Obama wirft Israel Landraub vor und blendet entscheidende Teile der Geschichte ausObama wirft Israel Landraub vor und blendet entscheidende Teile der Geschichte aus
Der frühere US-Präsident behauptet, Juden hätten anderen Menschen Land weggenommen und dabei überzogen gehandelt. In Belfast zeichnet er ein Bild des Nahostkonflikts, das wichtige historische Zusammenhänge und Israels Sicherheitslage in den Hintergrund rückt.

Bildnachweis: The White House /
QuelleBarack Obama hat mit neuen Äußerungen über IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen eine Kontroverse ausgelöst. Bei einer öffentlichen Veranstaltung am Dienstag, dem 13. Oktober 2026, in Belfast erklärte der frühere amerikanische Präsident, Juden hätten auf der Suche nach einer Zuflucht Land von anderen Menschen genommen und seien dabei zu weit gegangen. Zugleich warf er Israel vor, seine moralische Grundlage zu gefährden, wenn es seine Sicherheit dauerhaft auf militärische Stärke und einseitige Entscheidungen stütze. Seine Aussagen wurden inzwischen von mehreren israelischen Medien aufgegriffen und wegen ihrer historischen Darstellung kritisiert.
Obama sprach vor rund 7.000 Zuhörern in der nordirischen Hauptstadt. In einem Gespräch mit der Journalistin und Schriftstellerin Susan McKay ging es um Demokratie, internationale Konflikte und die Möglichkeiten politischer Versöhnung. Zuvor hatte die Queen's University Belfast ihm eine Ehrendoktorwürde verliehen.
Besondere Aufmerksamkeit erhielten seine Ausführungen über die Entstehung Israels und den israelisch-palästinensischen Konflikt. Obama erkannte zunächst an, dass Juden über Jahrtausende verfolgt, diskriminiert und ermordet worden seien. Europa trage für einen erheblichen Teil dieser Verbrechen Verantwortung. Deshalb sei der Wunsch der Juden nach einem sicheren Zufluchtsort verständlich gewesen.
Anschließend erklärte er jedoch, ebenso unbestreitbar sei, dass sie anderen Menschen Land genommen und dabei überzogen gehandelt hätten. Die Reaktion der PalästinenserPalästinenser: Herkunft, Begriffswandel und politische IdentitätPalästinenser bezeichnet heute meist palästinensische Araber mit eigener nationaler Identität. In der Mandatszeit konnte der Begriff jedoch allgemein Bewohner des britischen Mandatsgebiets Palästina meinen, auch Juden.Mehr lesen, dieses Unrecht zu beklagen und ihr Land zurückzufordern, bezeichnete er als nachvollziehbar.
Mit dieser Gegenüberstellung zeichnet Obama die Entstehung Israels vor allem als Folge jüdischer Verfolgung in Europa und als Konflikt um die Verdrängung einer anderen Bevölkerung. Doch die Geschichte des jüdischen Staates lässt sich nicht auf diese beiden Aspekte reduzieren.
Der ZionismusZionismus: Das Recht der Juden auf SelbstbestimmungZionismus bezeichnet die jüdische Nationalbewegung, die für die Rückkehr des jüdischen Volkes in seine historische Heimat und für jüdische Selbstbestimmung im Land Israel eintrat. Der moderne Zionismus entstand im 19. Jahrhundert als Antwort auf Antisemitismus, Verfolgung und Entrechtung.Mehr lesen entstand nicht allein aus dem Wunsch europäischer Juden, irgendwo eine sichere Zuflucht zu finden. Er knüpfte an die jahrtausendealte historische, religiöse und nationale Verbindung des jüdischen Volkes zum Land IsraelZionismus: Das Recht der Juden auf SelbstbestimmungZionismus bezeichnet die jüdische Nationalbewegung, die für die Rückkehr des jüdischen Volkes in seine historische Heimat und für jüdische Selbstbestimmung im Land Israel eintrat. Der moderne Zionismus entstand im 19. Jahrhundert als Antwort auf Antisemitismus, Verfolgung und Entrechtung.Mehr lesen an. Auch während der Jahrhunderte ohne jüdische Staatlichkeit bestanden jüdische GemeindenGlobale Intifada: Die Parole, die Gewalt gegen Israel exportiert„Globale Intifada“ oder „Globalize the Intifada“ ist eine antiisraelische Parole, die den Kampf gegen Israel weltweit ausweiten soll. Aktuelle Kampagnen nutzen Karten, Zielorte und Lieferkettenlisten gegen Firmen, Häfen und Schiffe.Mehr lesen in JerusalemJerusalem: Hauptstadt Israels und Herz jüdischer GeschichteJerusalem ist die Hauptstadt Israels und die größte Stadt des Landes. Für Juden ist sie seit Jahrtausenden religiöser und historischer Mittelpunkt. Zugleich ist Jerusalem auch für Christen und Muslime heilig und steht im Zentrum politischer Streitfragen.Mehr lesen, Hebron, Safed und anderen Orten fort. Die jüdische Einwanderung des 19. und 20. Jahrhunderts erfolgte zudem zu einem erheblichen Teil durch den Erwerb von Grundstücken, häufig von arabischen oder anderen privaten Eigentümern.
