Südafrika: Antisemitische Hetzjagd auf Juden – Terror verherrlicht und Gewalt gefordert

Südafrika: Antisemitische Hetzjagd auf Juden – Terror verherrlicht und Gewalt gefordert


In Südafrika nehmen antisemitische Ausschreitungen alarmierend zu. Pro-palästinensische Extremisten rufen offen zu Gewalt gegen Juden auf – mit „Fahndungsplakaten“, Bedrohungen und der Verherrlichung des Terrors vom 7. Oktober.

Südafrika: Antisemitische Hetzjagd auf Juden – Terror verherrlicht und Gewalt gefordert

Am Samstag versammelten sich anti-israelische Aktivisten auf der Sea Point Promenade in Kapstadt und hielten „Fahndungsplakate“ mit den Namen und Fotos jüdischer Südafrikaner hoch. Diese Personen – von denen viele nie in IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen lebten oder arbeiteten – wurden von den radikalen Demonstranten als „Kollaborateure“ Israels dargestellt. Die Forderung: Verhaftung oder Ausweisung aus Südafrika. Eine beispiellose antisemitische Hetzkampagne, die in ihrem Ton an dunkle Zeiten der Geschichte erinnert.

Die Plakate waren nicht nur bloße Symbole des Hasses – sie wurden von Slogans begleitet, die Gewalt gegen JudenPogrom: Wenn Hass zur Jagd auf Juden wirdEin Pogrom ist eine kollektive Gewalttat gegen eine Minderheit, besonders gegen Juden. Der Begriff wurde durch antijüdische Gewalt im Russischen Reich bekannt, die Form der Gewalt ist jedoch viel älter.Mehr lesen offen befürworteten. „Am nächsten 7. Oktober wird Palästina frei sein“, „Wir kommen dich holen“ und „Widerstand bis zur Befreiung Palästinas“ lauteten einige der Parolen, die direkt zum Terror aufrufen. Viele Demonstranten trugen Bilder von bewaffneten HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen-Terroristen, während sie die Ermordung israelischer Zivilisten feierten.

Daniel Bloch, Exekutivdirektor des Cape South African Jewish Board of Deputies (Cape SAJBD), sprach von einer dramatischen Eskalation des AntisemitismusAntisemitismus: Judenhass in alten und neuen FormenAntisemitismus bezeichnet Judenhass und Feindschaft gegen Juden. Er reicht von Vorurteilen und Verschwörungserzählungen bis zu Ausgrenzung, Bedrohung und Gewalt.Mehr lesen in Südafrika. Seit dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober7. Oktober 2023: Das Hamas-Massaker, das Israel veränderteDer 7. Oktober 2023 war der Tag des Hamas-Massakers in Israel. Terroristen aus Gaza ermordeten etwa 1.200 Menschen, vor allem Zivilisten, und verschleppten mehr als 240 Geiseln in den Gazastreifen.Mehr lesen 2023 sei eine zunehmende Radikalisierung zu beobachten. Besonders verstörend: Während der Demonstration wurde ein Passant von 15 Extremisten brutal mit Fahnenstangen zusammengeschlagen, während sie ihn antisemitischAntisemitismus: Judenhass in alten und neuen FormenAntisemitismus bezeichnet Judenhass und Feindschaft gegen Juden. Er reicht von Vorurteilen und Verschwörungserzählungen bis zu Ausgrenzung, Bedrohung und Gewalt.Mehr lesen beleidigten. Videoaufnahmen belegen den Vorfall – dennoch ist unklar, ob die Behörden gegen die Täter vorgehen werden.

Adrienne Jacobson, Vorsitzende des Cape SAJBD, machte deutlich, dass dies keine legitimen Proteste, sondern gezielte Einschüchterungsversuche gegen Juden sind. „Das ist eine offene Drohung und ein Angriff auf die jüdische Gemeinschaft“, betonte sie. Besonders die Verherrlichung der Hamas nach der brutalen Ermordung der Bibas-Kinder zeige die erschreckende Radikalisierung der Demonstranten.

Die jüdische Gemeinschaft Südafrikas ist besorgt, dass diese Hetzjagd ohne Konsequenzen bleibt. Die Tatsache, dass offener Antisemitismus in Südafrika auf den Straßen zur Schau gestellt wird, zeigt, wie tief der Hass gegen Juden in bestimmten Kreisen verankert ist. Wer ungehindert zur Gewalt aufrufen und die Namen jüdischer Bürger an den Pranger stellen kann, während die Behörden schweigen, sendet eine gefährliche Botschaft: Jüdisches Leben ist in Südafrika nicht mehr sicher.

Thematische Einordnung



Autor: Redaktion
Freitag, 28 Februar 2025

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