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New York: Polizei untersucht Bombenwurf bei Protest als möglichen ISIS-Terror

New York: Polizei untersucht Bombenwurf bei Protest als möglichen ISIS-Terror


Bei einer Demonstration nahe der Bürgermeisterresidenz in New York wurden improvisierte Sprengsätze geworfen. Die Polizei ermittelt nun wegen möglicher Terrorverbindungen zur Ideologie des sogenannten Islamischen Staates.

New York: Polizei untersucht Bombenwurf bei Protest als möglichen ISIS-Terror
Bildnachweis: Foto: Kidfly182 / Wikimedia Commons / CC BY 4.0

Zwei Personen wurden festgenommen. Die Behörden betonen jedoch, dass derzeit kein Zusammenhang mit Iran oder internationalen Konflikten erkennbar ist.

Nach einem gefährlichen Zwischenfall bei einer Demonstration in New York ermitteln amerikanische Sicherheitsbehörden wegen eines möglichen Terroranschlags mit Bezug zur Ideologie der Terrororganisation ISIS. Der Vorfall ereignete sich am Samstag in der Nähe von Gracie Mansion, der offiziellen Residenz des Bürgermeisters der Stadt.

Während einer lautstarken Gegendemonstration wurden improvisierte Sprengsätze in Richtung von Teilnehmern geworfen. Die Geräte explodierten nicht, hätten nach Einschätzung der Polizei jedoch schwere Verletzungen oder Todesopfer verursachen können.

Die Demonstration stand unter dem Motto „Stop the Islamic Takeover of New York City“. Organisiert wurde sie von dem rechtsextremen Aktivisten Jake Lang. In der Umgebung versammelten sich Gegendemonstranten, wodurch es zu chaotischen Szenen kam.

New Yorks Polizeikommissarin Jessica Tisch erklärte auf einer Pressekonferenz, dass der Vorfall als mögliches ISIS-inspiriertes Terrorereignis untersucht wird. Ermittler prüfen derzeit, ob die mutmaßlichen Täter durch extremistische PropagandaDesinformation: Gezielte Täuschung der ÖffentlichkeitDesinformation bezeichnet bewusst verbreitete falsche oder irreführende Informationen. Ziel ist häufig, Menschen zu täuschen, Vertrauen zu zerstören, Konflikte zu verschärfen oder politische Entscheidungen zu beeinflussen.Mehr lesen radikalisiert wurden.

Zwei Personen befinden sich im Zusammenhang mit dem Vorfall in Polizeigewahrsam. Offizielle Anklagen wurden bisher jedoch noch nicht erhoben.

Die Ermittlungen werden gemeinsam mit Bundesbehörden geführt. Auch das FBI beteiligt sich über seine Anti-Terror-Einheit an der Untersuchung.

Jessica Tisch betonte zugleich, dass bisher keine Hinweise auf eine Verbindung zu Iran oder zum aktuellen Krieg im Nahen Osten vorliegen. Nach aktuellem Stand handelt es sich offenbar um eine isolierte Radikalisierung ohne erkennbare internationale Steuerung.




Autor: Redaktion
Montag, 09 März 2026

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