In Zahlen Libanesische Apartheid gegenüber Palästinensern

In Zahlen

Libanesische Apartheid gegenüber Palästinensern




Seit Jahren weiß man, dass der Libanon palästinensische Flüchtlinge wie Dreck behandelt. Eine neue Studie, erstellt durch die American University of Beirut (AUB) und UNRWA (hört, hört!) bestätigt die Auswirkungen der „libanesischen Apartheid“.

 

Der Daily Star und eine AUB-Pressemitteilung fassen die wichtigsten Ergebnisse zusammen:

 

425.000 palästinensische Flüchtlinge als wohnhaft im Libanon registriert.

 

260.000 bis 270.000 Flüchtlinge, die tatsächlich im Libanon wohnen.

 

56 Prozent Arbeitslosenrate unter den Flüchtlingen.

 

Bei 53.000 Flüchtlingen geht man davon aus, dass sie einen festen Arbeitsplatz haben.

 

66,4 Prozent der Flüchtlinge müssen mit weniger als 6 Euro pro Tag auskommen.

 

Palästinensische Flüchtlingsfamilien haben im Schnitt 4,5 Kinder*.

 

700 Dollar durchschnittliches Monatseinkommen für eine Flüchtlingsfamilie.

 

35 Prozent der libanesischen Staatsangehörigen leben unterhalb der Armutsgrenze.

 

6 Prozent der Palästinenser sind an libanesischen Universitäten eingeschrieben.

 

20 Prozent des Libanesen sind an libanesischen Universitäten eingeschrieben.

 

65 Prozent der Flüchtlinge haben keinen Abschluss der 9. Klasse.

 

Die vollständige Studie wird zum Jahresende erwartet. Aber hier der Spoiler des Daily Star:

 

Ein großer Anteil Schuld wird dem deutlichen Defizit an Beschäftigungsmöglichleiten zugeschrieben, die durch die staatlichen Beschränkungen von Arbeitserlaubnissen für Palästinenser stark limitiert werden und trotz kürzlich eingeführter Erleichterungen weiterhin Palästinenser von bestimmten Berufen wie denen der Mediziner ausschließt.

 

Kürzlich baute der Libanon seine Stellenangebote für Palästinenser aus, aber die Flüchtlinge blieben misstrauisch.

 

Apartheid wird es aber nur genannt, wenn Israel beschuldigt wird, die Arbeitsmöglichkeiten von Palästinensern einzuschränken.

 

Alles klar?

 

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*Das ist ja noch „unglaublich niedrig“: Eine Theologen-Kollegin (evang. Pfarrerin) wollte mir im Frühjahr dieses Jahres verzapfen, dass jüdische Siedler 20 Kinder pro Familie in die Welt setzen, um über ihre Fertilitätsrate die Palästinenser zu vertreiben. Sie muss es ja wissen…

 

Bernd Dahlenburg

Foto: Bei der antisemitischen "Qudsdemonstration" in Berlin wedelt ein "Palästinenser" mit der Libanon-Fahne (Foto: Holger Raak/haOlam.de


Autor: haolam.de
Bild Quelle:


Freitag, 17 Dezember 2010






Hallo "Israelfreunde" wo bleibt Euer Kommentar zu diesem Bericht? Hat esEuch die Sprache verschlagen?? Ist etwa Israel an der Lage der Palästinense im Libanon verantwortlich??



Alles kein Wunder: Israel hat in den 80ern Beirut in die Steinzeit gebombt. Seitdem ist der Libanon eine Art Protektorat.