115 Ziele in Gaza zerstört: IDF tötet Hamas-Kämpfer von Oktober 7 – gezielte Tötung in Libanon erschüttert Hisbollah115 Ziele in Gaza zerstört: IDF tötet Hamas-Kämpfer von Oktober 7 – gezielte Tötung in Libanon erschüttert Hisbollah
Mohammad Shahin war einer der Männer, die am 7. Oktober in Israel einbrachen. Jetzt ist er tot. Die IDF jagt weiter – auch über die Grenze hinaus.

IDF
Der Krieg gegen HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen geht weiter – mit unerbittlicher Härte. Innerhalb von nur 24 Stunden hat die israelische Armee (IDF), unterstützt vom Inlandsgeheimdienst Shin Bet, über 115 Terrorziele im GazastreifenPalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen angegriffen. Zu den Angriffen zählten RaketenstellungenTerrorinfrastruktur: Wie Terrorgruppen Krieg in zivile Räume verlagernTerrorinfrastruktur bezeichnet Einrichtungen, Netzwerke und Strukturen, die Terrororganisationen für Angriffe, Waffenlagerung, Kommandoführung, Ausbildung, Raketenbeschuss, Tunnelbau oder Logistik nutzen. Besonders gefährlich wird sie, wenn sie in Wohngebieten, Schulen, Moscheen oder Krankenhäusern versteckt wird.Mehr lesen, Tunnelanlagen, Kommandoposten sowie operativ tätige TerrorzellenTerrorinfrastruktur: Wie Terrorgruppen Krieg in zivile Räume verlagernTerrorinfrastruktur bezeichnet Einrichtungen, Netzwerke und Strukturen, die Terrororganisationen für Angriffe, Waffenlagerung, Kommandoführung, Ausbildung, Raketenbeschuss, Tunnelbau oder Logistik nutzen. Besonders gefährlich wird sie, wenn sie in Wohngebieten, Schulen, Moscheen oder Krankenhäusern versteckt wird.Mehr lesen. Einer der Getroffenen: Mohammad Shahin, ein Kämpfer der Hamas-Eliteeinheit Nukhba, der am 7. Oktober beim Massaker auf israelischem Boden beteiligt war.
Der gezielte Luftschlag traf Shahin im nördlichen Gazastreifen, wo er sich laut Armeeangaben bei der Einheit Ost-Jabaliya versteckt hielt. Dort war er Teil der Strukturen, die maßgeblich an den Gräueltaten des 7. Oktober mit über 1.200 getöteten Israelis beteiligt waren. Mit seinem Tod geht ein weiteres Kapitel der gezielten Aufarbeitung dieser Verbrechen zu Ende – zumindest militärisch. Symbolisch ist der Schlag ungleich größer: IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen vergisst nicht. Und Israel vergibt nicht.
Über 115 Ziele – auch im Süden Libanons
Doch die Angriffe beschränkten sich nicht auf den Gazastreifen. Zeitgleich operierten israelische Marineeinheiten zusammen mit Bodentruppen in Nord-Gaza, während im Süden des Libanon ebenfalls präzise zugeschlagen wurde. Dort tötete die Luftwaffe Hasin Nazih Baraj, einen hochrangigen Waffeningenieur der HisbollahHisbollah: Irans Terrorarmee im LibanonDie Hisbollah ist eine schiitisch islamistische Organisation im Libanon. Sie wurde in den frühen 1980er Jahren mit Unterstützung des Iran aufgebaut, verfügt über eine politische und militärische Struktur und wird von den USA, Israel und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen.
Baraj war kein einfacher Kämpfer. Er gehörte zur geheimen Forschungs- und Entwicklungsabteilung der vom Iran unterstützten Terrororganisation. Diese Abteilung ist verantwortlich für die Herstellung und Wartung von Raketen und Waffensystemen – insbesondere für die Produktion präzisionsgelenkter Raketen, die Israel in den vergangenen Jahren als zunehmende Bedrohung identifizierte. Baraj galt als Schlüsselfigur in dem Versuch, Hisbollahs Raketenkapazitäten massiv auszubauen.
Seine Tötung in der Nähe von Tyrus stellt nicht nur einen operativen Verlust für die Hisbollah dar, sondern auch ein deutliches Signal: Israels Geduld mit den fortlaufenden Angriffen und Aufrüstungsplänen im Libanon ist erschöpft. Der Schlag gegen Baraj wurde bewusst gesetzt – mit dem Ziel, die technische Infrastruktur der Organisation zu lähmen. Seine Rolle bei der Entwicklung neuer Raketen sei laut israelischer Einschätzung „nicht ersetzbar“.
Ein gefährliches Spiel über Grenzen hinweg
Die gezielten Luftschläge – sowohl in Gaza als auch im Südlibanon – deuten auf eine strategische Anpassung Israels hin. Die Terrororganisationen agieren längst nicht mehr isoliert. Hamas, Hisbollah und der Iran operieren grenzüberschreitend, teilen Wissen, Infrastruktur und Personal. Israel hat offenbar begonnen, auf diese Realität zu reagieren – mit gezielten Tötungen weit jenseits der Kampfzonen in Gaza.
Im Süden Libanons könnte dieser Kurs eine neue Eskalation auslösen. Denn auch wenn Barajs Aktivitäten den Bedingungen des Waffenstillstandsabkommens zwischen Israel und Libanon widersprachen – seine Tötung auf libanesischem Boden stellt einen Bruch der stillschweigenden Vereinbarungen dar. Ein offener Konflikt mit der Hisbollah könnte näher rücken.
Fazit: Keine Ruhe vor Gerechtigkeit
Mit der Tötung von Mohammad Shahin und Hasin Baraj hat Israel zwei Männer ausgeschaltet, die für Tod, Terror und langfristige Bedrohung standen. Der eine war ein Mörder, der mit dem Blut Unschuldiger an den Händen starb. Der andere ein Ingenieur, der an der Zerstörung Israels arbeitete – aus dem Schatten heraus. Beide stehen symbolisch für die Herausforderungen, mit denen Israel tagtäglich konfrontiert ist: ein asymmetrischer Krieg, der keine klaren Grenzen kennt.
Die Botschaft aus JerusalemJerusalem: Hauptstadt Israels und Herz jüdischer GeschichteJerusalem ist die Hauptstadt Israels und die größte Stadt des Landes. Für Juden ist sie seit Jahrtausenden religiöser und historischer Mittelpunkt. Zugleich ist Jerusalem auch für Christen und Muslime heilig und steht im Zentrum politischer Streitfragen.Mehr lesen ist deutlich: Wer jüdisches Leben angreift, wird nicht entkommen. Weder in Jabaliya noch in Tyrus.
Autor: Redaktion
Mittwoch, 21 Mai 2025