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Ted Cruz kritisiert parteiinterne Gegner wegen Iran-Kurs

Ted Cruz kritisiert parteiinterne Gegner wegen Iran-Kurs


Innerhalb der Republikanischen Partei wächst der Streit über den Umgang mit Iran. Senator Ted Cruz verteidigt Präsident Trump und greift Kritiker aus den eigenen Reihen scharf an.

Ted Cruz kritisiert parteiinterne Gegner wegen Iran-Kurs

Der republikanische US-Senator Ted Cruz hat sich in einem Interview deutlich hinter das militärische Vorgehen der Vereinigten Staaten gegen Iran gestellt und dabei zugleich parteiinterne Kritiker angegriffen. Anlass war unter anderem die Kritik des ehemaligen Leiters des Nationalen Zentrums für Terrorismusbekämpfung, Joe Kent, der die Strategie der Regierung infrage gestellt hatte.

Cruz erklärte, dass Regierungsmitglieder, die die sicherheitspolitische Linie des Präsidenten nicht mittragen, ihre Position konsequent verlassen sollten. Wörtlich sagte er: „Wenn ein Beamter die nationale Sicherheitsstrategie des Präsidenten ablehnt, sollte er zurücktreten.“ Den Rücktritt von Kent bezeichnete er in diesem Zusammenhang als folgerichtig.

Inhaltlich begründete Cruz seine Unterstützung für Präsident Donald Trump mit der langjährigen Rolle Irans in internationalen Konflikten. „Seit 47 Jahren ist Iran der weltweit führende staatliche Unterstützer von Terrorismus“, sagte er. Zudem habe das Regime für die Finanzierung von Organisationen wie Hamas, Hisbollah und den Huthi verantwortlich gezeichnet. Vor diesem Hintergrund sei das militärische Vorgehen aus seiner Sicht eine Maßnahme zum Schutz amerikanischer Interessen.

Auch gegenüber dem politischen Kommentator Tucker Carlson äußerte sich Cruz kritisch. Ohne ihn direkt zu zitieren, bezeichnete er einzelne Stimmen innerhalb der konservativen Öffentlichkeit als spaltend und sprach von „lautstarken Kommentatoren“, die nicht die Haltung der Mehrheit der Republikaner widerspiegelten. Carlson hatte zuvor die These vertreten, Israel habe Einfluss auf die Entscheidung der USA zum militärischen Eingreifen genommen.

Cruz widersprach dieser Darstellung und betonte, dass die Unterstützung für den Kurs der Regierung innerhalb der republikanischen Wählerschaft weiterhin hoch sei. Gleichzeitig warnte er davor, dass interne Auseinandersetzungen die Partei schwächen könnten. Er verwies dabei auch auf mögliche Einflussversuche durch ausländische Akteure, ohne konkrete Belege zu nennen.

Auf die Frage nach den strategischen Zielen des Konflikts erklärte Cruz, dass ein möglicher Machtwechsel in Iran langfristig die Sicherheitslage der USA verbessern würde. „Wenn dieses Regime fällt und durch eine Regierung ersetzt wird, die nicht darauf ausgerichtet ist, Amerikaner zu töten, wäre das ein erheblicher Fortschritt für unsere nationale Sicherheit“, sagte er.

Gleichzeitig stellte er klar, dass er keine groß angelegte militärische Bodenoffensive erwarte. Stattdessen gehe er von begrenzten, gezielten Operationen aus, die auf konkrete militärische Ziele ausgerichtet sind.

Die Äußerungen von Cruz verdeutlichen die wachsenden Spannungen innerhalb der Republikanischen Partei in außenpolitischen Fragen. Während ein Teil der Partei den harten Kurs gegenüber Iran unterstützt, fordern andere eine zurückhaltendere Strategie. Die Debatte dürfte sich in den kommenden Wochen weiter zuspitzen, insbesondere vor dem Hintergrund der anhaltenden militärischen Entwicklungen im Nahen Osten.




Autor: Redaktion
Bild Quelle: By US Embassy San Salvador - https://www.flickr.com/photos/40236643@N04/54747357638/, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=173744429
Montag, 23 März 2026

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