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Iran droht offen mit Krieg gegen die USA und zeigt gleichzeitig seine Angst vor dem eigenen Volk

Iran droht offen mit Krieg gegen die USA und zeigt gleichzeitig seine Angst vor dem eigenen Volk


Während Teheran Washington mit beispielloser Vergeltung droht, gehen Studenten weiter auf die Straße und riskieren ihr Leben. Die neuesten Stunden zeigen ein Regime, das nach außen Stärke zeigt und im Inneren um sein Überleben kämpft.

Iran droht offen mit Krieg gegen die USA und zeigt gleichzeitig seine Angst vor dem eigenen Volk

Die jüngste Botschaft aus Teheran ist eine offene Drohung. Ein enger Berater der iranischen Parlamentsführung erklärte, dass jede amerikanische Militäraktion eine groß angelegte Gegenreaktion auslösen würde. Es werde keinen begrenzten Krieg geben, sondern eine Eskalation, die die gesamte Region erfassen könne. Diese Worte sind kein Zufall. Sie sind eine direkte Antwort auf den wachsenden Druck aus Washington und zeigen gleichzeitig, wie ernst die Lage für das Regime geworden ist.

Denn parallel zu diesen Drohungen sendet die iranische Führung widersprüchliche Signale. Während ein hochrangiger Vertreter Vergeltung ankündigt, erklärte der stellvertretende Außenminister, Iran sei bereit, ein Abkommen mit den Vereinigten Staaten zu schließen. Diese gegensätzlichen Botschaften zeigen das zentrale Dilemma der Führung. Sie versucht, Stärke zu demonstrieren, ohne eine direkte Konfrontation zu riskieren, die ihre eigene Existenz gefährden könnte.

Gleichzeitig hat der amerikanische Geheimdienst CIA einen ungewöhnlichen Schritt unternommen. In einer öffentlichen Botschaft wandte sich die Behörde direkt an die iranische Bevölkerung und erklärte, sie höre ihre Stimmen und wolle helfen. Diese Initiative richtet sich nicht gegen das Land Iran, sondern gegen das Regime, das seine eigene Bevölkerung unterdrückt. Sie zeigt, dass der Konflikt längst nicht mehr nur militärisch ist, sondern auch politisch und gesellschaftlich geführt wird.

Die Realität auf den Straßen bestätigt diese Einschätzung. In Teheran und anderen Städten protestieren Studenten seit Tagen gegen die Führung. Sie rufen Freiheit und stellen offen die Herrschaft von Ali Khamenei infrage. Sicherheitskräfte reagieren mit Gewalt. Studenten werden geschlagen, festgenommen und eingeschüchtert. In einem besonders drastischen Schritt verhängte ein Gericht sogar die Todesstrafe gegen einen Mann, der mit den Protesten in Verbindung gebracht wird. Diese Entscheidung ist ein klares Zeichen der Angst. Ein Regime, das sich sicher fühlt, muss seine Gegner nicht hinrichten.

Während der Iran im Inneren kämpft, bereiten sich die Vereinigten Staaten auf alle Möglichkeiten vor. Außenminister Marco Rubio informiert die politische Führung in Washington über die Lage. Gleichzeitig stellte das Weiße Haus klar, dass Präsident Donald Trump Diplomatie bevorzugt, aber bereit ist, militärische Gewalt einzusetzen, wenn es notwendig wird. Diese Kombination aus Gesprächsbereitschaft und militärischer Stärke ist Teil einer Strategie, die den Iran zu Zugeständnissen zwingen soll.

Für Israel ist diese Entwicklung von existenzieller Bedeutung. Der Iran ist nicht nur ein Gegner auf dem Papier, sondern die treibende Kraft hinter Terrororganisationen wie der Hisbollah. Diese Organisation bedroht Israels Bevölkerung direkt. Deshalb hat Israel der libanesischen Regierung unmissverständlich klargemacht, dass ein Eingreifen der Hisbollah schwerwiegende Konsequenzen hätte. Sollte der Iran versuchen, Israel über seine Stellvertreter anzugreifen, wird Israel reagieren.

Die aktuellen Ereignisse zeigen eine klare Realität. Das iranische Regime steht unter Druck wie selten zuvor. Es droht seinen Feinden, während es gleichzeitig seine eigene Bevölkerung unterdrückt. Es spricht von Stärke, während es gleichzeitig nach Verhandlungen sucht.

Für Israel ist diese Situation gefährlich, aber auch strategisch bedeutsam. Ein geschwächter Iran bedeutet eine geringere Bedrohung. Gleichzeitig kann ein verzweifeltes Regime unberechenbar handeln.




Autor: Redaktion
Bild Quelle: By Khamenei.ir, CC BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=141074394
Mittwoch, 25 Februar 2026

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