Durban 2001: Wie eine UN-Konferenz gegen Rassismus zur Blaupause für Antisemitismus und Israels Dämonisierung wurdeDurban 2001: Wie eine UN-Konferenz gegen Rassismus zur Blaupause für Antisemitismus und Israels Dämonisierung wurde
Durban sollte Rassismus, Sklaverei, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus bekämpfen. Doch ausgerechnet dort wurden Juden bedroht und Israel zum angeblich rassistischen Weltfeind erklärt. Die Folgen reichen bis heute.

Bildnachweis: Danjuma Anthony
Vor 25 Jahren, am 31. August 2001, begann im südafrikanischen Durban eine Konferenz mit einem großen und notwendigen Anspruch. Die Vereinten Nationen wollten Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und damit verbundene Intoleranz weltweit bekämpfen. Auf der Tagesordnung standen die Folgen von Sklaverei und Kolonialismus, Diskriminierung von Menschen afrikanischer und asiatischer Herkunft, indigene Völker, Migranten, Flüchtlinge, Menschenhandel, Roma und Sinti, religiöse Minderheiten, Armut und strukturelle Benachteiligung. Auch der wieder erstarkende AntisemitismusAntisemitismus: Judenhass in alten und neuen FormenAntisemitismus bezeichnet Judenhass und Feindschaft gegen Juden. Er reicht von Vorurteilen und Verschwörungserzählungen bis zu Ausgrenzung, Bedrohung und Gewalt.Mehr lesen sollte ausdrücklich Thema sein. Das spätere Durban-Programm enthielt zahlreiche legitime und wichtige Forderungen nach wirksameren Antidiskriminierungsgesetzen, besseren Rechtsschutzmöglichkeiten, Bildung, gesellschaftlicher Teilhabe und Schutz der Opfer von Rassismus.
Gerade deshalb ist das, was gleichzeitig in Durban geschah, bis heute so beschämend. Eine Veranstaltung, die den Rassismus bekämpfen sollte, wurde insbesondere durch ihr begleitendes NGO-Forum zum Schauplatz offenen Antisemitismus und einer beispiellosen Kampagne gegen den jüdischen Staat. Juden wurden beschimpft und bedrängt, antisemitische PropagandaDesinformation: Gezielte Täuschung der ÖffentlichkeitDesinformation bezeichnet bewusst verbreitete falsche oder irreführende Informationen. Ziel ist häufig, Menschen zu täuschen, Vertrauen zu zerstören, Konflikte zu verschärfen oder politische Entscheidungen zu beeinflussen.Mehr lesen wurde verbreitet, IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen wurde mit Nazi-Deutschland und dem südafrikanischen Apartheidregime gleichgesetzt, und Tausende Vertreter sogenannter Nichtregierungsorganisationen verabschiedeten ein Programm zur politischen, wirtschaftlichen und diplomatischen Isolation Israels.
Der Skandal bestand also nicht darin, dass Durban sich ausschließlich mit Israel beschäftigte. Im Gegenteil: Es gab genügend wirkliche Formen von Rassismus, Diskriminierung und Unterdrückung, mit denen sich eine Weltkonferenz dringend hätte beschäftigen müssen. Der Skandal liegt darin, dass ausgerechnet eine Konferenz gegen Rassismus ihre eigenen Prinzipien verriet, sobald es um Juden und Israel ging.
Der Weg nach Durban führte über Teheran
Die Entgleisung begann nicht erst in Südafrika. Bereits bei den regionalen Vorbereitungen zeichnete sich ab, wohin ein Teil der Konferenz steuern würde. Während Treffen in Straßburg, Santiago de Chile und Dakar unter anderem Diskriminierung von Migranten, indigenen Bevölkerungen, Afroamerikanern, fortbestehende Sklaverei, Menschenhandel und rassistische Ausgrenzung behandelten, entwickelte sich die Vorbereitungskonferenz in Teheran zum politischen Problem.
Israelische Delegierte wurden vom iranischen Regime ausgeschlossen. Jüdische Nichtregierungsorganisationen erhielten nach Protesten zwar noch Einreisegenehmigungen, nach der Darstellung zeitgenössischer Quellen aber so spät, dass eine reguläre Teilnahme praktisch kaum noch möglich war. Auch andere vom iranischen Regime unerwünschte Gruppen waren betroffen. Ausgerechnet ein autoritärer Staat, der selbst religiöse Minderheiten diskriminierte und Terrororganisationen wie HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen und HisbollahHisbollah: Irans Terrorarmee im LibanonDie Hisbollah ist eine schiitisch islamistische Organisation im Libanon. Sie wurde in den frühen 1980er Jahren mit Unterstützung des Iran aufgebaut, verfügt über eine politische und militärische Struktur und wird von den USA, Israel und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen unterstützte, durfte damit wesentlichen Einfluss auf die Vorbereitung einer Weltkonferenz gegen Intoleranz nehmen.
