Yesha-Ratspräsident: `Das ist kein Baustopp, das ist ein Durchbruch für die Siedlerbewegung´

Yesha-Ratspräsident:

`Das ist kein Baustopp, das ist ein Durchbruch für die Siedlerbewegung´


Yesha-Ratspräsident Avi Roeh bezeichnete die neuen Richtlinien der israelischen Regierung für den Wohnungsbau in Judäa und Samaria, die diese nach Konsultationen mit Beamten der neuen US-Administration verabschiedete, als `Durchbruch für die Siedlerbewegung´.

In einem Interview mit dem israelischen Nachrichtensender Arutz Sheva erklärte Roeh, entgegen der mutmaßlich vorsätzlichen Fehlinterpretation in einigen Medien, seien die neuen Richtlinien eben kein Baustopp, sondern, ganz im Gegenteil, ein „Durchbruch für die Siedlerbewegung“.

 

 

 

In dem Interview stellte Roeh fest, dass die Regierung den Bau einer neuen jüdischen Stadt in Samaria genehmigt hatte - die erste offiziell geförderte Gemeindeneugründung jenseits der sogenannten „Grünen Linie“ seit 25 Jahren.Der Ratspräsident erklärte weiter, daß das Verständnis zwischen Israel und den USA hinsichtlich des Wohnungsbaus in Judäa und Samaria im Vergleich zur Zeit unter der Obama-Administration „ein wichtiger Durchbruch“ ist. So stehe faktisch der Wohnungsbau im Rahmen des natürlichen Wachstums in den bereits bestehenden jüdischen Gemeinschaften in Judäa und Samaria außer Frage.

 

Hinsichtlich auf Druck Obamas gestoppter Bauvorhaben, erklärt er weiter: "Wir werden die 10 bestehenden Pläne genehmigen, die auf dem Schreibtisch der Zivilverwaltung liegen und die vom Ministerpräsidenten verzögert wurden, Das ist ein großer Durchbruch."  

 

 

Itay R. Livna


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Montag, 03 April 2017