Iran startet Raketenangriff auf Nordisrael während Hisbollah und Libanon vor Kriegsbeteiligung stehenIran startet Raketenangriff auf Nordisrael während Hisbollah und Libanon vor Kriegsbeteiligung stehen
Iran hat ballistische Raketen auf Israel abgefeuert, Sirenen heulen im Norden des Landes und die Luftabwehr ist im Einsatz. Gleichzeitig erklärt die libanesische Regierung, sie wolle verhindern, dass die Hisbollah das Land in den Krieg hineinzieht.

Bildnachweis: Verteidigungsministerium Israel
Der Iran hat mit einem direkten Raketenangriff auf IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen begonnen und damit erstmals in dieser Phase des Konflikts ballistische Raketen auf israelisches Staatsgebiet abgefeuert. Nach Angaben der israelischen Streitkräfte wurden mehrere Raketenstarts aus dem Iran erkannt. Kurz darauf wurden in Nordisrael Sirenen aktiviert, und die Bevölkerung erhielt die Anweisung, sofort Schutzräume aufzusuchen.
Die israelische Luftwaffe und die Luftverteidigungssysteme sind derzeit im Einsatz, um die Raketen abzufangen. Gleichzeitig greifen israelische Streitkräfte weitere Bedrohungen an, um zusätzliche Angriffe zu verhindern. Das Militär bestätigte, dass sowohl Abfangmaßnahmen als auch offensive Operationen parallel durchgeführt werden.
Diese Entwicklung bestätigt, dass der Iran seine angekündigte Vergeltung umgesetzt hat. Der Angriff erfolgt als direkte Reaktion auf die israelisch amerikanischen Angriffe auf militärische Ziele im Iran, bei denen zentrale Einrichtungen der RevolutionsgardenIslamische Revolutionsgarden: Machtzentrum des iranischen RegimesDie Islamischen Revolutionsgarden sind eine mächtige militärische, politische und wirtschaftliche Organisation der Islamischen Republik Iran. Sie wurden nach der Revolution von 1979 gegründet, unterstehen dem Obersten Führer und steuern über die Quds-Einheit Irans regionales Terrornetzwerk.Mehr lesen und militärische Infrastruktur getroffen wurden.
Parallel dazu wächst die Gefahr einer weiteren Ausweitung des Krieges auf den Libanon. Die HisbollahHisbollah: Irans Terrorarmee im LibanonDie Hisbollah ist eine schiitisch islamistische Organisation im Libanon. Sie wurde in den frühen 1980er Jahren mit Unterstützung des Iran aufgebaut, verfügt über eine politische und militärische Struktur und wird von den USA, Israel und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen verfügt über ein großes Raketenarsenal und gilt als wichtigster militärischer Verbündeter des Iran in der Region. Vor diesem Hintergrund erklärte der libanesische Premierminister Nawaf Salam öffentlich, dass seine Regierung nicht zulassen werde, dass der Libanon in den Krieg hineingezogen wird. Er rief die Bevölkerung auf, die Stabilität des Landes zu schützen und keine Schritte zu unterstützen, die zu einer militärischen Eskalation führen könnten.
Diese Erklärung zeigt die Spannungen innerhalb des Libanon selbst. Die Hisbollah ist militärisch stark, handelt jedoch nicht immer im Einklang mit der offiziellen Regierung. Israel betrachtet die Hisbollah als eine der größten militärischen Bedrohungen an seiner Nordgrenze.
Auch über die politische Führung des Iran gab es neue Entwicklungen. Berichte, dass Präsident Masoud Pezeshkian bei den Angriffen verletzt oder getötet worden sei, wurden von iranischen Stellen zurückgewiesen. Offizielle iranische Medien erklärten, dass sich der Präsident in gutem Zustand befinde.
Die internationale Dimension des Konflikts wird ebenfalls sichtbar. Die amerikanische Botschaft in Bahrain ordnete an, dass ihr Personal Schutzräume aufsuchen muss. Auch amerikanische Staatsbürger wurden aufgefordert, sichere Orte aufzusuchen. Ähnliche Maßnahmen wurden zuvor bereits in anderen Ländern der Region getroffen.
Israel befindet sich weiterhin im Verteidigungsmodus, während die Luftabwehr aktiv versucht, die iranischen Raketen abzufangen. Die Situation bleibt hochdynamisch, und weitere Angriffe können nicht ausgeschlossen werden.
Autor: Redaktion
Samstag, 28 Februar 2026