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Palästinensischer TV-Moderator verbreitet Hasspropaganda gegen USA und Israel

Palästinensischer TV-Moderator verbreitet Hasspropaganda gegen USA und Israel


Ein Moderator des offiziellen Fernsehens der Palästinensischen Autonomiebehörde beschuldigt die USA öffentlich, gezielt Kinder und Studenten zu töten. Die Aussagen sind Teil einer langen Reihe antiamerikanischer und antisemitischer Tiraden, die seit Jahren über den staatlichen Sender verbreitet werden.

Palästinensischer TV-Moderator verbreitet Hasspropaganda gegen USA und Israel

Der Moderator und Kommentator Fayez Abbas hat im offiziellen Fernsehen der Palästinensischen Autonomiebehörde erneut schwere Anschuldigungen gegen die Vereinigten Staaten erhoben. In einer Sendung behauptete er, das Töten von Schülern sowie die Zerstörung von Schulen und Universitäten sei eine feste amerikanische Politik.

Der Hintergrund seiner Aussage ist ein Luftangriff während des militärischen Konflikts zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem iranischen Regime. Bei diesem Angriff wurde nach Berichten auch ein Schulgebäude in der Nähe eines militärischen Stützpunktes getroffen. Abbas nutzte den Vorfall, um der amerikanischen Regierung eine systematische Strategie zur Tötung von Kindern zu unterstellen.

In der Sendung erklärte er, es könne keine Freiheit geben, wenn Schulen bombardiert würden. Er sprach von rund hundert getöteten Schülerinnen und stellte rhetorisch die Frage, ob diese Teil der iranischen Revolutionsgarden gewesen seien. Anschließend behauptete er, das Töten von Studenten und die Zerstörung von Bildungseinrichtungen sei „immer amerikanische Politik“.

Die Aussagen wurden im Programm des offiziellen Fernsehsenders der Palästinensischen Autonomiebehörde verbreitet. Der Sender gilt als staatliches Sprachrohr der Führung in Ramallah. Abbas tritt dort seit Jahren regelmäßig als Kommentator für israelische Angelegenheiten auf und wird als Experte präsentiert.

Seine jüngsten Aussagen fügen sich in eine lange Reihe radikaler Stellungnahmen. In der Vergangenheit griff er nicht nur die Vereinigten Staaten scharf an, sondern verbreitete auch antisemitische Verschwörungstheorien über Israel.

So behauptete Abbas in einer früheren Sendung, religiöse Lehrbücher in Israel seien voller Aufrufe zur Tötung von Nichtjuden. Diese Darstellung gehört zu einem bekannten antisemitischen Narrativ, das immer wieder in der Propaganda extremistischer Organisationen auftaucht. Historiker und Religionswissenschaftler haben solche Behauptungen wiederholt als falsche Darstellung religiöser Texte zurückgewiesen.

Auch gegenüber amerikanischen Politikern äußerte sich Abbas mehrfach in beleidigender Weise. In einer früheren Sendung bezeichnete er den amerikanischen Präsidenten Donald Trump als Lügner und verspottete den amerikanischen Außenminister Marco Rubio. Er sprach von amerikanischer Heuchelei und behauptete, Washington handle grundsätzlich gegen arabische Interessen.

Darüber hinaus griff er die Organisation Palestinian Media Watch an, die regelmäßig Inhalte palästinensischer Medien analysiert und dokumentiert. Abbas warf der Organisation vor, gezielt Berichte zu erstellen, um palästinensische Institutionen zu diskreditieren.

Besonders scharf fiel auch seine Rhetorik gegenüber Israel aus. Mehrfach verglich Abbas israelische Politiker mit führenden Persönlichkeiten des nationalsozialistischen Deutschlands. In einer Sendung erklärte er, viele israelische Führungspersönlichkeiten seien Schüler des NS-Propagandaministers Joseph Goebbels.

Solche Vergleiche gelten international als klassische antisemitische Propaganda. Sie relativieren die historischen Verbrechen des Nationalsozialismus und dienen gleichzeitig dazu, Israel moralisch zu delegitimieren.

Der aktuelle Anlass seiner Aussagen, der Angriff auf eine Schule in der südiranischen Stadt Minab, ist militärisch komplexer. Das betreffende Gebäude befand sich Berichten zufolge in unmittelbarer Nähe zu einer militärischen Anlage des iranischen Regimes und soll früher Teil des militärischen Geländes gewesen sein.

Während militärische Operationen in dicht besiedelten Gebieten immer das Risiko ziviler Opfer bergen, nutzen propagandistische Stimmen solche Vorfälle häufig, um umfassende politische Anschuldigungen zu formulieren. Die Aussagen von Abbas gehen jedoch weit über Kritik an einem einzelnen Angriff hinaus und stellen den Vereinigten Staaten pauschal eine Politik der gezielten Tötung von Kindern unter.

Thematische Einordnung



Autor: Redaktion
Bild Quelle: Screenshot Youtube
Samstag, 07 März 2026

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