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Trump setzt Erdogan unter Druck: „Wir müssen den Krieg in Gaza beenden“

Trump setzt Erdogan unter Druck: „Wir müssen den Krieg in Gaza beenden“


Donald Trump tritt auf der Weltbühne wie gewohnt als Dealmaker auf – diesmal mit Blick auf den Krieg in Gaza. Bei einem Treffen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan am Rande der UN-Vollversammlung erklärte der US-Präsident, er sei „nah an einer Vereinbarung“. Israel, so Trump, wisse genau, was er verlange: die Rückgabe aller Geiseln und ein Fahrplan zum Ende der Kämpfe.

Trump setzt Erdogan unter Druck: „Wir müssen den Krieg in Gaza beenden“
By Gage Skidmore from Peoria, AZ, United States of America - Donald Trump, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=66881486

Hoffnung und Misstrauen liegen in diesen Stunden dicht beieinander. Während Trump Optimismus verbreitet, verweisen Quellen aus der HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen-Führung gegenüber einer saudischen Zeitung auf „positive Reaktionen“ zu Vorschlägen, die ihnen unterbreitet werden könnten. Demnach könnte eine temporäre Waffenruhe in GazaPalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen in wenigen Tagen möglich sein – als Schritt zu einer umfassenderen Vereinbarung unter amerikanischer, arabischer und internationaler Garantie.

Netanyahu in New York – zwischen Trump und der UN

Parallel dazu ist Israels Premierminister Benjamin Netanyahu in New York gelandet. Er wird sowohl auf der UN-Bühne sprechen als auch direkt mit Trump zusammentreffen. Dabei geht es nicht nur um Gaza, sondern auch um Sicherheitsarrangements in Syrien, wo Washington laut Trump „noch heute eine große Ankündigung“ in Aussicht stellt.

Für IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen bedeutet die amerikanische Initiative ein heikler Balanceakt. Auf der einen Seite steht die unverrückbare Forderung nach Freilassung aller Geiseln. Auf der anderen Seite sollen neue Sicherheitsgarantien verhindern, dass Hamas von einer Feuerpause profitiert. Dass die USA zugleich über eine israelische Rückzugsoption und die Stationierung arabischer Truppen in Gaza sprechen, dürfte in JerusalemJerusalem: Hauptstadt Israels und Herz jüdischer GeschichteJerusalem ist die Hauptstadt Israels und die größte Stadt des Landes. Für Juden ist sie seit Jahrtausenden religiöser und historischer Mittelpunkt. Zugleich ist Jerusalem auch für Christen und Muslime heilig und steht im Zentrum politischer Streitfragen.Mehr lesen mit Skepsis aufgenommen werden.

Nach außen signalisiert die Hamas Bereitschaft, „auf Kontrolle über Gaza zu verzichten“. In Wahrheit bleibt unklar, ob die Terrororganisation tatsächlich bereit wäre, ihre Machtbasis aufzugeben. In der Vergangenheit nutzte Hamas jede Atempause zur Neuaufstellung. Dass die Organisation ausgerechnet jetzt Flexibilität betont, zeigt vor allem, wie sehr sie unter Druck geraten ist – militärisch durch Israels Operationen, politisch durch den wachsenden Druck aus arabischen Hauptstädten.

Trump als Taktgeber

Trump verfolgt mit seiner Vermittlung zwei Ziele: Erstens will er zeigen, dass nur er eine diplomatische Lösung erzwingen kann – ein Signal an seine heimische Wählerschaft. Zweitens möchte er den arabischen Partnern beweisen, dass Washington bereit ist, über den „Tag danach“ ernsthaft zu sprechen. Dazu gehört auch die Idee, arabische und muslimische Staaten nicht nur als Geldgeber für den Wiederaufbau einzubinden, sondern auch als Sicherheitsfaktor in Gaza.

Noch ist nichts entschieden, doch die Richtung ist klar: Washington will den Krieg in Gaza beenden – und Trump setzt auf Druck, Deals und Symbolik. Israel steht nun vor der Herausforderung, einerseits das strategische Bündnis mit den USA zu sichern, andererseits aber nicht die eigenen Sicherheitsinteressen aufs Spiel zu setzen. Für die Geiseln und ihre Familien bedeutet die neue Dynamik zumindest eines: Ein Rest Hoffnung, dass der Krieg tatsächlich schneller enden könnte, als viele bisher glaubten.

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Autor: Redaktion
Donnerstag, 25 September 2025

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