Hollywoods Heuchelei: „Sex and the City“-Star fordert Freilassung des Massenmörders Marwan Barghouti

Hollywoods Heuchelei: „Sex and the City“-Star fordert Freilassung des Massenmörders Marwan Barghouti


Während Israel seine ermordeten Geiseln beerdigt, fordert Cynthia Nixon – bekannt aus „Sex and the City“ – die Freilassung eines verurteilten Terroristen. Die Schauspielerin erhebt sich zur moralischen Richterin, doch ihre Botschaft ist ein Schlag ins Gesicht der Opfer.

Hollywoods Heuchelei: „Sex and the City“-Star fordert Freilassung des Massenmörders Marwan Barghouti
By Metropolitan Transportation Authority of the State of New York - 100Years_5815, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=30346698

Während IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen noch immer seine toten Geiseln identifiziert und Familien ihre Liebsten zu Grabe tragen, hat Hollywood einen neuen „Freiheitskämpfer“ entdeckt: Marwan Barghouti, verurteilter Mörder von fünf Israelis und Symbolfigur der palästinensischen FatahFatah: Von Arafats Kampfbewegung zur erstarrten Machtpartei der PalästinenserFatah ist eine säkular-nationalistische palästinensische Bewegung, die Ende der 1950er Jahre um Jassir Arafat entstand. Sie wurde zur dominierenden Kraft in der PLO und prägt bis heute die Palästinensische Autonomiebehörde.Mehr lesen.

Die US-Schauspielerin Cynthia Nixon, weltbekannt als „Miranda“ aus Sex and the City und der Nachfolgeserie And Just Like That, veröffentlichte auf Instagram einen Beitrag mit der Aufschrift:

„Free Marwan Barghouti.“

Dazu teilte sie ein Foto des Terroristen, auf dem dieser mit erhobenen Händen den Sieggestus zeigt – ein Bild, das in Israel mit den dunkelsten Kapiteln der Zweiten IntifadaIntifada: Ein Wort für Terror gegen IsraelIntifada bedeutet wörtlich etwa „Abschütteln“. Politisch bezeichnet der Begriff vor allem zwei palästinensische Gewaltwellen gegen Israel. Besonders die Zweite Intifada wurde durch Selbstmordanschläge, Schussangriffe und Terror gegen israelische Zivilisten geprägt. Heute wird der Begriff oft leichtfertig als Parole benutzt.Mehr lesen verbunden ist.

Eine Schauspielerin mit politischem Sendungsbewusstsein

Nixon, die sich seit Beginn des GazaPalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen-Krieges zu einer der lautesten Stimmen gegen Israel entwickelt hat, warf der israelischen Armee mehrfach „Völkermord“ vor. Ihr Sohn – nach eigenen Angaben „gläubiger Jude“ – trat sogar in einen Hungerstreik „aus Solidarität mit Gaza“.
Nun also der nächste Schritt: die offene Unterstützung eines Terrorführers, der Blut an den Händen hat.

Dass Barghouti 2004 von einem israelischen Gericht wegen fünffachen Mordes und Beteiligung an Terroranschlägen zu fünfmal lebenslänglich plus 40 Jahren Haft verurteilt wurde, stört Nixon offenbar nicht.
In der von ihr geteilten Botschaft heißt es, Barghouti müsse freikommen, um „eine gerechte Zwei-Staaten-Lösung und den Frieden zu führen“.

Wer ist Marwan Barghouti wirklich?

Barghouti, heute 66 Jahre alt, war Gründer und Anführer des Tanzim-Flügels der Fatah, einer Miliz, die während der Zweiten Intifada gezielt israelische Zivilisten angriff. Er gilt als Architekt einer Strategie, die Sprengstoffanschläge, Schüsse auf Autos und Selbstmordattentate als legitimes Mittel der Politik einsetzte.
Im Gefängnis wurde er von Teilen der palästinensischen Bevölkerung zum Helden verklärt – eine groteske Romantisierung, die nun auch in westlichen Kultursphären angekommen ist.

Während Israel ihn ausdrücklich von der Liste der möglichen Häftlingsfreilassungen im Rahmen der jüngsten Waffenstillstandsverhandlungen ausschloss, macht Hollywood daraus eine moralische Forderung.

Moralische Doppelmoral mit Glitzer

Cynthia Nixon steht mit ihrer Haltung nicht allein. In den letzten Monaten äußerten sich auch Stars wie Mark Ruffalo, Penélope Cruz und Melissa Barrera in ähnlichem Ton: Sie sprechen von „Befreiung“ und „Gerechtigkeit“, aber kaum über die Geiseln, die gefoltert, vergewaltigt und ermordet wurden.
Schauspielerinnen, die bei Preisverleihungen Tränen vergießen, posten heute politische Parolen, ohne die Folgen ihrer Worte zu verstehen.

Doch was Nixon mit ihrem Aufruf zur Freilassung Barghoutis wirklich tut, ist gefährlich: Sie verwandelt einen Mörder in ein Idol – und setzt damit das Leid israelischer Familien herab, die noch immer auf die Rückkehr ihrer Angehörigen warten.

Das Schweigen Hollywoods zu israelischen Opfern

Während internationale Medien jeden emotionalen Appell für Gaza groß aufgreifen, bleiben israelische Geschichten im Hintergrund. Kein Wort über Kinder, die zu Waisen wurden. Kein Beitrag über Soldaten, die Leichen aus Tunneln bergen.
Wenn Cynthia Nixon von „Frieden“ spricht, meint sie nicht Frieden für beide Seiten, sondern einen, der Israel Schuld zuschreibt und Terror verharmlost.

Es ist eine Haltung, die im Westen als „moralisch“ gilt – in Israel aber nur eines ist: zynisch, geschichtsvergessen und gefährlich.




Autor: Redaktion
Mittwoch, 15 Oktober 2025

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