Huthi-Rakete aus dem Jemen über Israel abgefangenHuthi-Rakete aus dem Jemen über Israel abgefangen
Alarm in mehreren Regionen – kein Schaden, keine Verletzten gemeldet

Symbolbild
Am Freitagabend (25. Juli) wurde ein weiterer Raketenangriff aus dem Jemen auf IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen registriert. Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) bestätigten, dass ein Flugkörper, der aus Richtung Jemen abgeschossen wurde, erfolgreich abgefangen wurde. Die Sirenen ertönten in mehreren Ortschaften rund um das Tote Meer sowie im südlichen Negev. Nach Angaben der Armee wurden keine Verletzten gemeldet und es gab keine Berichte über Einschläge oder Sachschäden.
Der IDF-Sprecher teilte mit: „In Fortsetzung der Warnmeldungen, die in mehreren Regionen aktiviert wurden, wurde ein Flugkörper, der aus dem Jemen abgeschossen wurde, abgefangen.“ Die betroffenen Orte umfassten unter anderem Arad, Tel Arad, Kfar HaNokdim und Al-For'a.
Es handelt sich nicht um den ersten Angriff dieser Woche. Bereits am Dienstag hatten die HuthisHuthi: Terrororganisation des Iran-Netzwerks im JemenDie Huthi, auch Ansar Allah genannt, sind eine schiitisch-islamistische Terrororganisation aus dem Jemen. Sie kontrollieren große Teile des Nordwestens, werden vom Iran unterstützt und bedrohen Israel sowie die internationale Schifffahrt im Roten Meer.Mehr lesen eine Rakete in Richtung Israel abgefeuert, die ebenfalls erfolgreich abgefangen wurde. Am Montag bestätigte Verteidigungsminister Yoav Gallant, dass Israel als Reaktion auf die anhaltenden Angriffe Ziele der Huthi-MilizHuthi: Terrororganisation des Iran-Netzwerks im JemenDie Huthi, auch Ansar Allah genannt, sind eine schiitisch-islamistische Terrororganisation aus dem Jemen. Sie kontrollieren große Teile des Nordwestens, werden vom Iran unterstützt und bedrohen Israel sowie die internationale Schifffahrt im Roten Meer.Mehr lesen im Hafen von Al-Hudaida angegriffen habe. Israel wolle jede Reaktivierung von TerrorinfrastrukturTerrorinfrastruktur: Wie Terrorgruppen Krieg in zivile Räume verlagernTerrorinfrastruktur bezeichnet Einrichtungen, Netzwerke und Strukturen, die Terrororganisationen für Angriffe, Waffenlagerung, Kommandoführung, Ausbildung, Raketenbeschuss, Tunnelbau oder Logistik nutzen. Besonders gefährlich wird sie, wenn sie in Wohngebieten, Schulen, Moscheen oder Krankenhäusern versteckt wird.Mehr lesen im Jemen unterbinden, so Gallant: „Wie ich betont habe: Für Israel gilt dieselbe Linie – ob in Teheran oder in Sanaa. Die Huthis werden einen hohen Preis zahlen für jeden Raketenbeschuss auf den Staat Israel.“
Die Huthi-Miliz hatte ihre Angriffe im Rahmen der regionalen Eskalation bereits seit Ende 2023 verstärkt – insbesondere mit Blick auf die Ereignisse im GazastreifenPalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen und die zunehmende militärische Konfrontation zwischen Israel und iranischen Stellvertretern im Nahen Osten. Mit dem Raketenbeschuss aus dem Jemen setzen die Huthis gezielt auf symbolische Langstreckenangriffe, die vor allem politische und psychologische Wirkung entfalten sollen – bislang jedoch ohne militärische Wirkung auf israelischem Boden.
Sicherheitslage bleibt angespannt
Obwohl die jüngsten Angriffe abgefangen werden konnten, zeigen sie, dass sich die Bedrohungslage für Israel weiterhin auf mehrere Fronten verteilt. Neben der Nordgrenze zum Libanon und den Operationen in Gaza bleibt nun auch der südliche Luftraum ein aktives Einsatzgebiet. Die israelischen Verteidigungssysteme – darunter insbesondere das Arrow-System (Chéts) – haben sich erneut als effektiv erwiesen.
Derzeit prüft das Sicherheitskabinett weitere Optionen für Luftangriffe auf Huthi-Stellungen im Jemen. Dabei verfolgt Israel die Linie, direkte iranische Einflusszonen überall in der Region zu neutralisieren – notfalls auch mit gezielten Präventivschlägen.
Autor: Redaktion
Freitag, 25 Juli 2025