Du bist Deutschland: `Bericht´ von einer `Menschenrechtstagung`- die noch gar nicht stattgefunden hat

Du bist Deutschland:

`Bericht´ von einer `Menschenrechtstagung`- die noch gar nicht stattgefunden hat




Vor wenigen Tagen berichtete der für mehrere Agenturen der Vereinten Nationen tätige Nicola Perugini für Al Jazeera voller Hingabe von der “22nd session of the UN Human Rights Council (UNHRC)”, die sich “at the end of January” mit der “Human rights situation in Palestine and other Arab territories” befaßt und dabei einen Bericht einer internationalen Expertenkommission begrüßt habe.

“The session was a new chapter in the protracted chain of condemnations issued by international bodies against Israel’s violations of human rights and international law.”

Nicola Perugini kommentierte freilich eine Zusammenkunft des UNHRC, die Ende Januar gar nicht stattfand, sondern – wie geplant – an diesem Montag begann, wie die NGO UN Watch mitteilt. Nun dränge sich die Frage auf, ob Nicola Perugini, der ja für die Vereinten Nationen in “Palästina” als Berater arbeitet, dabei ähnlich sorgfältig sei wie für Al Jazeera.

Daß man dort den Fehler nicht bemerkte und auch gar nicht daran denkt, ihn zu korrigieren, verrät über Al Jazeera einiges, aber mehr noch über den “Menschenrechtsrat” der Vereinten Nationen: Es ist einfach zu plausibel, daß er sich mit “Israel’s violations of human rights and international law” befaßt hat, ja man erwartet vom UNHRC eine obsessive Befassung mit Israel.

Dabei gehörte die einseitige Arbeit gegen Israel mit zu den Gründen für die Ablösung des Vorgängers des UNHRC, der “Menschenrechtskommission” der Vereinten Nationen. Im März 2006 ins Leben gerufen, sollte sich jedoch schnell zeigen, daß die Regierung unter George W. Bush mit ihrer Einschätzung, der “Menschenrechtsrat” heiße nur anders, völlig richtig lag.

“During the Council’s first two years, the Bush Administration expressed concern with the Council’s focus on Israel and lack of attention to other human rights situations. [..]

In March 2009, the Barack Obama Administration announced that it would run for a seat on the Council. [..]

At the same time, however, it called the Council’s trajectory ‘disturbing,’ particularly its ‘repeated and unbalanced’ criticisms of Israel.”

Im Juni 2007, gerade ein Jahr alt, beschloß der UNHRC, sich andauernd mit Israel befassen zu wollen, eine Entscheidung, die seither immer wieder bekräftigt wurde. “The structural bias against Israel – including a standing agenda item for Israel, whereas all other countries are treated under a common item – is wrong”, klagte 2011 US-Außenministerin Hillary Clinton.

“We see a strong bias against Israel that has not gone away”, erklärte vor einem Monat Eileen Chamberlain Donahoe, US-Repräsentantin im UNHRC. Weit entfernt von solchen Erkenntnissen ist die deutsche Politik. “The Human Rights Council”, lobte Guido Westerwelle im Dezember, “serves as the forum for the ongoing development of human rights standards”.

“Der Menschenrechtsrat ist ein Ort der Verantwortung, der auch ich mich verpflichtet sehe. Es ist mir Ehre und Freude, heute bei Ihnen zu sein”, schmeichelte der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck am Montag beim Besuch in Genf. “Ich wünsche dem Menschenrechtsrat beständigen Erfolg”. Geht es eigentlich noch realitätsferner, noch peinlicher?

 

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Autor: fischerde
Bild Quelle:


Mittwoch, 27 Februar 2013






Dieser Milliarden an Geldern verschlingende Verein namens UNHRC.Vollkommen Nutzlos. Das"U"im Vereinsnamen sagt es ja schon:USELESS. Hab` ich glaub schon mal gesagt.Ist aber so.

Shalom