Es wäre ebenso unzutreffend, die Vertreibung und Flucht zahlreicher palästinensischer Araber während des Krieges von 1948 zu bestreiten. Hunderttausende Menschen verloren damals ihre Heimat. Die Ursachen und konkreten Umstände unterschieden sich jedoch von Ort zu Ort und umfassten Flucht vor Kampfhandlungen, Vertreibungen und den Zusammenbruch lokaler gesellschaftlicher Strukturen.
Die historischen Ereignisse verlangen daher eine differenzierte Betrachtung. Eine pauschale Formulierung, Juden hätten anderen Menschen Land genommen, erklärt weder die Entstehung der jüdischen Nationalbewegung noch die internationalen Entscheidungen, die zur israelischen Staatsgründung führten.
Was Obama über die Staatsgründung unerwähnt ließ
Eine entscheidende historische Station war der 29. November 1947. An diesem Tag verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Resolution 181UN-Teilungsplan 1947: Der abgelehnte Weg zu zwei StaatenDer UN-Teilungsplan von 1947 war Resolution 181 der UN-Generalversammlung. Er schlug die Teilung des britischen Mandatsgebiets Palästina in einen jüdischen und einen arabischen Staat vor, mit Jerusalem unter internationaler Verwaltung.Mehr lesen. Sie empfahl, das britische Mandatsgebiet westlich des Jordans in einen jüdischen und einen arabischen Staat aufzuteilen. Jerusalem sollte einen internationalen Sonderstatus erhalten.
Die jüdische Führung akzeptierte den Teilungsplan grundsätzlich, obwohl sie mit der vorgesehenen Grenzziehung und dem Ausschluss Jerusalems unzufrieden war. Die arabische Führung und die arabischen Staaten lehnten ihn ab.
Nach der Abstimmung begannen bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen jüdischen und arabischen Kräften im Mandatsgebiet. Am 14. Mai 1948 erklärte David Ben-Gurion die Unabhängigkeit Israels. Unmittelbar darauf griffen Armeen mehrerer arabischer Staaten in den Krieg ein.
Die Ablehnung des Teilungsplans und die anschließenden Kampfhandlungen sind für das Verständnis des Konflikts unverzichtbar. Sie zeigen, dass der jüdische Staat nicht einfach durch eine einseitige Entscheidung entstand, anderen Menschen Land wegzunehmen. Seine Gründung war Teil eines internationalen politischen Prozesses, der zwei nationalen Bewegungen staatliche Selbstbestimmung ermöglichen sollte, dessen Umsetzung aber am Widerstand und am Krieg scheiterte.
Auch die palästinensisch-arabische Bevölkerung hatte legitime nationale Ansprüche und Interessen. Die Anerkennung dieser Tatsache widerspricht nicht dem historischen und nationalen Anspruch des jüdischen Volkes auf Selbstbestimmung. Gerade diese doppelte Realität macht den Konflikt so schwierig.
Obama selbst erkannte bei seinem Auftritt an, dass weder die jüdische noch die palästinensische Bevölkerung aus der Region verschwinden werde. In Israel und den palästinensischen Gebieten lebten Millionen Menschen beider Völker, für die eine gemeinsame Zukunft gefunden werden müsse.
Seine Forderung nach gegenseitiger Anerkennung ist damit durchaus erkennbar. Problematisch bleibt jedoch, dass seine Darstellung des historischen Ausgangspunkts wesentliche Zusammenhänge ausspart und damit eine stark vereinfachte Interpretation nahelegt.
Obama ging anschließend auf Israels heutige militärische und technologische Überlegenheit ein. Wenn Israel daraus die Haltung ableite, seine Sicherheit durch nahezu unbegrenzte eigene Handlungsfreiheit gewährleisten zu können, verliere es nach seiner Auffassung moralische Glaubwürdigkeit.
