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Anklage in Jerusalem: Zusammenarbeit mit Hisbollah aufgedeckt

Anklage in Jerusalem: Zusammenarbeit mit Hisbollah aufgedeckt


Zwei arabische Männer sollen während des Krieges Informationen an die Terrororganisation weitergegeben haben.

Anklage in Jerusalem: Zusammenarbeit mit Hisbollah aufgedeckt

Die Staatsanwaltschaft hat am Sonntag beim Jerusalemer Bezirksgericht Anklage gegen zwei Männer in den 30ern erhoben, die verdächtigt werden, Kontakt zu einer Hisbollah-Agentin gehabt und Informationen an die Terrororganisation übermittelt zu haben. Einer der Männer steht außerdem unter Verdacht, eine illegale Schusswaffe getragen zu haben.

Laut Anklageschrift nahmen die Verdächtigen über eine WhatsApp-Gruppe Kontakt zu einer Frau namens Daniyeh auf, die sich später als Hisbollah-Agentin herausstellte. Trotz dieser Kenntnis setzten die Männer die Kommunikation fort. Der Verdächtige Abd Alsalam soll auf Daniyehs Anweisung Fotos aus der Gegend von Caesarea geschickt haben, während Taar A’sili Nachrichtenartikel über Israels Sicherheitslage übermittelte.

Zudem sollen sie angewiesen worden sein, Kontakt zu einem ranghohen Hisbollah-Geheimdienstmitarbeiter namens "al-Hajj" aufzunehmen. A’sili kaufte dafür sogar eine neue SIM-Karte, weigerte sich jedoch, die Gegend um Metula zu fotografieren. Weiter heißt es in der Anklage, dass Alsalam bei einem Besuch in Jenin mit einer Waffe fotografiert wurde, die einem Einheimischen namens "Abu Harb" gehörte.

Die Vorwürfe umfassen die Kontaktaufnahme zu einem feindlichen Agenten, die Weitergabe von Informationen an den Feind sowie den illegalen Versuch, eine Waffe zu tragen. Die Staatsanwaltschaft beantragte, dass beide bis zum Ende des Gerichtsverfahrens in Haft bleiben.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Screenshot
Dienstag, 24 Dezember 2024



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