Griechenland wird Bühne des Hasses: BDS, Hamas-Sympathien und der offene Angriff auf Israels ExistenzGriechenland wird Bühne des Hasses: BDS, Hamas-Sympathien und der offene Angriff auf Israels Existenz
Die Proteste in Athen und Thessaloniki gegen Israel waren keine harmlosen politischen Kundgebungen. Sie waren eine organisierte, gezielt aufgeladene Demonstration gegen die Existenz des jüdischen Staates – orchestriert von der BDS-Bewegung, flankiert von radikal-islamischen Gruppen und linken Extremisten.

Parolen wie „Zionism is Nazism“ und „Zionists not welcome“ prangten auf Transparenten, während bekannte HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen-Verharmloser in Megafone brüllten. Was sich dort abspielte, war kein „kritischer Diskurs“, sondern offene Terrorverherrlichung und antisemitische HetzeVolksverhetzung: Wenn Hass strafbar wirdVolksverhetzung ist eine Straftat nach § 130 StGB. Gemeint sind unter anderem Hassaufrufe, Gewaltforderungen oder menschenwürdeverletzende Hetze gegen nationale, religiöse, ethnische oder andere geschützte Gruppen.Mehr lesen – mitten in einem EU-Mitgliedsstaat.
Die Organisatoren – allen voran BDSBDS: Boykottkampagne gegen IsraelBDS ist eine gegen Israel gerichtete Boykottkampagne. Der Deutsche Bundestag verurteilte die Bewegung 2019 als antisemitisch.Mehr lesen Greece und die sogenannte March to GazaPalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen-Initiative – sind längst keine unbekannten Namen. Beide Gruppen haben über Jahre hinweg eine Rhetorik etabliert, die nicht nur die israelische Politik angreift, sondern das Fundament des jüdischen Staates infrage stellt. Die „kritische Solidarität mit Palästina“ ist in Wahrheit eine politische Tarnung, hinter der sich eine ideologische Linie verbirgt, die deckungsgleich ist mit den Zielen der Hamas: die Abschaffung Israels. Dass diese Parolen nun auf den Straßen Athens skandiert werden, ist kein Zufall – es ist Teil einer strategischen Eskalation.
Die Bildsprache und Symbolik dieser Demonstrationen sind alles andere als subtil. Plakate, die Israels ExistenzrechtExistenzrecht Israels: Das Recht des jüdischen Staates auf SicherheitDas Existenzrecht Israels bezeichnet das Recht des jüdischen Staates, als souveräner Staat sicher und anerkannt zu bestehen. Wer Israel dieses Recht abspricht, kritisiert nicht nur eine Regierung, sondern stellt jüdische Selbstbestimmung grundsätzlich infrage.Mehr lesen mit dem NationalsozialismusShoah: Der nationalsozialistische Mord an sechs Millionen JudenShoah ist der hebräische Begriff für die Katastrophe der Vernichtung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland und seine Helfer. Rund sechs Millionen Juden wurden ermordet.Mehr lesen gleichsetzen, bedienen nicht nur uralte antisemitische Feindbilder, sie verschieben auch die öffentliche Wahrnehmung: Wer IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen als „Nazistaat“ darstellt, betreibt eine doppelte Täter-Opfer-Umkehr und öffnet ideologisch den Raum für Gewalt gegen JudenPogrom: Wenn Hass zur Jagd auf Juden wirdEin Pogrom ist eine kollektive Gewalttat gegen eine Minderheit, besonders gegen Juden. Der Begriff wurde durch antijüdische Gewalt im Russischen Reich bekannt, die Form der Gewalt ist jedoch viel älter.Mehr lesen. In Griechenland, das historisch selbst eine jüdische Gemeinde hat, die unter der ShoahShoah: Der nationalsozialistische Mord an sechs Millionen JudenShoah ist der hebräische Begriff für die Katastrophe der Vernichtung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland und seine Helfer. Rund sechs Millionen Juden wurden ermordet.Mehr lesen fast ausgelöscht wurde, ist dies besonders infam.
