Ein antiisraelischer PR-Mythos will nicht enden: `Das Schweigen brechen´- zur Wahrheit oder zur Lüge?

Ein antiisraelischer PR-Mythos will nicht enden:

`Das Schweigen brechen´- zur Wahrheit oder zur Lüge?




Was machen Antisemiten am liebsten? Richtig: Gegen Judenhetzen und den jüdischen Staat - die einzige demokratische und pluralistische Gesellschaft im gesamten Mittleren und Nahen Osten - dämonisieren. Und was ist dabei ihr Lieblingshilfswerkzeug - beim hetzen gegen Juden und beim dämonisieren Israels? Richtig: Der jüdische "Kronzeuge". Der Wahrheitsgehalt des "Zeugnisses" ist dabei irrelevant und vorsichtshalber wird auch erst gar nicht nachgefragt - fast schon wie übernatürliche Offenbarungen werden die "Zeugenaussagen" aufgesogen, instrumentalisiert und wie wild ventiliert. Die braune "National-Zeitung" macht es mit ihren "jüdischen Wahrheitssuchern", die "Qudsdemonstranten" in Berlin machen es so mit ihren eingeflogenen Rabbinerdarstellern - und die "friedensbewegten" Agitatoren machen es ebenso.

Zu den immer wieder auftauchenden "Kronzeugen" gehört eine relativ kleine Gruppe von vermeintlichen "Augenzeugen" von "Verbrechen" bzw. unrechtmäßigen Handlungen der israelischen Armee. "Das Schweigen brechen", so nennen sich die vermeintlichen ehemaligen IDF-Soldaten. Nach eigenen Angaben sollen es im Laufe des letzten Jahrzehnts indes weniger als 200 solcher "Schweigebrecher" geben, was angesichts der Umstände - Kriegseinsätze, Terrorangriffe u.a. - im Vergleich zu anderen Armeen in vergleichbarer Situation nichts außergewöhnlich hoch ist. Da jeder Fall einer Übertretung ein Fall zu viel ist, werden diese auch von der israelischen Armee auch entsprechend geahndet - natürlich nach dem Abschluß eines nach rechtsstaatlichen Prinzipien durchgeführten Verfahrens. Das alles aber interessiert nicht, denn an Israel werden bekanntlich andere Maßstäbe angelegt, als an andere Staaten. Natürlich interessiert es auch nicht, wenn selbst internationale Experten der israelischen Armee attestieren, die Armee mit den höchsten ethischen Standards zu sein.

Unser Partnerblog tw_24, um nur zwei Beispiele zu bringen, hat sich bereits vor Jahren mit den PR-Mythologen rund um das "Schweigebrechen" beschäftigt - zwei Artikel, die wir nachfolgend dokumentieren.

 

Das Schweigen brechen, 30.07.2009

Die israelischen Streitkräfte stellen, was nicht neu ist, aber sie sehr wohl auszeichnet, sich der Kritik, mit der sie konfrontiert werden, ebenso wie unzähligen Anschuldigungen, die mit Kritik nichts zu tun haben, sondern vorgebracht werden, um zu verleumden. Erst jüngst fanden daher die Lügen einer obskuren NGO auch und gerade in deutschen Medien viele Freunde.

“Lust am Krieg” meinte beispielsweise die Frankfurter Rundschau diagnostizieren zu können, obgleich das Blatt doch “weder Namen noch genaue Angaben zu Ort und Zeit” nennen konnte. Der taz genügten eben diese Nichtangaben, einen geifernden “Kommentator” Georg Baltissen “Fakten” präsentieren zu lassen, um erst danach eine Untersuchung ihres Wahrheitsgehalts zu verlangen.

Man darf gespannt sein, ob gerade diese deutschen Schreibtischhelden die eben von den Israeli Defence Forces vorgestellte Untersuchung verschiedenster Aspekte der Operation Cast Lead, die sie ja durchaus einforderten, zur Kenntnis nehmen und über sie berichten werden.

“In a detailed legal analysis, including a survey of the relevant legal principles and State practice, the Paper notes that Israel’s resort to force in the Gaza Operation was both a necessary and a proportionate response to Hamas’ attacks. While the IDF continues to investigate specific incidents during the Operation, the Paper demonstrates that Israeli commanders and soldiers were guided by International Humanitarian Law, including the principles of distinction and proportionality.”

 

Lust am Märchen, 15.07.2010

“Lust am Krieg” verspricht die Frankfurter Rundschau auf ihrer heutigen Frontpage und legt dortselbst noch nach:

“Einmal knallten israelische Soldaten einen verwirrten Palästinenser ohne Vorwarnung ab. Der Kommandant jubelte: ‘Das ist die Eröffnung für heute Nacht.’ Szenen aus dem Gaza-Krieg, wie sie Soldaten jetzt zu Protokoll gaben.”

Da kommt helle Freude auf, scheinen doch endlich jene “perfekten Fälle” gefunden, die von den armen “Palästinensern” händeringend gesucht werden:

“‘Ein gewonnener Fall wäre genug, nur einer’, sagt der Anwalt. ‘Dann würde ich mich sofort zur Ruhe setzen. Dann hätte ich alles erreicht.’ Ein Fall von 936. Ijad al-Alami braucht den perfekten Fall.

Der perfekte Fall, das heißt: Die Toten müssen Zivilisten sein. Es muss seriöse Zeugen geben. Es dürfen keine Hamas-Kämpfer in der Nähe gewesen sein, die Bewohner als Schutzschilde missbraucht haben könnten. Und es muss eindeutig sein, wer den Befehl gab, wer getötet hat.”

Doch die von Inge Günther in ihrer Frankfurter Rundschau hochgejubelte “linke Organisation israelischer Reservisten”, die da Breaking the Silence heißt, hat versagt:

“‘Breaking the Silence’ hat ihnen [den "Zeugen", tw_24] garantiert, weder Namen noch genaue Angaben zu Ort und Zeit zu nennen.”

Ja, da kommt wahrlich Freude auf über Neuigkeiten aus dem Märchenreich linken Bessermenschentums.

 

tw_24 / Foto: Israelische Soldaten in der Realität, nicht wie in der Darstellung mancher "Experten"

 

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Autor: fischerde
Bild Quelle:


Montag, 21 Januar 2013