Frankreich bricht mit Israel: Macrons Anerkennung Palästinas ist eine moralpolitische BankrotterklärungFrankreich bricht mit Israel: Macrons Anerkennung Palästinas ist eine moralpolitische Bankrotterklärung
Die geplante Anerkennung eines palästinensischen Staates ist kein Friedensangebot – sie ist eine Kapitulation vor islamistischem Terror und eine moralische Entgleisung der besonderen Art.

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Frankreich hat sich entschieden – gegen IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen, gegen den Westen, gegen die Realität. Emmanuel Macron kündigte am Donnerstagabend an, dass Frankreich im September auf der Bühne der UN-Generalversammlung offiziell einen palästinensischen Staat anerkennen werde. Die Begründung: Frieden. Das Ergebnis: ein geopolitischer Dolchstoß in den Rücken Israels – kaum zehn Monate nach dem schlimmsten antisemitischen Massaker seit der ShoahShoah: Der nationalsozialistische Mord an sechs Millionen JudenShoah ist der hebräische Begriff für die Katastrophe der Vernichtung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland und seine Helfer. Rund sechs Millionen Juden wurden ermordet.Mehr lesen.
Macron spricht von „Demilitarisierung“, von „Sicherheit für alle“, von „Zukunft“. Kein Wort über die Tatsache, dass das, was er da zur Staatlichkeit erheben will, ein Gebilde aus Korruption, TerrorfinanzierungPay for Slay: Wie Terror gegen Israelis weiter belohnt wird„Pay for Slay“ ist ein kritischer Begriff für palästinensische Zahlungen an in Israel inhaftierte Täter, freigelassene Gefangene und Familien getöteter Angreifer. Kritiker sehen darin eine Belohnung für Terror gegen Israelis.Mehr lesen und ideologischer Radikalisierung ist. Kein Wort über die HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen, die sich in UN-Schulen verschanzt, Tunnel unter Krankenhäusern gräbt und die eigene Bevölkerung als menschliche SchutzschildeMenschliche Schutzschilde: Wie Terror Zivilisten als Deckung missbrauchtMenschliche Schutzschilde sind Zivilisten, deren Anwesenheit absichtlich genutzt wird, um militärische Ziele vor Angriffen zu schützen oder militärische Operationen zu behindern. Das humanitäre Völkerrecht verbietet diese Praxis.Mehr lesen benutzt. Kein Wort über die 1.200 Ermordeten vom 7. Oktober, über die verschleppten Frauen, über die bis heute in GazaPalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen verschwundenen Geiseln.
Stattdessen: Appelle. Beteuerungen. Und ein Signal an die arabische Welt, das nicht Frieden verspricht, sondern Chaos.
Diplomatie der Schande
Was Frankreich hier vollzieht, ist keine Außenpolitik, sondern moralischer Hochverrat. An den Prinzipien der Aufklärung. An der westlichen Wertegemeinschaft. An der Wahrheit. Ein „Staat Palästina“, wie Macron ihn sich ausmalt, existiert nicht – nicht in Ramallah, nicht in Gaza, und schon gar nicht in den Herzen einer Generation, die systematisch zur Gewalt gegen JudenPogrom: Wenn Hass zur Jagd auf Juden wirdEin Pogrom ist eine kollektive Gewalttat gegen eine Minderheit, besonders gegen Juden. Der Begriff wurde durch antijüdische Gewalt im Russischen Reich bekannt, die Form der Gewalt ist jedoch viel älter.Mehr lesen erzogen wurde.
Macrons Worte wären vielleicht naiv, wenn sie nicht so gefährlich wären. Doch sie sind kalkuliert. Sie sind Teil eines Trends: Europa will vergessen. Vergessen, wer angefangen hat. Vergessen, was am 7. Oktober geschah. Vergessen, dass ein Staat nicht durch Mitleid entsteht, sondern durch Verantwortung. Was Macron wirklich sagt: Ihr habt gemordet, also geben wir euch einen Pass.
London kuscht, Berlin schweigt
Es ist kein französischer Alleingang. Auch der neue britische Premierminister Keir Starmer äußerte sich am Donnerstag im Gleichklang mit Macron. Die Palästinenser hätten ein „unverrückbares Recht“ auf einen eigenen Staat, sagte er – und forderte eine Waffenruhe. Natürlich – wer wollte sich schon dem moralischen Druck entziehen, der mit vollen Supermärkten und leeren Worten erzeugt wird?
Die Lage in Gaza sei „eine humanitäre Katastrophe“, schreibt Starmer. Dass diese Katastrophe wesentlich von einer Terrororganisation herbeigeführt wurde, die Israel vernichten will – dieser Gedanke scheint in den europäischen Hauptstädten niemanden mehr zu interessieren. Hauptsache, die Schlagzeilen stimmen. Hauptsache, man steht auf der Seite der „Opfer“.
Israel wehrt sich – mit Worten, aber auch mit Konsequenzen
Die israelische Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Justizminister Yariv Levin sprach von einem „direkten Dienst am Terror“. Ex-Premierminister Naftali Bennett nannte die französische Entscheidung eine „moralische Katastrophe“ – eine Botschaft an die Welt, dass sich Massaker an Juden auszahlen.
Und sie haben recht. Denn was Macron hier vorschlägt, ist keine Vision für den Frieden, sondern eine Einladung zur Wiederholung. Die Lehre, die Hamas und Konsorten daraus ziehen: Der Westen hat keine Prinzipien mehr. Nur noch PR.
Europas Rückfall in die Knechtschaft der Illusionen
Was hier geschieht, ist mehr als ein diplomatischer Streit. Es ist ein epochaler Rückschritt. Die westliche Welt, einst Garantin jüdischer Sicherheit nach der Schoah, beginnt wieder zu relativieren. Beginnt, zwischen „guten“ und „schlechten“ Juden zu unterscheiden. Beginnt, Terrorismus als „Widerstand“ zu deuten. Beginnt, Täter zu bemuttern und Opfer zu belehren.
Es ist ein Zivilisationsbruch. Und es ist kein Zufall, dass Frankreich an der Spitze dieses Prozesses steht – ein Land, das seine jüdischen Bürger seit Jahren im Stich lässt, dessen Straßen regelmäßig in antisemitischer Wut brennen, dessen Intellektuelle Terror mit Dekolonialisierungsrhetorik rechtfertigen.
Fazit: Wer Palästina jetzt anerkennt, wirft Israel den Wölfen zum Fraß vor
Ein palästinensischer Staat, wie Macron ihn zeichnen will, existiert nur auf dem Papier. In der Realität herrschen dort Kalaschnikows, Korruption, Islamismus. Wer diesem Phantom Staatlichkeit verleiht, macht nicht nur den Nahen Osten instabiler – er verwischt auch die Grenze zwischen Demokratie und Dschihad.
Macrons Entscheidung ist kein Beitrag zum Frieden. Sie ist ein Kniefall. Und sie wird in Israel nicht als Geste verstanden – sondern als Verrat.
Autor: Bernd Geiger
Donnerstag, 24 Juli 2025