Hunderttausende Iraner krönen Reza Pahlavi bei Massenprotest in München zum Symbol des Regime SturzesHunderttausende Iraner krönen Reza Pahlavi bei Massenprotest in München zum Symbol des Regime Sturzes
Was in München geschah, war weit mehr als eine Demonstration. Für viele Iraner wurde der Tag zu einem historischen Wendepunkt und zu einem offenen Signal gegen das Regime in Teheran.
Die Bilder zeigen eine Realität, die das iranische System fürchtet. Eine geeinte Bewegung, die seine Legitimität offen in Frage stellt und eine neue Zukunft fordert.
Es war ein Moment, den es seit dem Sturz der Monarchie im Jahr 1979 nicht mehr gegeben hat. Hunderttausende Iraner versammelten sich in München, um ihre Ablehnung des islamischen Regimes zu zeigen und gleichzeitig ihre Unterstützung für Reza Pahlavi, den Sohn des letzten Schahs, auszudrücken. Nach Schätzungen der Polizei nahmen allein in München rund 250000 Menschen teil, während weltweit fast eine Million Iraner auf die Straßen gingen. Städte wie Toronto und Los Angeles wurden zu weiteren Zentren dieser historischen Bewegung.
Doch Zahlen allein können nicht erklären, was sich an diesem Tag wirklich abspielte. Es war ein emotionales Ereignis, getragen von Hoffnung, Trauer und einer tiefen Sehnsucht nach Veränderung. Viele Teilnehmer waren aus ganz Europa angereist, manche in langen Busfahrten, andere aus Übersee. Sie kamen nicht nur für einen Protest. Sie kamen, um Teil eines Moments zu sein, den viele als Beginn einer neuen Ära sehen.
Überall waren die historischen Flaggen mit dem Löwen und der Sonne zu sehen, das Symbol des Iran vor der islamischen Revolution. Diese Flagge ist für viele nicht nur ein politisches Zeichen, sondern ein Ausdruck einer verlorenen Identität. Sie steht für einen Iran, der aus ihrer Sicht Freiheit und Würde verkörperte.
Als Reza Pahlavi vor die Menge trat, wurde deutlich, welche Rolle er für viele Iraner inzwischen einnimmt. Die Rufe nach seiner Rückkehr waren laut und unüberhörbar. Für viele ist er nicht nur eine historische Figur, sondern eine Hoffnung auf ein Ende der islamischen Republik.
Diese Bewegung wird auch durch die Ereignisse im Iran selbst angetrieben. Seit Monaten protestieren Menschen gegen das Regime. Tausende wurden getötet, viele weitere verhaftet. Familien trauern um ihre Kinder, Ärzte behandeln Verletzte heimlich, um sie vor der Verfolgung zu schützen. Diese Realität hat die iranische Diaspora mobilisiert wie nie zuvor.
Die Demonstration in München war deshalb auch ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen im Iran. Viele Teilnehmer trugen Bilder von getöteten Demonstranten. Andere berichteten von Angehörigen, die ihr Leben riskierten, um gegen das Regime aufzustehen.
Reza Pahlavi selbst gibt sich öffentlich zurückhaltend. Er erklärt, dass er nicht nach persönlicher Macht strebe, sondern eine demokratische Zukunft ermöglichen wolle. Doch die Bilder aus München zeigen, dass viele Menschen ihn längst als Symbol eines möglichen politischen Übergangs sehen.
Diese Entwicklung hat auch internationale Bedeutung. Der Iran steht unter wachsendem Druck. Seine Wirtschaft ist geschwächt, seine Bevölkerung ist unzufrieden, und seine internationale Isolation wächst.
Für Israel ist diese Entwicklung von besonderem Interesse. Das iranische Regime ist der gefährlichste Feind des jüdischen Staates. Es finanziert Terrororganisationen, bedroht Israel offen und arbeitet an militärischen Fähigkeiten, die eine existenzielle Gefahr darstellen.
Ein politischer Wandel im Iran könnte die gesamte Region verändern. Er könnte die größte Bedrohung für Israel beseitigen und eine neue Realität im Nahen Osten schaffen.
Doch dieser Ausgang ist nicht sicher. Das iranische Regime hält weiterhin die Macht in seinen Händen und ist bereit, Gewalt einzusetzen, um sie zu behalten.
Was in München geschah, war deshalb vor allem eines. Ein Zeichen.
Ein Zeichen, dass die Angst nicht mehr alles kontrolliert.
Und ein Zeichen, dass die Zukunft des Iran noch nicht entschieden ist.
Autor: Redaktion
Bild Quelle: By Unknown author - https://rezapahlavi.org, CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=184379908
Samstag, 21 Februar 2026