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New York Times verbreitet absurde Vorwürfe gegen Israel und ignoriert Hamas-Bericht zu sexualisierter Gewalt

New York Times verbreitet absurde Vorwürfe gegen Israel und ignoriert Hamas-Bericht zu sexualisierter Gewalt


Während Israel einen der umfassendsten Berichte über sexualisierte Gewalt durch Hamas-Terroristen am 7. Oktober veröffentlicht, entscheidet sich die New York Times für einen anderen Schwerpunkt: anonyme Anschuldigungen, fragwürdige Quellen und groteske Behauptungen über angeblich von Israel „trainierte Vergewaltigungshunde“. Die Kritik an der Zeitung wächst massiv.

New York Times verbreitet absurde Vorwürfe gegen Israel und ignoriert Hamas-Bericht zu sexualisierter Gewalt
Bildnachweis: Symbolbild / KI

Die Debatte um Medien, Israel und den 7. Oktober erreicht einen neuen Tiefpunkt. Ausgerechnet die New York Times, die weltweit als journalistische Instanz wahrgenommen wird, veröffentlichte einen Beitrag ihres Kolumnisten Nicholas Kristof, der in Israel und weit darüber hinaus für Entsetzen sorgt. Nicht nur wegen des Inhalts, sondern wegen der Frage, wie eine solche Veröffentlichung überhaupt die internen Standards eines der einflussreichsten Medienhäuser der Welt passieren konnte.

Im Zentrum steht ein Meinungsbeitrag, der sich wie eine investigative Reportage präsentiert. Kristof greift darin schwerste Vorwürfe gegen Israel auf, darunter die Behauptung, israelische Behörden würden Hunde zum sexuellen Missbrauch palästinensischer Gefangener einsetzen. Eine Anschuldigung, die nicht nur extrem ist, sondern für die keinerlei belastbare Beweise vorgelegt werden. Trotzdem wurde der Beitrag prominent platziert, begleitet von Videos und großflächiger Bewerbung auf der Startseite der Zeitung.

Der Zeitpunkt verschärfte die Kritik zusätzlich. Nur einen Tag später erschien ein neuer, mehr als 300 Seiten umfassender Bericht der israelischen Zivilkommission zu den Verbrechen der Hamas am 7. Oktober. Der Bericht dokumentiert systematische sexualisierte Gewalt, Gruppenvergewaltigungen, Verstümmelungen und sexuelle Folter gegen israelische Frauen, Männer und Minderjährige während des Hamas-Massakers und in der Gefangenschaft in Gaza. Tausende Fotos, Videos, Zeugenaussagen und forensische Analysen wurden dafür ausgewertet.

Doch genau dieser Bericht fand bei der New York Times praktisch keine Aufmerksamkeit.

Das sorgt inzwischen weit über Israel hinaus für massive Fragen zur journalistischen Glaubwürdigkeit westlicher Leitmedien. Denn während unbewiesene und teils groteske Anschuldigungen gegen Israel breit publiziert werden, kämpfen Opfer des 7. Oktober bis heute darum, überhaupt ernst genommen zu werden. Viele Angehörige und Überlebende empfinden das Verhalten internationaler Medien inzwischen als zweite Traumatisierung.

Besonders brisant: Selbst Kristof räumt in seinem eigenen Text ein, dass sich nicht feststellen lasse, wie häufig sexuelle Übergriffe gegen Palästinenser tatsächlich vorkommen. Trotzdem spricht der Beitrag über Tausende Wörter hinweg von „systematischer sexueller Folter“ durch Israelis. Genau diese Diskrepanz sorgt für scharfe Kritik von Juristen, Medienbeobachtern und israelischen Kommentatoren.

Hinzu kommt die Herkunft einiger Quellen. Der Beitrag stützt sich unter anderem auf das „Euro-Med Human Rights Monitor“, eine Organisation, der seit Jahren eine massive antiisraelische Schlagseite vorgeworfen wird. Kritiker verweisen auf problematische Verbindungen einzelner Akteure zu extremistischen Milieus sowie auf zahlreiche frühere Veröffentlichungen mit fragwürdigen oder später widerlegten Behauptungen.

Die eigentliche Kernfrage reicht inzwischen weit über diesen einzelnen Artikel hinaus: Wie konnte sich ein Teil westlicher Medienlandschaften derart von journalistischen Grundprinzipien entfernen, wenn es um Israel geht?

Denn natürlich dürfen und müssen mögliche Verbrechen untersucht werden. Auch in Israel gibt es Kritik an einzelnen Vorgängen im Gefängnissystem oder am Verhalten extremistischer Politiker. Doch zwischen notwendiger Kontrolle und sensationeller Dämonisierung besteht ein fundamentaler Unterschied. Genau diese Grenze sehen viele Beobachter mittlerweile überschritten.

Die Empörung in Israel richtet sich deshalb nicht nur gegen den Inhalt einzelner Behauptungen. Sie richtet sich gegen ein Muster. Seit dem 7. Oktober erleben viele Israelis, dass unfassbare Verbrechen der Hamas relativiert, angezweifelt oder verdrängt werden, während gegen Israel selbst oft niedrigste journalistische Standards ausreichen, um schwerste Anschuldigungen weltweit zu verbreiten.

Der neue Bericht der Zivilkommission zeigt genau dieses Problem deutlich auf. Die Kommission erklärt offen, dass die systematische Dokumentation auch deshalb notwendig gewesen sei, weil viele internationale Aktivisten, Akademiker und Organisationen den Opfern zunächst misstraut oder ihre Aussagen relativiert hätten. Aussagen wie „Zeigt uns die Beweise“ seien ausgerechnet gegenüber Opfern sexualisierter Gewalt erhoben worden, während gleichzeitig unbewiesene Anschuldigungen gegen Israel oft sofort globale Schlagzeilen produzieren.

Genau darin sehen viele Israelis inzwischen ein tiefes moralisches Versagen westlicher Institutionen. Denn bei keinem anderen Staat würde eine derartige Kombination aus ungeprüften Behauptungen, emotionalisierter Berichterstattung und selektiver Empörung in diesem Ausmaß akzeptiert werden.

Besonders gefährlich wird diese Entwicklung, weil sie reale Folgen hat. Die ständige Darstellung Israels als einzigartig grausamer Staat trägt weltweit zur Radikalisierung bei. Jüdische Gemeinden erleben seit Monaten einen historischen Anstieg antisemitischer Angriffe, Drohungen und Hasskampagnen. Wenn renommierte Medienhäuser dabei immer wieder Narrative verstärken, die Israel dämonisieren, bleibt das nicht ohne Wirkung.

Die Debatte über die Verantwortung von Medien wird deshalb weiter eskalieren. Nicht, weil Kritik an Israel verboten wäre. Sondern weil viele Menschen inzwischen den Eindruck haben, dass für Israel oft völlig andere journalistische Maßstäbe gelten als für jeden anderen demokratischen Staat.




Autor: Redaktion
Mittwoch, 13 Mai 2026

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