Arabisch-islamische Notfallkonferenz in Katar: Bühne für Schuldzuweisungen gegen Israel

Arabisch-islamische Notfallkonferenz in Katar: Bühne für Schuldzuweisungen gegen Israel


Nach der gezielten israelischen Operation in Doha, die Hamas-Führer traf, will Katar kommende Woche eine arabisch-islamische Notfallkonferenz abhalten. Offiziell geht es um „Stabilität“. In Wahrheit aber zeigt sich: Katar bleibt der wichtigste Schutzraum für Hamas und nutzt die Bühne, um Israel anzugreifen – während Geiselverhandlungen stagnieren und Ägyptens Geduld schwindet.

Arabisch-islamische Notfallkonferenz in Katar: Bühne für Schuldzuweisungen gegen Israel
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Die Ereignisse der vergangenen Tage haben den Nahen Osten erneut erschüttert. IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen hat in Doha einen Schlag gegen die HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen-Führung im Ausland geführt. Statt Selbstkritik oder Distanzierung von den Terroristen kündigte das Emirat Katar eine Notfallkonferenz an – ein Gipfel arabischer und islamischer Staaten, der kommenden Sonntag und Montag stattfinden soll. Thema: nicht die Rolle Katars als jahrzehntelanger Gastgeber von Hamas-Kadern, sondern die „israelische Aggression“.

Katar als Schutzraum

Dass Doha Hamas-Chefs seit Jahren Unterschlupf gewährt, ist kein Geheimnis. In Luxushotels lebten Männer, die Massaker planten, Terror finanzierten und den Krieg gegen Israel von sicherem Boden aus steuerten. Katar rechtfertigte das stets als „Vermittlerrolle“. Doch die Realität ist eindeutig: Wer Terroristen Unterkunft, Geld und internationale Bühne verschafft, trägt Verantwortung.

Nun also, nach der israelischen Operation, präsentiert sich Katar nicht als selbstkritischer Partner, sondern als Opfer. Premierminister Al-Thani nutzte ein CNN-Interview, um Netanyahu als „Verursacher des Chaos“ zu beschimpfen. Er ging noch weiter: Netanyahu müsse vor den Internationalen Strafgerichtshof gestellt werden. Ein Land, das Hamas-Führern Schutz bietet, fordert also die Strafverfolgung des israelischen Premiers – ein grotesker Rollentausch.

Währenddessen sind die Gespräche über eine Feuerpause und eine Geiselvereinbarung festgefahren. Ägyptische Quellen berichten, dass die Kontakte mit Israel auf einem historischen Tiefpunkt angelangt sind, reduziert auf das technische Format der Camp-David-Militärkommission. Ägypten wirft Israel vor, Bitten um bestimmte Hilfslieferungen nach GazaPalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen ignoriert zu haben.

Doch die Wahrheit ist komplexer: Hamas spielt auf Zeit, Katar schützt die Terrorführung, und europäische wie arabische Stimmen schieben die Schuld einseitig auf Israel. Die Leidtragenden sind die israelischen Geiseln in Gaza7. Oktober 2023: Das Hamas-Massaker, das Israel veränderteDer 7. Oktober 2023 war der Tag des Hamas-Massakers in Israel. Terroristen aus Gaza ermordeten etwa 1.200 Menschen, vor allem Zivilisten, und verschleppten mehr als 240 Geiseln in den Gazastreifen.Mehr lesen, deren Schicksal durch Katars doppeltes Spiel zusätzlich belastet wird.

Diplomatische Kreise mutmaßen, dass Israel die Operation in Doha als Alternative zu einer früher geplanten Aktion in der Türkei gewählt hat. Ankara, als NATO-Mitglied, wäre ein riskanter Schauplatz gewesen. Katar dagegen gilt trotz seiner engen Verbindungen zum Westen als sicherer Hafen für Hamas – ein Paradox, das Israel nicht länger akzeptieren will. Netanyahu stellte es klar: „Vertreibt sie oder stellt sie vor Gericht. Wenn nicht, werden wir es tun.“

Dieser Satz ist nicht nur eine Warnung an Doha, sondern an alle Staaten, die Terroristen dulden. Israels Botschaft lautet: Nach dem 7. Oktober gibt es keine Rückzugsräume mehr für Mörder.

US-Präsident Donald Trump reagierte ungewöhnlich deutlich. Er erklärte, die Attacke in Doha sei für Washington „inakzeptabel“. Zugleich aber bekräftigte er die Partnerschaft mit Katar. Das Emirat ist zu wichtig für die USA, allein wegen der Al-Udeid-Airbase, dem größten US-Stützpunkt im Nahen Osten.

Doch die Frage bleibt: Wie lange kann Washington Doha gewähren lassen, wenn es weiter Hamas-Führer beherbergt und Israel auf offener Bühne anklagt? Trump wird entscheiden müssen, ob er Katar als Vermittler hält – oder als Teil des Problems begreift.

Die geplante Konferenz in Doha zeigt eines: Während Israel gezielt TerrorstrukturenTerrorinfrastruktur: Wie Terrorgruppen Krieg in zivile Räume verlagernTerrorinfrastruktur bezeichnet Einrichtungen, Netzwerke und Strukturen, die Terrororganisationen für Angriffe, Waffenlagerung, Kommandoführung, Ausbildung, Raketenbeschuss, Tunnelbau oder Logistik nutzen. Besonders gefährlich wird sie, wenn sie in Wohngebieten, Schulen, Moscheen oder Krankenhäusern versteckt wird.Mehr lesen angreift, versuchen arabisch-islamische Staaten, den Spieß umzudrehen und JerusalemJerusalem: Hauptstadt Israels und Herz jüdischer GeschichteJerusalem ist die Hauptstadt Israels und die größte Stadt des Landes. Für Juden ist sie seit Jahrtausenden religiöser und historischer Mittelpunkt. Zugleich ist Jerusalem auch für Christen und Muslime heilig und steht im Zentrum politischer Streitfragen.Mehr lesen als Aggressor darzustellen. Es ist das alte Muster: Terror wird verschwiegen, Israels Selbstverteidigung skandalisiert.

Doch diesmal ist die Lage anders. Der 7. Oktober hat gezeigt, dass es keinen „status quo“ geben kann, solange Hamas von sicheren Häfen aus operiert. Netanyahu verglich den Tag mit dem 11. September – und stellte klar: Israel wird handeln, so wie Amerika damals handelte.

Katar kann Konferenzen einberufen. Israel aber wird den Schutzraum der Terroristen weiter ins Visier nehmen.




Autor: Redaktion
Donnerstag, 11 September 2025

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