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Israel meldet 200 getötete Hisbollah-Kämpfer seit Beginn der Kämpfe im Libanon

Israel meldet 200 getötete Hisbollah-Kämpfer seit Beginn der Kämpfe im Libanon


An Israels Nordgrenze intensivieren sich die Gefechte mit der Hisbollah. Während die israelische Armee hohe Verluste der Terrororganisation meldet, werden auch mehrere israelische Soldaten bei Raketenangriffen verletzt.

Israel meldet 200 getötete Hisbollah-Kämpfer seit Beginn der Kämpfe im Libanon

Die israelischen Streitkräfte haben seit Beginn der neuen Kampfphase mit der Hisbollah im Libanon rund 200 Kämpfer der Terrororganisation ausgeschaltet. Diese Zahl veröffentlichte das israelische Militär am Sonntag erstmals seit dem Zusammenbruch der monatelangen Waffenruhe an der Nordfront.

Die Hisbollah hatte am 2. März erneut Angriffe auf Israel begonnen und sich damit aktiv in den regionalen Krieg eingemischt. Seit diesem Zeitpunkt führen israelische Streitkräfte eine intensive militärische Kampagne gegen Stellungen der Organisation im Südlibanon.

Parallel dazu wurde auch eine steigende Zahl verletzter israelischer Soldaten gemeldet. Nach Angaben der Armee wurden bislang 14 Soldaten bei Gefechten verletzt. Besonders am Wochenende kam es zu mehreren Angriffen der Hisbollah mit Panzerabwehrraketen.

In einem der schwereren Vorfälle wurden am Freitag zwei israelische Soldaten im Südlibanon verletzt. Sie befanden sich im Einsatz, um vorgeschobene Verteidigungsstellungen gegen mögliche Angriffe der Terrororganisation aufzubauen. Während dieser Operation feuerten Hisbollah-Kämpfer mehrere Panzerabwehrraketen auf die Position der Soldaten.

Die beiden Verletzten wurden anschließend aus dem Kampfgebiet evakuiert und medizinisch versorgt. Israelische Einheiten versuchten anschließend, das verantwortliche Terror-Kommando aufzuspüren und zu bekämpfen. Ob die Angreifer getroffen wurden, ist bislang nicht bestätigt.

Nach dem Angriff erhöhte die Armee die Sicherheitsmaßnahmen in angrenzenden Ortschaften. Für einige Gemeinden wurden vorübergehend Einschränkungen und besondere Sicherheitsvorkehrungen angeordnet, um mögliche weitere Angriffe frühzeitig erkennen zu können. Gleichzeitig betonte das Militär, es gebe keine Hinweise darauf, dass Kämpfer der Hisbollah versucht hätten, in israelisches Gebiet einzudringen.

Bereits zuvor hatte ein weiterer schwerer Angriff der Hisbollah mehrere israelische Soldaten verwundet. Fünf Soldaten der Givati-Brigade wurden dabei schwer verletzt, als sie nahe der Grenze zum Libanon eingesetzt wurden. Die Terrororganisation setzte auch in diesem Fall Panzerabwehrraketen ein.

Bei demselben Angriff wurden drei weitere Soldaten der Brigade leicht verletzt. Alle Verletzten wurden zur medizinischen Behandlung in das Rambam-Krankenhaus in Haifa gebracht.

Die Hisbollah erklärte ihrerseits, sie habe eine Reihe von Operationen gegen israelische Stellungen und militärische Einrichtungen begonnen. Die Organisation versucht damit offenbar, Druck auf Israel auszuüben, während gleichzeitig der Krieg mit dem iranischen Regime andauert.

Seit dem erneuten Beginn der Kämpfe hat Israel seine Angriffe auf Hisbollah-Ziele deutlich ausgeweitet. Nach Angaben des Militärs wurden rund 500 Angriffe auf militärische Einrichtungen der Organisation durchgeführt. Ziel dieser Operationen sind Raketenstellungen, Waffenlager sowie operative Infrastruktur der Terrorgruppe im Südlibanon.

Die militärische Lage im Libanon hat sich auch für die Zivilbevölkerung drastisch verändert. Nach israelischen Informationen mussten rund 500.000 Menschen aus verschiedenen Gebieten im Südlibanon und aus Teilen von Beirut ihre Wohnungen verlassen. Die Evakuierungen erfolgten vor allem in Regionen, aus denen die Hisbollah militärische Aktivitäten durchführt.

Die aktuellen Gefechte markieren das Ende einer etwa fünfzehn Monate dauernden Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah. Diese Phase war bereits zuvor immer wieder von Spannungen und vereinzelten Angriffen geprägt gewesen.

Für Israel bleibt die Nordfront ein strategisch entscheidender Schauplatz. Die Hisbollah verfügt über ein großes Arsenal an Raketen und Drohnen und gilt als wichtigste militärische Stellvertreterorganisation des iranischen Regimes.

Aus israelischer Sicht ist deshalb klar, dass die militärische Infrastruktur der Terrororganisation dauerhaft geschwächt werden muss. Die aktuellen Angriffe zielen darauf ab, die Fähigkeit der Hisbollah zu reduzieren, israelische Städte im Norden des Landes zu bedrohen.




Autor: Redaktion
Bild Quelle: By Tasnim News Agency, CC BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=138677142
Sonntag, 08 März 2026

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