Staatsanwaltschaft soll ermitteln: Forderte `Haaretz´-Autor Islamisten zu Gewalttaten auf?

Staatsanwaltschaft soll ermitteln:

Forderte `Haaretz´-Autor Islamisten zu Gewalttaten auf?




Die umstrittene, sehr weit links stehende israelische Tageszeitung „Haaretz“ ist wieder in einem Skandal verstrickt. Ein Autor des Blattes, das insbesondere im europäischen Ausland eine unverhältnismäßige Aufmerksamkeit genießt, hatte sich in einem Artikel zum Thema Gewalt von arabischen Islamisten insbesondere in den israelischen Landesteilen Judäa und Samaria gegen jüdischer Bewohner geäußert.

Sprecher des Verbander Gemeinden in Judäa und Samaria haben Mitte der Woche in einem Schreiben an Polizei und Staatsanwaltschaft in der israelischen Hauptstadt Jerusalem Anzeige erstattet wegen der Aufstachelung zu Gewalttaten. Amira Hass, die im Gebiet der von dem Holocaust-Leugner Abu Mazen („Mahmud Abbas“) angeführten sogenannten „Palästinensischen Autonomiebehörde“ (PA) lebt, hatte am Mittwoch eine Kolummne in der „Haaretz“ veröffentlichen können. In dem Aufsatz hieß es u.a. „Steine zu werfen ist ein Recht und eine Pflicht“ und das werfen von Steinen sei eine „Metapher für den Widerstand“.

In den vergangenen Tagen haben islamistische Straßenterroristen verstärkt und gezielt nicht nur Autofahrer, sondern auch Kinder und Kleinkinder in Wiegen mit Pflastersteinen beworfen. Ein jüdisches Kleinkind wurde dabei so schwer verletzt, das es seit dem Angriff in Lebensgefahr in einem Krankenhaus liegt. In dieser Woche wurden Terroristen verurteilt, die ein fahrendes Auto mit Pflastersteinen beworfen hatten. Als Folge des gezielten Angriffs auf die Windschutzscheibe verlor der Fahre die Kontrolle über das Auto, er selbst und sein Sohn, der zwei Tage vor seinem 1. Geburtstag stand, starben.

Amira Hass verurteilte in dem Artikel auch wortgewaltig die Festnahme von Steinewerfern und deren Verurteilung durch israelische Gerichte in einem rechtsstaatlichen Verfahren. Hass selber hat drei Jahre in dem von der radikalislamistischen Terrororganisation Hamas beherrschten Gazastreifen gewohnt und dort offenkundig einiges an ideologischer Schulung genießen ürfen.

Wie heute vermeldet wurde, hat nun auch eine Juristenvereinigung den israelischen Generalstaatsanwalt Yehuda Weinstein kontaktiert und ihn aufgefordert, Ermittlungen einzuleiten. Der Artikel selber ist keine – in einer Demokratie wie Israel durchaus legitime - kritische Auseinandersetzung mit der Politik des eigenen Landes, sondern eine mehr oder minder direkte Aufforderung zur Anwendung von Gewalt.

 

Jörg Fischer-Aharon – Foto: Terroristen griffen israelische Sicherheitskräfte mit Brandsätzen an, ihr erklärtes Ziel: So viele Juden wie nur möglich bei lebendigem Leib zu verbrennen (Foto: IDF)

 

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Autor: fischerde
Bild Quelle:


Donnerstag, 04 April 2013