Dahinter steht eine grundsätzliche Kritik an einer Sicherheitspolitik, die militärischer Stärke einen höheren Stellenwert einräumt als politischen Zugeständnissen. Obama sieht darin langfristig keine tragfähige Grundlage für das Zusammenleben mit den Palästinensern.
Diese Position ist als politische Einschätzung zu verstehen. Sie lässt jedoch eine wesentliche Frage offen: Welche Sicherheitsgarantien wären ausreichend, wenn Israel auf militärische Kontrolle oder bestimmte Schutzmaßnahmen verzichtet?
Für den jüdischen Staat ist diese Frage keineswegs theoretisch. Israel wurde seit seiner Gründung wiederholt angegriffen und sah sich über Jahrzehnte Terroranschlägen, Raketenbeschuss und der Bedrohung durch bewaffnete Organisationen ausgesetzt.
Besonders deutlich wurde dies am 7. Oktober 20237. Oktober 2023: Das Hamas-Massaker, das Israel veränderteDer 7. Oktober 2023 war der Tag des Hamas-Massakers in Israel. Terroristen aus Gaza ermordeten etwa 1.200 Menschen, vor allem Zivilisten, und verschleppten mehr als 240 Geiseln in den Gazastreifen.Mehr lesen. HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen-Terroristen und weitere bewaffnete Angreifer durchbrachen die Grenze zum GazastreifenPalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen, überfielen israelische Ortschaften, ermordeten rund 1.200 Menschen und verschleppten 251 Geiseln.
Das Massaker erschütterte die israelische Gesellschaft und veränderte die sicherheitspolitische Debatte grundlegend. Die Vorstellung, Israel könne sich allein auf Grenzanlagen, Abschreckung und politische Vereinbarungen verlassen, hatte sich als verhängnisvoll erwiesen.
Wer Israel heute auffordert, seine Sicherheitsstrategie grundlegend zu überdenken, muss deshalb auch beantworten, wie die Wiederholung eines solchen Angriffs verhindert werden soll.
Frieden durch Zugeständnisse: Eine Forderung mit ungelösten Voraussetzungen
Obama forderte die Israelis in Belfast auf, darüber nachzudenken, wie ihre Kinder und Enkel künftig in der Region leben sollten. Er stellte dabei die Frage, ob sich Israel dauerhaft hinter Mauern zurückziehen und seine Sicherheit allein durch militärische Mittel gewährleisten wolle oder ob es einen Weg finden könne, sich zu verteidigen und zugleich ethischen Maßstäben gerecht zu werden.
Der ehemalige Präsident äußerte sich allerdings nicht ausschließlich kritisch gegenüber Israel. Auch an die Palästinenser richtete er eine deutliche Botschaft. Sie müssten erkennen, dass sie Israel militärisch nicht besiegen könnten und dass eine erfolgreiche politische Zukunft gewaltfreie Strategien voraussetze.
Diese Aussage ist für eine faire Einordnung seiner Rede wesentlich. Obama rechtfertigte in Belfast nicht ausdrücklich den Terror der Hamas, sondern stellte bewaffnete Gewalt als langfristig untauglichen politischen Weg dar. Gleichzeitig sprach er sich für ein tatsächliches Ende der Gewalt und für Maßnahmen zur Linderung des Leids im Gazastreifen aus.
Er zeigte sich wenig optimistisch, dass in naher Zukunft eine umfassende Friedensregelung erreicht werden könnte. Die Verhärtung der gesellschaftlichen Positionen in Israel nach dem 7. Oktober, die politischen Entwicklungen innerhalb des Landes, die Siedlungspolitik in Judäa und SamariaJudäa und Samaria: Israels historisches Kernland im politischen StreitJudäa und Samaria bezeichnen historische Landschaften zwischen Jerusalem, dem Jordantal und den zentralen Höhenzügen des Landes Israel. In Israel ist der Begriff gebräuchlich. International wird das Gebiet oft anders bezeichnet und politisch als umstritten eingeordnet.Mehr lesen sowie das Leid der palästinensischen Bevölkerung bezeichnete er als Hindernisse.
Seine Forderung nach einer politischen Neuorientierung steht in einer langen Tradition amerikanischer Nahostdiplomatie. Schon während seiner Präsidentschaft von 2009 bis 2017 kam es zu erheblichen Spannungen zwischen Obama und Benjamin Netanjahu über das iranische Atomprogramm, israelische Siedlungen und die Bedingungen für einen palästinensischen Staat.
Besonders deutlich wurde dieser Konflikt im Dezember 2016. Damals enthielten sich die Vereinigten Staaten im UN-Sicherheitsrat bei der Abstimmung über Resolution 2334. Dadurch konnte die Resolution verabschiedet werden, die israelische Siedlungsaktivitäten in den seit 1967 von Israel kontrollierten Gebieten einschließlich Ostjerusalems als Verstoß gegen das Völkerrecht verurteilte.
