IDF: Mehr als 6.000 Mitglieder der Revolutionsgarden im Iran-Krieg getötet

IDF: Mehr als 6.000 Mitglieder der Revolutionsgarden im Iran-Krieg getötet


Neue Zahlen aus israelischen Militärkreisen zeichnen ein Bild schwerer Verluste für das iranische Regime. Tausende Angehörige der Revolutionsgarden sollen seit Beginn der israelisch-amerikanischen Angriffe getötet oder verwundet worden sein.

Seit Beginn der Operation „Roaring Lion“ hat das iranische Regime nach israelischen Angaben massive Verluste erlitten. Nach Einschätzung des israelischen Militärgeheimdienstes wurden mehr als 6.000 Mitglieder der Islamischen RevolutionsgardenIslamische Revolutionsgarden: Machtzentrum des iranischen RegimesDie Islamischen Revolutionsgarden sind eine mächtige militärische, politische und wirtschaftliche Organisation der Islamischen Republik Iran. Sie wurden nach der Revolution von 1979 gegründet, unterstehen dem Obersten Führer und steuern über die Quds-Einheit Irans regionales Terrornetzwerk.Mehr lesen getötet und etwa 15.000 weitere verletzt.

Die Zahlen beziehen sich auf die militärischen Operationen „Roaring Lion“ und „Epic Fury“, die sich gegen zentrale militärische Strukturen des iranischen Regimes richten. Ziel der Angriffe ist es nach israelischen Angaben, die militärischen Fähigkeiten Teherans dauerhaft zu schwächen.

Ein hochrangiger israelischer Militärvertreter erklärte, dass sich der Druck auf die Führung der Revolutionsgarden deutlich erhöht habe. Mehrere ranghohe Funktionäre würden aktiv verfolgt. Gleichzeitig versuchten viele Vertreter des Regimes, ihre Spuren im Internet zu verwischen und ältere Beiträge in sozialen Netzwerken zu löschen.

Chaos in der iranischen Kommandostruktur

Nach Einschätzung israelischer Militärkreise haben gezielte Angriffe auf Führungspersonal zu erheblicher Unruhe innerhalb der iranischen Sicherheitsstrukturen geführt. Die gezielten Eliminierungen hochrangiger Funktionäre hätten in Teilen der Kommandostruktur Verwirrung ausgelöst.

Auch innerhalb der politischen Führung in Teheran scheinen Spannungen zuzunehmen. Ein israelischer Offizier erklärte, dass sogar eine kürzlich veröffentlichte Erklärung des neuen iranischen Machthabers Mojtaba Khamenei Fragen aufgeworfen habe.

Nach israelischer Einschätzung könnte der neue Oberste Führer bei den Angriffen verletzt worden sein. Wäre er unverletzt, argumentieren Militärvertreter, hätte das Regime ihn längst öffentlich präsentiert, um Stärke zu demonstrieren.

Israel erweitert Ziele gegen das Regime

Parallel zu den Verlusten der Revolutionsgarden hat IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen seine Angriffe innerhalb Irans ausgeweitet. Nach Angaben des Militärgeheimdienstes wurden seit Beginn der Operationen mehr als 10.000 Präzisionswaffen gegen Ziele des Regimes eingesetzt.

Die ersten Angriffswellen richteten sich vor allem gegen RaketenstellungenTerrorinfrastruktur: Wie Terrorgruppen Krieg in zivile Räume verlagernTerrorinfrastruktur bezeichnet Einrichtungen, Netzwerke und Strukturen, die Terrororganisationen für Angriffe, Waffenlagerung, Kommandoführung, Ausbildung, Raketenbeschuss, Tunnelbau oder Logistik nutzen. Besonders gefährlich wird sie, wenn sie in Wohngebieten, Schulen, Moscheen oder Krankenhäusern versteckt wird.Mehr lesen, Abschussrampen und militärische Kommandostrukturen. Inzwischen konzentrieren sich die Operationen stärker auf die grundlegende Infrastruktur des Regimes.

Dazu gehören Einrichtungen der iranischen Verteidigungsindustrie, Waffenlager, militärische Produktionsanlagen sowie Kommandozentren der Basidsch-Milizen in zahlreichen Provinzen des Landes.

Nach israelischen Angaben wurden inzwischen nicht mehr nur zentrale Kommandostellen in Teheran angegriffen. Stattdessen konzentriert sich die Strategie darauf, die Sicherheits- und Kontrollstrukturen des Regimes im gesamten Land zu schwächen.

Koordination mit den Vereinigten Staaten

Die Operationen erfolgen nach israelischen Angaben in enger Abstimmung mit den Vereinigten Staaten. Beide Staaten greifen militärische Einrichtungen an, die direkt mit Irans Raketenprogramm und regionalen Angriffsfähigkeiten verbunden sind.

Neben Abschussanlagen für Boden-Boden-Raketen stehen dabei auch Einrichtungen im Fokus, die Drohnenprogramme oder militärische Logistik unterstützen.

Aus israelischer Sicht ist das Ziel dieser Strategie klar. Die militärischen Fähigkeiten des Regimes sollen so weit geschwächt werden, dass es seine Angriffe auf Israel und andere Staaten der Region nicht mehr fortsetzen kann.

Militärvertreter gehen davon aus, dass Iran viele Jahre benötigen wird, um die zerstörte militärische Infrastruktur wieder aufzubauen. Der Schaden für das militärische System des Regimes sei enorm.

Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass sich der Krieg längst nicht mehr nur auf einzelne militärische Ziele beschränkt. Vielmehr richtet sich die Kampagne zunehmend gegen die strukturellen Grundlagen der iranischen Sicherheitsarchitektur.




Autor: Redaktion
Montag, 16 März 2026

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