US Aktivisten rufen zu Aktionen gegen Israel auf und stellen sich offen auf Seite des IranUS Aktivisten rufen zu Aktionen gegen Israel auf und stellen sich offen auf Seite des Iran
Radikale Gruppen mobilisieren in amerikanischen Städten und auf Universitätsgeländen zur Unterstützung des iranischen Regimes. Einige feiern sogar Angriffe auf amerikanische Militärbasen und fordern gezielte Störungen.
Während Israel und die Vereinigten Staaten militärisch gegen das iranische Regime vorgehen, formiert sich tausende Kilometer entfernt eine politische Front, die offen gegen den jüdischen Staat Stellung bezieht und den Iran verteidigt. Mehrere radikale Organisationen in den Vereinigten Staaten haben ihre Anhänger in den vergangenen Stunden zu Protesten, Mobilisierung und gezielten Aktionen aufgerufen. Ihre Botschaft ist eindeutig. Sie sprechen nicht von Kritik an einzelnen militärischen Maßnahmen, sondern von einem Kampf gegen das, was sie als zionistisches System bezeichnen.
Eine der zentralen Organisationen hinter diesen Aufrufen ist das Netzwerk Samidoun, das seit Jahren durch seine Unterstützung verurteilter Terroristen bekannt ist. In einer öffentlichen Erklärung verurteilte die Gruppe die gemeinsame israelisch amerikanische Militäroperation gegen den Iran und rief zu den breitest möglichen Mobilisierungen auf. Unterstützer sollten nicht nur demonstrieren, sondern aktiv den normalen Ablauf des öffentlichen Lebens stören und die militärischen Anstrengungen stoppen.
Auch die Organisation Students for Justice in Palestine, die auf zahlreichen amerikanischen Universitätsgeländen aktiv ist, veröffentlichte eine klare politische Stellungnahme. Ihre nationalen Strukturen forderten lokale Gruppen auf, sich zu mobilisieren, um die Souveränität des Iran zu verteidigen und die sogenannte zionistische Kriegsmaschinerie zu stoppen. Besonders brisant ist, dass einzelne regionale Gruppen sogar iranische Raketenangriffe auf amerikanische Militärbasen öffentlich begrüßten.
In Chicago sorgte ein Ableger der Organisation für Empörung, nachdem er einen iranischen Angriff auf einen amerikanischen Marinestützpunkt in Bahrain gefeiert hatte. Diese Reaktionen zeigen, dass es nicht nur um politische Kritik geht, sondern um offene Unterstützung militärischer Gewalt gegen Israel und seine Verbündeten.
Parallel dazu veröffentlichte eine Koalition verschiedener Aktivistengruppen in New York eine gemeinsame Erklärung, in der sie ihre Solidarität mit den iranischen Revolutionsgarden und der sogenannten Widerstandsachse bekundeten. Sie erklärten, sie seien inspiriert von den Angriffen auf israelische Ziele, amerikanische Soldaten und verbündete Staaten in der Region. In ihrem Aufruf forderten sie ihre Anhänger auf, sich nicht mit symbolischen Gesten zu begnügen, sondern aktiv einzugreifen und die militärischen Abläufe zu stören.
Besonders alarmierend ist, dass sich auch extremistische Gruppen aus dem rechtsextremen Spektrum zu Wort meldeten. Eine Organisation mit offen antisemitischer Ideologie rief ihre Anhänger dazu auf, sich auf einen Kampf gegen das vorzubereiten, was sie als jüdisches System bezeichnete. Diese Entwicklung zeigt, dass sich extreme politische Ränder, trotz ihrer ideologischen Unterschiede, in ihrer Feindseligkeit gegenüber Israel und Juden überschneiden.
Für Israel ist diese Entwicklung nicht neu, aber ihre Offenheit ist bemerkenswert. Während israelische Städte unter Raketenbeschuss stehen und das Land sich militärisch verteidigt, entstehen gleichzeitig in westlichen Demokratien Bewegungen, die nicht Israel als angegriffenen Staat sehen, sondern das iranische Regime als schützenswert darstellen.
Autor: Redaktion
Bild Quelle: By Ariel Hayat - https://www.flickr.com/photos/arielhayat/15472222401/, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=145422765
Dienstag, 03 März 2026