Ford X-Account gehackt: Anti-israelische Botschaften kurzzeitig veröffentlichtFord X-Account gehackt: Anti-israelische Botschaften kurzzeitig veröffentlicht
Ein Social-Media-Konto des Automobilherstellers Ford wurde am Montag Ziel eines Hackerangriffs, bei dem drei anti-israelische Nachrichten an die 1,5 Millionen Follower verbreitet wurden, bevor die Inhalte rasch gelöscht wurden.

Hacker nutzen Ford-Konto, um anti-israelische Nachrichten zu verbreiten. Automobilriese reagiert schnell und prüft den Vorfall.
Innerhalb eines kurzen Zeitraums von fünf Minuten erschienen auf dem Konto Nachrichten wie „Free PalestinePalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen“, „IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen ist ein Terrorstaat“ und „Alle Augen auf GazaPalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen“. Laut Daten der Plattform X erreichten die Beiträge insgesamt über 100.000 Aufrufe, bevor sie entfernt wurden.
Ford-Sprecher Dan Barbossa erklärte: „Unser X-Konto wurde kurzzeitig kompromittiert, und die veröffentlichten Inhalte wurden weder von Ford genehmigt noch gepostet. Wir untersuchen den Vorfall.“
Der Angriff wirft erneut die Frage nach der Sicherheit von Unternehmensaccounts in sozialen Medien auf, insbesondere in angespannten politischen Zeiten, in denen Plattformen wie X häufig Schauplatz für manipulative Kampagnen werden. Ob die Urheber ermittelt werden können und welche Konsequenzen Ford daraus ziehen wird, bleibt abzuwarten.
Autor: Redaktion
Dienstag, 31 Dezember 2024