Die Nähe zu islamistischen Akteuren
BDS Greece kooperiert offen mit Gruppen, die Hamas-nahen Netzwerken verbunden sind. Diese Verbindung ist nicht bloß theoretisch: Redner der Proteste in Thessaloniki haben in der Vergangenheit Spendenkampagnen für „humanitäre Hilfen“ unterstützt, deren Geldflüsse in Strukturen gingen, die vom israelischen Verteidigungsministerium als Hamas-Frontorganisationen eingestuft werden. Der March to Gaza ist ohnehin bekannt für seine Symbolpolitik: Schiffe, die „Hilfslieferungen“ in den von Hamas kontrollierten Gazastreifen bringen sollen, sind politische Statements gegen Israels legitimes Sicherheitsrecht – und Plattformen für radikale PropagandaDesinformation: Gezielte Täuschung der ÖffentlichkeitDesinformation bezeichnet bewusst verbreitete falsche oder irreführende Informationen. Ziel ist häufig, Menschen zu täuschen, Vertrauen zu zerstören, Konflikte zu verschärfen oder politische Entscheidungen zu beeinflussen.Mehr lesen.
Reaktionen und Versagen
Die griechische Regierung reagierte offiziell zurückhaltend. Während die Polizei zwar bei vereinzelten Ausschreitungen eingriff, blieb ein klares politisches Signal gegen diese Form des AntisemitismusAntisemitismus: Judenhass in alten und neuen FormenAntisemitismus bezeichnet Judenhass und Feindschaft gegen Juden. Er reicht von Vorurteilen und Verschwörungserzählungen bis zu Ausgrenzung, Bedrohung und Gewalt.Mehr lesen aus. Israels Botschaft in Athen verurteilte die Demonstrationen scharf, die kleine jüdische Gemeinde Griechenlands sprach von „einer Atmosphäre, die Erinnerungen an dunkelste Zeiten wachruft“. Das Ausbleiben klarer Konsequenzen ist jedoch ein Einfallstor: Wer heute unbehelligt „Zionists not welcome“ schreit, kann morgen ungestraft Boykotte organisieren, die direkt gegen israelische und jüdische Institutionen gerichtet sind.
Historische Parallelen und juristische Dimension
Die Boykottparolen von BDS sind nicht neu – sie erinnern fatal an die Boykottbewegungen gegen jüdische Geschäfte in den 1930er-Jahren. In der EU gibt es zwar klare Richtlinien und nationale Gesetze gegen antisemitische Hetze, doch BDS operiert in einer rechtlichen Grauzone. Indem die Bewegung ihre Forderungen als „Menschenrechtskampagne“ tarnt, versucht sie, strafrechtlicher Verfolgung zu entgehen. Dabei hat der Deutsche Bundestag bereits 2019 festgestellt, dass BDS in seiner Methodik antisemitisch ist. Griechenland müsste sich daran orientieren – tut es aber bisher nicht konsequent.
Gesellschaftliche und wirtschaftliche Folgen
Solche Proteste sind nicht nur moralisch verwerflich, sie schaden auch Griechenlands internationalem Ansehen. Die Tourismusbranche lebt zu einem großen Teil von Gästen aus Ländern, in denen solche antisemitischen Ausschreitungen auf Empörung stoßen. Zudem riskieren griechische Universitäten und kulturelle Einrichtungen, internationale Partnerschaften zu verlieren, wenn sie als Bühne für israelfeindliche Propaganda gelten.
Am Ende muss klar bleiben: BDS ist keine harmlose Protestbewegung. Sie ist eine global organisierte Kampagne, die darauf abzielt, Israel politisch, wirtschaftlich und kulturell zu isolieren – und damit das Existenzrecht des jüdischen Staates zu delegitimieren. Wer solche Strukturen in Griechenland toleriert, stärkt indirekt jene, die den Terror der Hamas verherrlichen und jüdisches Leben in Europa bedrohen.
Autor: Redaktion
Sonntag, 10 August 2025