UNRWA klagt über Gefährdung seiner Mitarbeiter – Israel verweist auf Terrorverbindungen und jahrzehntelangen HassunterrichtUNRWA klagt über Gefährdung seiner Mitarbeiter – Israel verweist auf Terrorverbindungen und jahrzehntelangen Hassunterricht
UN-Hilfswerk empört über Vorwürfe – doch Israels Beweise reichen von Terrorbeteiligung über Missbrauch von Hilfsmitteln bis zur ideologischen Hetze in Schulbüchern

IDF
In einer Erklärung vom Sonntag wirft UNRWAUNRWA: Das umstrittene UN Hilfswerk für Palästina FlüchtlingeUNRWA ist das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina Flüchtlinge im Nahen Osten. Es wurde 1949 gegründet und betreut registrierte Flüchtlinge sowie viele ihrer Nachkommen in Gaza, Jordanien, Libanon, Syrien und Judäa und Samaria einschließlich Ostjerusalem.Mehr lesen der israelischen Regierung vor, ihre Mitarbeiter durch „unbewiesene Anschuldigungen“ zu gefährden und die Glaubwürdigkeit der Organisation zu beschädigen.
UNRWA-Chef Philippe Lazzarini erklärte, man habe IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen wiederholt um Beweise für die behauptete Komplizenschaft mit der HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen gebeten, bislang jedoch keine substanzielle Antwort erhalten. Auch strafrechtlich sei Israel gegen keine UNRWA-Mitarbeiter vorgegangen – ein Umstand, den die UNRWA als Ausweis mangelnder Glaubwürdigkeit der Vorwürfe interpretiert.
Israel kontert mit Videos, Zeugenaussagen – und einem Blick auf die Vergangenheit
Israels Armee widerspricht vehement. Der internationale Sprecher der IDF, Oberstleutnant Nadav Shoshani, warf der UNRWA vor, in ihrer Empörung die eigentlichen Fakten zu verschweigen: „Was Ihre Mitarbeiter gefährdet, ist nicht Israels Kritik, sondern Ihre wiederholte Verstrickung in den Terror.“
Die IDF verweist auf Videoaufnahmen, die UNRWA-Mitarbeiter zeigen, wie sie an der Entführung und Verschleppung israelischer Geiseln am 7. Oktober beteiligt waren. Fahrzeuge der Organisation wurden zur Flucht genutzt, neun Mitarbeiter waren direkt an dem Massaker beteiligt. UNRWA-Gebäude dienten regelmäßig als WaffenlagerTerrorinfrastruktur: Wie Terrorgruppen Krieg in zivile Räume verlagernTerrorinfrastruktur bezeichnet Einrichtungen, Netzwerke und Strukturen, die Terrororganisationen für Angriffe, Waffenlagerung, Kommandoführung, Ausbildung, Raketenbeschuss, Tunnelbau oder Logistik nutzen. Besonders gefährlich wird sie, wenn sie in Wohngebieten, Schulen, Moscheen oder Krankenhäusern versteckt wird.Mehr lesen, Tunnel-Eingänge lagen unter Schulen, Beobachtungsposten befanden sich in unmittelbarer Nähe zu UN-Einrichtungen.
Doch die Vorwürfe gehen weit über logistische Unterstützung hinaus.
Schulen als Brutstätten des Judenhasses
Seit Jahrzehnten dokumentieren unabhängige Untersuchungen, dass in UNRWA-Schulen ein Weltbild verbreitet wird, das offen zum Hass gegen Juden und zur Gewalt gegen Israel aufruft. Schulbücher, die durch UNRWA im GazastreifenPalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen und im Westjordanland verwendet werden, sprechen Juden ihre Menschlichkeit ab, verherrlichen Selbstmordattentäter als Märtyrer und propagieren die vollständige Auslöschung Israels.
Kindern wird vermittelt, dass der Mord an Juden nicht nur legitim, sondern ehrenvoll sei. Landkarten zeigen keinen Staat Israel, nur „Palästina vom Fluss bis zum MeerFrom the river to the sea: Die Parole gegen Israels Existenz„From the river to the sea“ bezeichnet das Gebiet vom Jordan bis zum Mittelmeer. In antiisraelischen Kontexten wird die Parole häufig als Forderung nach einem Palästina anstelle Israels verstanden.Mehr lesen“. Heldenerzählungen preisen Terroristen wie Dalal Mughrabi, die an einem Busmassaker mit 38 zivilen Todesopfern beteiligt war.
Diese Inhalte sind kein Zufall. Sie sind über Jahrzehnte hinweg in Schulmaterialien aufgetaucht, deren Herausgeber und Verbreiter eng mit der UNRWA kooperieren. Und obwohl internationale Gremien – einschließlich der UN selbst – seit Jahren über diese Inhalte informiert sind, wurde nie strukturell eingegriffen.
Der reflexhafte Schuldige: Israel
Der UN ist bekannt, was in UNRWA-Schulen geschieht. Doch anstatt das Problem zu bekämpfen, wird Israel regelmäßig zur Zielscheibe gemacht – als ob man in New York, Genf oder Brüssel stets einen Schuldigen brauche, der universell passt. In diesem Narrativ übernehmen Juden, beziehungsweise Israel, die Rolle des bequemen Sündenbocks – unabhängig von der Faktenlage.
Diese selektive Empörung und strukturelle Blindheit gegenüber islamistischen Hassideologien entwertet nicht nur den moralischen Anspruch der Vereinten Nationen, sondern untergräbt auch jedes Bemühen um echten Frieden. Denn eine Generation, die mit antisemitischer HetzeVolksverhetzung: Wenn Hass strafbar wirdVolksverhetzung ist eine Straftat nach § 130 StGB. Gemeint sind unter anderem Hassaufrufe, Gewaltforderungen oder menschenwürdeverletzende Hetze gegen nationale, religiöse, ethnische oder andere geschützte Gruppen.Mehr lesen aufwächst, wird nicht zu Partnern im Dialog – sondern zu Kämpfern im Dschihad.
Israel fordert Konsequenzen – UNRWA schweigt zu den Vorwürfen
Israel hat inzwischen ein eigenes Informationsportal eingerichtet, auf dem detailliert dokumentiert ist, wie tief Hamas und UNRWA miteinander verflochten sind – mit Videos, Zeugenaussagen, Zeitachsen. Internationale Reaktionen bleiben bisher verhalten.
Einige Staaten, darunter die USA und Deutschland, haben zwischenzeitlich Zahlungen an die UNRWA ausgesetzt oder überprüft. Eine vollständige Umstrukturierung oder Neuausrichtung des Hilfswerks bleibt jedoch bislang aus.
Letztlich steht eine unbequeme Wahrheit im Raum: Wer UNRWA heute uneingeschränkt finanziert, unterstützt nicht nur humanitäre Hilfe – sondern auch die ideologische Radikalisierung von Kindern, die eines Tages wieder Raketen tragen oder Tunnel graben werden.
Autor: Redaktion
Sonntag, 06 Juli 2025