Das Ergebnis war entsprechend vergiftet. Das Teheraner Abschlussdokument beschuldigte Israel unter anderem der „ethnischen Säuberung“, der Apartheid und von Verbrechen gegen die Menschlichkeit. In den anschließenden Verhandlungen versuchten Vertreter der Organisation der Islamischen Konferenz zudem, die historische Singularität des HolocaustShoah: Der nationalsozialistische Mord an sechs Millionen JudenShoah ist der hebräische Begriff für die Katastrophe der Vernichtung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland und seine Helfer. Rund sechs Millionen Juden wurden ermordet.Mehr lesen sprachlich aufzulösen und Antisemitismus mit angeblichen „zionistischen Praktiken“ zu verbinden.
Damit war die alte politische Kampagne zurück, die die UN eigentlich bereits zehn Jahre zuvor begraben hatte. 1975 hatte eine Mehrheit der Generalversammlung mit Resolution 3379 den ZionismusZionismus: Das Recht der Juden auf SelbstbestimmungZionismus bezeichnet die jüdische Nationalbewegung, die für die Rückkehr des jüdischen Volkes in seine historische Heimat und für jüdische Selbstbestimmung im Land Israel eintrat. Der moderne Zionismus entstand im 19. Jahrhundert als Antwort auf Antisemitismus, Verfolgung und Entrechtung.Mehr lesen als Form von Rassismus bezeichnet. Diese Resolution wurde 1991 ausdrücklich aufgehoben. In Durban sollte die Gleichsetzung nun in neuem Vokabular wiederkehren: nicht mehr nur „Zionismus ist Rassismus“, sondern Zionismus als Kolonialismus, Israel als Apartheidstaat, israelische Selbstverteidigung als Kriegsverbrechen und der jüdische Staat als grundsätzlich illegitimes rassistisches Projekt.
Ausgerechnet beim NGO-Forum brach offener Judenhass hervor
Was anschließend beim NGO-Forum in Durban geschah, lässt sich nicht als bloß hitzige Israelkritik verharmlosen. Rund 7.000 bis 8.000 Vertreter Tausender Nichtregierungsorganisationen kamen zusammen. Ein Forum, das der Zivilgesellschaft im weltweiten Kampf gegen Rassismus eine Stimme geben sollte, wurde teilweise zu einem Ort, an dem genau jener Hass offen ausbrach, dessen Bekämpfung man sich auf die Fahnen geschrieben hatte.
Zeitgenössische Berichte dokumentieren, dass jüdische Teilnehmer beschimpft und niedergebrüllt wurden. Veranstaltungen zum Thema Antisemitismus wurden gestört. Der jüdische Club von Durban musste nach Bedrohungen zeitweise unter Polizeischutz gestellt werden. Es wurden Flugblätter mit Adolf Hitler verteilt, die mit der Vorstellung spielten, dass es ohne Israel kein Blutvergießen in PalästinaPalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen gebe. Antisemitische Karikaturen zeigten Juden mit klassischen judenfeindlichen Stereotypen. Sogar die notorische Fälschung „Die Protokolle der Weisen von ZionProtokolle der Weisen von Zion: Die tödlichste Fälschung des modernen AntisemitismusDie „Protokolle der Weisen von Zion“ sind eine antisemitische Fälschung aus dem frühen 20. Jahrhundert. Sie behaupten wahrheitswidrig, Juden planten die Weltherrschaft, und wurden weltweit zur Rechtfertigung von Judenhass benutzt.Mehr lesen“ wurde angeboten. Berichtet wurde außerdem von Plakaten, die Hitler vorwarfen, seine Vernichtungspolitik gegen die Juden nicht vollendet zu haben.
Das war kein versteckter Code und keine komplizierte akademische Debatte über die Grenze zwischen Antizionismus und Antisemitismus. Es war klassischer Judenhass.
