlichter medizinischer Bericht des „Hostages and Missing Families Forum“ beschreibt die katastrophale Lage der verbleibenden Geiseln. Viele seien unterernährt, litten unter Infektionen, Dehydrierung und psychischem Trauma – nach über 550 Tagen Gefangenschaft, oft in völliger Isolation. Die Berichte von Überlebenden zeichnen ein Bild systematischer Vernachlässigung, Misshandlung und psychischer Folter durch die Hamas.
Autor: Redaktion
Mittwoch, 09 April 2025