Fahrlässige Ignoranz

Fahrlässige Ignoranz


Nachdem Israel in der Vergangenheit immer wieder erfolgreich gegen iranische Ziele in Syrien vorgegangen ist, haben die Mullahs ihre Strategie, ihren Krieg gegen den jüdischen Staat näher an dessen Grenzen zu bringen, geändert. Wie Amos Yadlin, der das Institute for National Security Studies in Tel Aviv leitet, in einem Interview erklärte, baut Teheran nun sein Engagement im Libanon aus.

Sind iranische Waffenschmieden ebenso wie Transportwege für Nachschub nicht vor Angriffen der israelischen Streitkräfte sicher, versucht das Mullah-Regime danach, seine Aufrüstungsaktivitäten im Libanon auszubauen. So werden etwa Raketen aus dem Arsenal der Hisbollah jetzt vor Ort mit Einheiten ausgestattet, die sie zu gefährlicheren, über GPS steuerbaren Präzisionswaffen machen.

In der Tat können sich die Mullahs vor israelischen Interventionen im Libanon sicherer fühlen als in Syrien – noch jedenfalls. Seit dem Ende des Kriegs gegen die Hisbollah 2006 beläßt Jerusalem es dabei, die Aktivitäten der Hisbollah auf libanesischem Boden zu beobachten, nicht jedoch aktiv einzugreifen, obgleich das, so Amos Yadlin, die Gefahr kriegerischer Auseinandersetzungen erhöhe.

Der Experte, der über langjährige Erfahrungen in der militärischen Aufklärungsarbeit verfügt, läßt freilich offen, wie die israelische Regierung reagieren sollte. Offenkundig jedenfalls ist, daß die Anwesenheit der UNIFIL im Libanon nichts beiträgt zu einer Entspannung. Beauftragt, eine Aufrüstung der Hisbollah zu unterbinden, findet sie unter den Augen der UN-Blauhelme erst recht statt.

Tatsächlich fungieren die UNIFIL-Beobachter wohl sogar als Schutzschilde der iranischen Expansion auf libanesischem Gebiet. Wegen ihrer Präsenz verzichtet Israel auf eigentlich angebrachte und berechtigte – Einsätze. Die Vereinten Nationen sollten daher darauf dringen, daß die UNIFIL ihr Mandat endlich erfüllt. Andernfalls muß Jerusalem sich gezwungen sehen, seine Zurückhaltung aufzugeben.


Autor: tw
Bild Quelle: Archiv


Montag, 22 Oktober 2018






je mehr Iran sein Waffearsenal und Stellungen im Libanon ausbaut und die dortige Hisbolah mit Waffen ausrüstet, desto höher die Warscheinlichkeit eines Zweifronten-krieges mit Beteiligung des Irans. Die Grenze zum Libanon, ist bereits mit Tunnel-system, die warscheinlich weit ins israelische Kernland reichen könnten und unterirdischen Waffendepots bestens präpariert. Ich denke die Zeit für einen Präventivschlag rückt immer näher.

sorry h Taste (bei wahrscheinlich) hat geprellt!

siehe auch hier siehe auch hier Beitrag vom 25.10: Iran liefert GPS-Geräte für Präzisionsraketen an Hisbollah.

@Alex Ja die Zeit von Präventivschlägen rückt immer näher. Wir müssen auch fest halten: Nichts hat sich geändert. Die Zeiten ändern sich - aber der Kriegszustand bleibt. Vielleicht ist das auch gut so. So geht der Esel nicht aufs Eis, weil es ihm zu gut geht und Frauen fordern nicht Feminismus und Gender, sondern Leben ihre Weiblichkeit mit der Waffe in der Hand und Baby im Bauch, in wahrer Freiheit aus. In ständiger Not, degeneriert keine Gesellschaft - so könnte man es formulieren. Ich sehe mitterweile Israel als das kleine griechische Sparta. Sehr wehrhaft, sehr gesellschaftlich gesund, sehr prosperierend. D.h. Israel hat gesellschaftlich noch mehr Optionen: Die Agoge z.B. https://de.wikipedia.org/wiki/Agoge ...wenn Israel der Kittel noch mehr brennt, weil ihre Freinde massiv aufgerüstet haben, dann hat man hier die Option zum totalen (erfolgreichen) Krieg. Kinderausbildung + Cybernetic in Kombination mit Robotikkriegsführung, macht verhältnismäßig die geringe Anzahl von IDF Soldaten (m/w) bedeutungslos! REGEL: Die Lösung für Krieg ist nicht Frieden - sondern Aufrüstung! (Das hat uns die Lügenpresse von Friedensbewegung in Deutschland nur immer jahrzehnte lang intellektuell falsch verkauft!)