Der Holocaustüberlebende und damalige US-Kongressabgeordnete Tom Lantos beschrieb das, was er in Durban erlebte, später als den schlimmsten Hass auf Juden, den er seit der NS-Zeit gesehen habe. Selbst die damalige UN-Hochkommissarin für Menschenrechte Mary Robinson, die wegen ihres Umgangs mit der Konferenz selbst massiv kritisiert wurde, räumte später ein, dass es insbesondere im Umfeld des NGO-Forums „schrecklichen Antisemitismus“ gegeben habe.
Doch damit war die moralische Bankrotterklärung noch nicht vollständig.
Jüdische Organisationen versuchten, eine Passage in die NGO-Abschlusserklärung aufnehmen zu lassen, die vor der Delegitimierung IsraelsFrom the river to the sea: Die Parole gegen Israels Existenz„From the river to the sea“ bezeichnet das Gebiet vom Jordan bis zum Mittelmeer. In antiisraelischen Kontexten wird die Parole häufig als Forderung nach einem Palästina anstelle Israels verstanden.Mehr lesen durch unbelegte Genozid-, Apartheid- und Kriegsverbrechensvorwürfe als moderner Form des Antisemitismus warnte. Der Vorschlag wurde gestrichen. Jüdische NGOs verließen daraufhin unter Protest die Beratungen.
Eine Weltversammlung gegen Rassismus schaffte es damit, Vertreter einer der historisch am brutalsten verfolgten Minderheiten auszugrenzen, während in ihrem Umfeld antisemitische Literatur und Hitler-Propaganda kursierten.
Das ist Durban.
Aus Menschenrechten wurde eine Anleitung zur Isolation Israels
Noch nachhaltiger wirkte die politische Abschlusserklärung des NGO-Forums. Dort wurde Israel nicht lediglich für einzelne politische oder militärische Entscheidungen kritisiert. Der jüdische Staat wurde als rassistischer Apartheidstaat dargestellt und mit Kriegsverbrechen, ethnischer Säuberung und „Akten von Genozid“ verbunden. Gleichzeitig verlangte die Erklärung eine „vollständige und totale Isolation“ Israels nach dem Vorbild des früheren Südafrika: Sanktionen, Embargos und die Beendigung diplomatischer, wirtschaftlicher, sozialer und militärischer Beziehungen. Außerdem sollte die 1991 aufgehobene UN-Resolution wiederbelebt werden, die Zionismus mit Rassismus gleichgesetzt hatte.
Das ist der entscheidende Punkt für die Gegenwart.
Der offizielle internationale BDSBDS: Boykottkampagne gegen IsraelBDS ist eine gegen Israel gerichtete Boykottkampagne. Der Deutsche Bundestag verurteilte die Bewegung 2019 als antisemitisch.Mehr lesen-Aufruf wurde erst 2005 veröffentlicht. Es wäre deshalb historisch ungenau zu behaupten, BDS sei 2001 in Durban als Organisation gegründet worden. Aber wesentliche Elemente der späteren Strategie lagen dort bereits fertig auf dem Tisch: Israel als Apartheidstaat definieren, Südafrika zum historischen Vergleich machen, Boykott und Sanktionen fordern und den jüdischen Staat international isolieren. Der BDS-Aufruf von 2005 griff wiederum ausdrücklich das südafrikanische Boykottmodell auf.
Gerald Steinberg von NGO Monitor bezeichnet Durban deshalb als Blaupause der modernen Kampagne gegen Israel. Nach seiner Analyse wurde dort ein Instrumentarium geschaffen beziehungsweise international anschlussfähig gemacht, das sich seitdem regelmäßig wiederholt: Genozid, Apartheid, ethnische Säuberung, Aushungern, Kriegsverbrechen, internationale Untersuchungskommissionen, Boykott und vollständige politische Delegitimierung.
Nicht jede heutige Kritik an Israel stammt aus Durban. Nicht jeder Genozid- oder Apartheidvorwurf ist automatisch Teil eines 2001 beschlossenen Plans. Eine solche Behauptung wäre zu einfach.
Aber ebenso absurd wäre es, die Kontinuität zu leugnen. Die Begriffe stehen in den damaligen Dokumenten. Die Forderung nach Isolation steht dort. Das südafrikanische Modell steht dort. Und die Vorstellung, Israel nicht wie einen gewöhnlichen Staat wegen konkreter Handlungen zu kritisieren, sondern seine Existenz als jüdischer Staat selbst zum rassistischen Problem zu erklären, steht ebenfalls dort.
Die USA und Israel zogen die Konsequenz
Die Vereinigten Staaten hatten bereits vor Beginn der Konferenz gewarnt, dass sie eine Wiederbelebung der Formel „Zionismus ist Rassismus“ nicht hinnehmen würden. Als klar wurde, dass Israel weiterhin als einziges Land in einer derartigen Weise herausgehoben werden sollte, verließen die amerikanische und die israelische Delegation die Konferenz.
