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BBC erneut wegen Verharmlosung der Hamas in der Kritik

BBC erneut wegen Verharmlosung der Hamas in der Kritik


Die britische BBC sieht sich erneut massiver Kritik ausgesetzt, nachdem ihr arabischer Ableger die Misshandlung israelischer Geiseln durch die Hamas verharmloste.

BBC erneut wegen Verharmlosung der Hamas in der Kritik
By Alexander Svensson - New Broadcasting House, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=110007702

Laut einem Bericht des Telegraph musste die BBC Arabic einen Beitrag über die sogenannte „Schatteneinheit“ der HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen überarbeiten, nachdem dieser die Terroristen als „Wächter“ der Geiseln dargestellt hatte – begleitet von Aufnahmen, in denen die Geiseln ihren Entführern angeblich „dankten“.

Die Medienorganisation CAMERA kritisierte die BBC in einem 33-seitigen Bericht scharf und warf ihr PropagandaDesinformation: Gezielte Täuschung der ÖffentlichkeitDesinformation bezeichnet bewusst verbreitete falsche oder irreführende Informationen. Ziel ist häufig, Menschen zu täuschen, Vertrauen zu zerstören, Konflikte zu verschärfen oder politische Entscheidungen zu beeinflussen.Mehr lesen im Sinne der Hamas vor. Nach einer Beschwerde von CAMERA entfernte die BBC den fraglichen Abschnitt, in dem suggeriert wurde, dass die Geiseln gut behandelt würden.

Der frühere BBC-Fernsehdirektor Danny Cohen sprach von einer „unglaublichen Propaganda für Kriegsverbrecher“ und betonte, dass die „Schatteneinheit“ keine „Wächter“, sondern „monströse Terroristen“ seien, die unvorstellbare Verbrechen an den Geiseln begangen hätten.

Bereits zuvor war die BBC in die Kritik geraten, weil sie in einer Dokumentation einen 13-jährigen Jungen als Erzähler einsetzte, der familiäre Verbindungen zur Hamas hat – eine Tatsache, die den Zuschauern verschwiegen wurde. Die Produktion erhielt 400.000 Pfund an Fördergeldern.

Die Enthüllungen führten zu Protesten pro-israelischer Aktivisten vor dem BBC-Hauptquartier. Die britische Regierung fordert nun eine Untersuchung, ob die BBC mit der Hamas kollaborierte. Zudem wurde bekannt, dass die Dokumentation bewusst Begriffe wie „Juden“ und „Dschihad“ falsch übersetzte – ein Fehler, für den sich die BBC erst nach öffentlichem Druck entschuldigte.




Autor: Redaktion
Sonntag, 16 März 2025

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