„Kein Frieden durch diese Gespräche“ – Reza Pahlavi warnt vor neuem Atomdeal mit dem Iran„Kein Frieden durch diese Gespräche“ – Reza Pahlavi warnt vor neuem Atomdeal mit dem Iran
Während in Rom wieder verhandelt wird, warnt Irans Exil-Kronprinz eindringlich: Jeder neue Deal stützt nur das Terrorregime – nicht das Volk.

Von © European Union, 1998 – 2025, Attribution, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=151165575
Reza Pahlavi, Sohn des letzten Schahs des Iran und ExilDiaspora: Jüdisches Leben außerhalb IsraelsDiaspora bezeichnet die Zerstreuung eines Volkes außerhalb seiner historischen Heimat. In jüdischem Zusammenhang meint der Begriff besonders die jüdischen Gemeinschaften außerhalb Israels. Die jüdische Diaspora entstand durch Exil, Vertreibung, Migration und jahrhundertelanges Leben als Minderheit.Mehr lesen-Kronprinz, hat klare Worte gefunden für die geplanten Atomgespräche zwischen den USA und dem Mullah-Regime. Während Diplomaten an diesem Wochenende in Rom erneut an einem möglichen Atomabkommen mit der Islamischen Republik feilen, erhebt Pahlavi Einspruch – nicht diplomatisch, sondern unmissverständlich: „Diese Gespräche bringen keinen Frieden für den Nahen Osten.“
In seiner Erklärung wirft er dem Regime in Teheran vor, die Diplomatie seit jeher nur als Taktik zu nutzen – nicht um Lösungen zu finden, sondern um Zeit zu gewinnen, den internationalen Druck zu lindern und die eigene Macht zu sichern. „Ein solches Abkommen wirft einem sterbenden Regime einen Rettungsring zu“, warnt Pahlavi, „es verlängert nur den Export von Terror und Chaos.“
Das Regime bröckelt – warum also retten?
Pahlavis Analyse ist deutlich: Nach 46 Jahren ist das islamistische Regime so schwach wie nie. Die Wirtschaft liegt am Boden, die Führung ist gespalten, das Volk erhebt sich erneut. In zahlreichen Städten protestieren Iranerinnen und Iraner gegen Unterdrückung, Korruption und Repression – trotz Gewalt und Einschüchterung. Für Pahlavi ist deshalb klar: Jetzt ist nicht die Zeit für Verhandlungen – sondern für einen Bruch mit den Unterdrückern in Teheran.
Statt Deals mit den Mullahs zu schließen, fordert er die westlichen Staaten auf, endlich mit dem iranischen Volk zu sprechen – nicht mit jenen, die dieses Volk seit Jahrzehnten unterdrücken. Seine Botschaft richtet sich nicht nur an die USA, sondern auch an Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Italien – also die zentralen Akteure der Atomgespräche.
„Verhandelt mit dem Volk, nicht mit den Extremisten“
Pahlavi fordert eine neue Iranpolitik: Keine Zugeständnisse mehr an ein Regime, das Frauen peitscht, Juden bedroht, IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen vernichten will und Terrorgruppen wie die HisbollahHisbollah: Irans Terrorarmee im LibanonDie Hisbollah ist eine schiitisch islamistische Organisation im Libanon. Sie wurde in den frühen 1980er Jahren mit Unterstützung des Iran aufgebaut, verfügt über eine politische und militärische Struktur und wird von den USA, Israel und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen aufrüstet. Wer jetzt mit Teheran verhandelt, so Pahlavi, macht sich mitschuldig an der Verlängerung dieser Herrschaft. Denn jede wirtschaftliche Erleichterung wird nicht dem Volk helfen, sondern denen, die es knechten.
Es ist ein dramatischer Appell eines Mannes, der sich selbst nicht an die Macht drängen will, sondern für ein freies, demokratisches Iran eintritt. „Macht einen Deal mit dem Volk“, sagt er – „nicht mit den Extremisten in Teheran.“
Autor: Redaktion
Freitag, 18 April 2025