US-Außenminister Colin Powell erklärte am 3. September 2001, man könne Rassismus nicht mit Erklärungen bekämpfen, die hasserfüllte Sprache verwendeten, an „Zionismus ist Rassismus“ erinnerten, den Holocaust relativierten, Israel ApartheidApartheidvorwurf gegen Israel: Kampfbegriff, Rechtsvorwurf und VerzerrungDer Apartheidvorwurf gegen Israel behauptet, Israel errichte ein System systematischer Herrschaft über Palästinenser. Kritiker sehen darin eine falsche Gleichsetzung mit Südafrika und eine Delegitimierung des jüdischen Staates.Mehr lesen unterstellten und einen einzelnen Staat zur besonderen Zielscheibe machten.
Zur historischen Wahrheit gehört allerdings ebenfalls: Das endgültige offizielle Abschlussdokument der Staatenkonferenz war nicht identisch mit der extremistischen Erklärung des NGO-Forums. Es erkannte das Selbstbestimmungsrecht der PalästinenserPalästinenser: Herkunft, Begriffswandel und politische IdentitätPalästinenser bezeichnet heute meist palästinensische Araber mit eigener nationaler Identität. In der Mandatszeit konnte der Begriff jedoch allgemein Bewohner des britischen Mandatsgebiets Palästina meinen, auch Juden.Mehr lesen an, erwähnte aber gleichzeitig ausdrücklich das Recht aller Staaten der Region, einschließlich Israels, auf Sicherheit und rief zu einer Friedenslösung auf.
Diese Trennung ist wichtig. Sie entlastet Durban jedoch nicht von seinem politischen und moralischen Desaster. Denn das NGO-Forum war kein zufälliges Treffen in irgendeinem Hotel auf der anderen Seite der Stadt. Mary Robinson hatte es selbst als integralen Bestandteil der Weltkonferenz bezeichnet. Es gehörte zur zivilgesellschaftlichen Architektur des Treffens und erzeugte enorme internationale Aufmerksamkeit. Gerade dort zeigte sich, wie leicht sich die Sprache der Menschenrechte in ihr Gegenteil verkehren lässt.
Durban war kein Sieg gegen Rassismus, sondern eine Warnung
Durban hatte eine Agenda, die der Welt viel hätte geben können. Rassismus gegen Schwarze, Diskriminierung von Migranten, die Folgen des Sklavenhandels, Unterdrückung indigener Völker, Fremdenfeindlichkeit, religiöse Intoleranz und Menschenhandel waren und sind reale Probleme. Das Durban-Aktionsprogramm enthält deshalb bis heute Bestimmungen, die nicht dadurch falsch werden, dass andere Teile der Konferenz entgleisten.
Doch genau deshalb wiegt der Verrat an diesem Anspruch so schwer.
Wer Rassismus nur dann erkennt, wenn das Opfer in das eigene politische Weltbild passt, bekämpft keinen Rassismus. Wer Antisemitismus auf die Tagesordnung setzt und gleichzeitig duldet, dass jüdische Teilnehmer beschimpft und Hitler-Propaganda verbreitet wird, hat seinen moralischen Anspruch verloren. Und wer unter dem Banner der Menschenrechte ausgerechnet den einzigen jüdischen Staat zum rassistischen Sonderfall der Welt erklärt, betreibt keine universelle Menschenrechtspolitik mehr.
Durban hat den Antisemitismus nicht erfunden. Antizionistische Kampagnen gab es Jahrzehnte zuvor. Aber Durban gab einer alten Feindschaft eine moderne Sprache und eine neue internationale Bühne. Der Jude musste nicht mehr ausdrücklich als Jude angegriffen werden. Es genügte, den jüdischen Staat zum Inbegriff von Kolonialismus, Rassismus, Apartheid und schließlich Genozid zu erklären.
25 Jahre später klingt vieles davon erschreckend vertraut.
Gerade darin liegt das düstere Erbe dieser Konferenz.
Durban sollte zeigen, wie die Welt Rassismus überwinden kann. Stattdessen zeigte Durban, wie Judenhass unter dem Etikett des Antirassismus wieder gesellschaftsfähig werden kann.
Das ist keine Randnotiz der Geschichte.
Es ist die eigentliche Warnung von Durban.
Autor: Redaktion
Dienstag, 01 September 2026