Die israelische Regierung reagierte mit scharfer Kritik und betrachtete das amerikanische Verhalten als Abkehr von der bisherigen diplomatischen Rückendeckung. Obamas Regierung verteidigte ihre Entscheidung mit dem Ziel, eine Zweistaatenlösung zu bewahren.
Die jetzigen Aussagen zeigen, dass Obama an wesentlichen Grundannahmen seiner damaligen Nahostpolitik festhält. Er sieht langfristige Sicherheit nicht allein in militärischer Stärke, sondern in einer politischen Ordnung, die sowohl Israelis als auch Palästinensern eine Zukunft ermöglicht.
Die Schwierigkeiten dieser Vorstellung liegen allerdings nicht nur auf israelischer Seite. Das Scheitern früherer Verhandlungen, innerpalästinensische Machtkämpfe, der Terror der Hamas und die anhaltende Unterstützung terroristischer Organisationen durch Iran gehören ebenfalls zu den zentralen Hindernissen.
Besonders deutlich wird dies beim Blick auf den Gazastreifen. Israel zog im Jahr 2005 seine Soldaten und Siedler aus dem Gebiet ab. Zwei Jahre später übernahm die Hamas dort gewaltsam die Macht. Es folgten jahrelanger Raketenbeschuss, mehrere Kriege und schließlich das Massaker vom 7. Oktober.
Diese Entwicklung beweist nicht, dass territoriale Zugeständnisse grundsätzlich unmöglich oder zwangsläufig falsch wären. Sie zeigt jedoch, dass ein Rückzug ohne tragfähige Sicherheitsvereinbarungen, wirksame Kontrolle bewaffneter Organisationen und verlässliche politische Partner keine Garantie für Frieden bietet.
Gerade deshalb erscheint Obamas Aussage über die moralischen Folgen israelischer Machtpolitik unvollständig, solange sie nicht mit konkreten Überlegungen zur Sicherheit IsraelsStaatsräson: Bedeutung und Israels SicherheitStaatsräson meint ein grundlegendes Staatsinteresse, das als besonders wichtig für Bestand, Sicherheit oder Verantwortung eines Staates gilt. In Deutschland wird der Begriff häufig mit der Sicherheit Israels verbunden.Mehr lesen verbunden wird.
Eine verantwortliche Friedenspolitik muss die Rechte und die Sicherheit beider Bevölkerungen berücksichtigen. Dazu gehört der Schutz palästinensischer Zivilisten ebenso wie die Verpflichtung, israelische Bürger vor Terrorangriffen zu bewahren. Auch die politische Führung der Palästinenser trägt Verantwortung dafür, Gewalt zu verhindern und die Existenz Israels anzuerkennen.
Der frühere amerikanische Präsident hat in Belfast einen wichtigen Grundsatz formuliert: Beide Völker werden dauerhaft in der Region leben müssen. Aus dieser Erkenntnis folgt jedoch nicht, dass Israels historische Entstehung auf eine pauschale Geschichte der Landnahme reduziert werden kann.
Die jüdische Verbindung zum Land Israel reicht weit vor das 20. Jahrhundert zurück. Die Staatsgründung von 1948 erfolgte vor dem Hintergrund internationaler Beschlüsse und eines Krieges, dessen Ursachen nicht auf eine einzige Seite reduziert werden können. Die damit verbundenen palästinensischen Verluste bleiben Teil dieser Geschichte und dürfen ebenso wenig verschwiegen werden.
Obama fordert zu Recht, über langfristige Wege aus dem Konflikt nachzudenken. Seine Darstellung wird aber dort angreifbar, wo sie historische Ereignisse verallgemeinert und wesentliche sicherheitspolitische Erfahrungen Israels nur begrenzt berücksichtigt.
Wer eine friedliche Zukunft für Israelis und Palästinenser ermöglichen will, muss die gesamte Vorgeschichte ernst nehmen. Dazu gehören jüdische Selbstbestimmung, palästinensische nationale Ansprüche, die Kriege seit 1948 und die Erfahrungen mit Terror und gescheiterten Friedensbemühungen.
Frieden lässt sich nicht allein durch moralische Appelle herstellen. Er benötigt politische Entscheidungen, gegenseitige Anerkennung und Sicherheitsgarantien, auf die sich die Menschen tatsächlich verlassen können.
Autor: Redaktion
Freitag, 16 Oktober 2026