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Israel greift Basij und Revolutionsgarden im Zentrum Teherans an

Israel greift Basij und Revolutionsgarden im Zentrum Teherans an


Mit neuen Luftschlägen richtet Israel seine Angriffe gezielt gegen das innere Machtgefüge des iranischen Regimes. Paramilitärische Basij-Einheiten und Kommandostellen der Revolutionsgarden stehen nun im Fokus.

Israel greift Basij und Revolutionsgarden im Zentrum Teherans an

Die israelische Armee hat am Mittwochmorgen mehrere koordinierte Luftangriffe auf Sicherheitsstrukturen des iranischen Regimes in Teheran durchgeführt. Ziel der Operation waren Kommandozentren der Revolutionsgarden sowie Einrichtungen der Basij-Miliz, einer paramilitärischen Organisation, die als zentraler Pfeiler der inneren Repression in Iran gilt.

Nach Angaben des Militärs wurden Dutzende Präzisionswaffen auf verschiedene Einrichtungen abgeworfen, darunter logistische Versorgungszentren, Kommandoposten und Systeme, die mit Raketenoperationen verbunden sind. Die Basij-Einheiten stehen organisatorisch unter dem Dach der Revolutionsgarden und spielen eine entscheidende Rolle bei der Kontrolle der Bevölkerung sowie bei der Niederschlagung von Protesten im Land.

Die Angriffe zeigen eine deutliche Verschiebung der militärischen Strategie. Israel richtet sich nicht nur gegen Raketenstellungen oder militärische Infrastruktur, sondern zunehmend auch gegen jene Strukturen, die das politische System im Inneren absichern. Damit wird der Konflikt stärker zu einem Kampf gegen das Machtzentrum der Islamischen Republik.

Parallel dazu gab die Armee bekannt, dass bereits am Vortag eine geheime Anlage zur Entwicklung von Kernwaffen zerstört worden sei. Die Einrichtung, die sich nordöstlich von Teheran befunden haben soll und unter dem Namen Min Zadai bekannt ist, wurde laut Militärsprecher von iranischen Wissenschaftlern für verdeckte Forschungsaktivitäten genutzt. Geheimdienstliche Beobachtungen von Wissenschaftlern, die die Anlage heimlich aufsuchten, hätten den entscheidenden Hinweis geliefert.

Seit Beginn der militärischen Operation gegen Iran hat die israelische Luftwaffe nach eigenen Angaben mehr als 300 iranische Raketenabschussanlagen zerstört. Diese Systeme bilden das Rückgrat der strategischen Bedrohung gegen Israel. Ihr Verlust erschwert es Teheran erheblich, groß angelegte Raketenangriffe fortzuführen.

Insgesamt wurden bislang über 600 Ziele im gesamten Iran angegriffen. Mehr als 2.500 Bomben kamen dabei zum Einsatz. Besonders intensiv war ein Angriff auf einen Führungskomplex in Teheran, bei dem etwa hundert Kampfflugzeuge über 250 Bomben abwarfen. Der Komplex soll mehrere zentrale Einrichtungen des iranischen Machtapparates beherbergt haben, darunter das Büro des Präsidenten, das Hauptquartier des Obersten Nationalen Sicherheitsrates sowie Einrichtungen zur Ausbildung militärischer Führungskräfte.

Die aktuelle Offensive ist Teil der Operation „Roaring Lion“, die nach israelischen Angaben darauf abzielt, die militärische und strategische Infrastruktur des iranischen Regimes entscheidend zu schwächen. Bereits zu Beginn der Operation wurden der damalige iranische Oberste Führer Ali Khamenei sowie mehrere hochrangige Militär- und Geheimdienstfunktionäre getötet.

Aus israelischer Sicht geht es nicht nur um militärische Ziele, sondern um die langfristige Sicherheit des Landes. Die iranische Führung hatte über Jahre hinweg versucht, Israel durch ein Netzwerk aus Raketenarsenalen, Stellvertretermilizen und regionalen Verbündeten unter Druck zu setzen. Mit den aktuellen Angriffen versucht Israel, diese Struktur direkt im Kern zu treffen.

Die kommenden Tage werden zeigen, wie stark die inneren Sicherheitsapparate des Regimes tatsächlich getroffen wurden. Klar ist bereits jetzt, dass die Auseinandersetzung eine neue Intensität erreicht hat. Wenn Basij-Einheiten und Kommandostrukturen der Revolutionsgarden ins Visier geraten, bedeutet das für die Führung in Teheran mehr als militärischen Schaden. Es stellt die Stabilität ihres gesamten Systems infrage.




Autor: Redaktion
Bild Quelle: IDF
Mittwoch, 04 März 2026

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