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Hamas stellt neue Forderungen: Alle Geiseln nur gegen vollständigen Rückzug Israels

Hamas stellt neue Forderungen: Alle Geiseln nur gegen vollständigen Rückzug Israels


Die Terrororganisation Hamas hat eine neue Bedingung für die Freilassung der verbleibenden Geiseln gestellt – Israel soll sich vollständig aus Gaza zurückziehen und eine dauerhafte Waffenruhe akzeptieren.

Hamas stellt neue Forderungen: Alle Geiseln nur gegen vollständigen Rückzug Israels

Die HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen hat am Dienstagabend einen neuen Vorschlag vorgelegt, wonach alle verbleibenden israelischen Geiseln in einer einzigen Phase freigelassen würden – jedoch nur unter der Bedingung, dass IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen einem vollständigen Rückzug aus dem GazastreifenPalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen und einer dauerhaften Waffenruhe zustimmt. Dies gab Hamas-Sprecher Hazem Qassem in einer öffentlichen Erklärung bekannt.

Qassem betonte, dass Hamas auf Wunsch der Vermittler die Anzahl der freizulassenden palästinensischen Gefangenen verdoppelt habe und behauptete, die Terrororganisation habe „ihre Verlässlichkeit beim Einhalten der Waffenruhe unter Beweis gestellt.“

„Israels Forderung, Hamas aus Gaza zu entfernen, ist lächerlich, ein reines psychologisches Manöver“, erklärte Qassem. „Der Widerstand wird nicht weichen, und eine Entwaffnung ist ausgeschlossen.“

Weiterhin stellte Hamas klar, dass jede zukünftige Regelung für den Gazastreifen durch nationalen Konsens entschieden werden müsse – ein Verweis auf ihre Absicht, weiterhin die Kontrolle über das Gebiet zu behalten.

Israels Sicherheitskabinett zögert mit Entscheidung

Während Hamas ihre Forderungen öffentlich formulierte, fand am Montag eine Sitzung des israelischen Sicherheitskabinetts statt. Dabei fiel keine Entscheidung über die zweite Phase des Geisel-Waffenstillstandsdeals, und die israelische Delegation in Kairo erhielt keine Befugnis, über eine Fortsetzung der Gespräche zu verhandeln.

Die israelische Regierung steht nun vor einer schwierigen Entscheidung: Akzeptiert sie die Forderung, riskiert sie eine Stärkung der Hamas. Lehnt sie ab, bleiben die Geiseln in Lebensgefahr.

Die Hamas hat durch ihre bisherige Taktik wiederholt bewiesen, dass sie jede Verhandlung als Möglichkeit nutzt, um ihre Macht zu sichern und den Druck auf Israel zu erhöhen. Die Frage bleibt, ob Israel sich auf einen neuen Deal einlässt – oder ob es die militärische Option weiterverfolgt.

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Autor: Redaktion
Mittwoch, 19 Februar 2025

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