Hebron: Arabischer Scharfschütze ermordet israelischen Soldaten

Hebron:

Arabischer Scharfschütze ermordet israelischen Soldaten




von Ulrich J. Becker, Jerusalem

Zwei Tage nachdem der israelischer Soldat Tomer Chasan von seinem langjaehrigen arabischen Arbeitskollegen in sein Dorf gelockt, entführt und ermodet wurde (um seinen terroristischen Bruder aus dem Gefaengnis freizupressen), wurde heute abend der israelischer Soldat Gal Kobi bei der Machpelahöhle in Hebron von einem arabischen Scharfschützen erschossen.

Nur vor etwas mehr als einer Woche sass ich mit einem der obersten Befehlshabenden der Hebroner Region in einem Raum und hörte ihn sagen, dass momentan ‘alles ruhig sei, viel zu ruhig, verdaechtig ruhig’.

Er sagte: “Ich bin durch Hebron gegangen und habe nicht einmal einen Stein abbekommen – irgendwas stimmt hier nicht.“

Die letzten Tage lassen den arabischen Terror einmal mehr sein blutiges Haupt erheben – wie so oft, wenn sie gerade offiziell von ‘Frieden’ sprechen.

Er vorgestern nacht bin ich wohl an dem Checkpoint vorbeigefahren, wo heute Gal Kobi erschossen wurde. Wer die Strasse 60 durch Judea und die südliche Hebroner Berggegend faehrt, wird feststellen, dass es praktisch keine Checkpoints mehr gibt. Zwar stehen hier und da Armeejeeps und gepanzerte Wagen an Kreuzungen und in Ausbuchtungen und Kurven und patroullieren die Strassen, aber es gibt keine Checkpoints mehr, wo Autos und Fussgaenger angehalten und durchsucht werden. Und das trotzdem viele Israelis, die in den Siedlungen wohnen schon seit Monaten zunehmende Molotowcocktail und Steinanschlaege beklagen (wir berichteten).

Zudem kommt hier ein Verdacht hoch, dass es sich um eine neü Terrortaktik der Araber in Judea und Samria handeln könnte:

Am 12.09.2013 (vor nur 10 Tagen) gab es – offenbar geplante und nicht spontane – gewalttaetige Ausschreitungen bei Schem (Nablus), die begannen, als ca. 1400 jüdische Wahlfahrer ins Grab Josefs gehen wollten – eine Wahlfahrt, die mit den ‘palaestinensischen’ Sicherheitskraeften abgestimmt war.

Im Laufe der Steine und Molotowcocktails eröffnete mindestens ein arabischer Terrorist das Feür aus einer Schusswaffe auf die israelischen Soldaten, die lediglich mit anti-Demonstrations-Mitteln vorgingen. Zum Glück konnte er keinen Soldaten verletzten. Die Soldaten erwiderten darauf scharfes Feür und der Terrorist konnte verletzt und festgenommen werden. Spaeter wurde berichtet, dass vier Verdaechtige in Zusammenhang mit dem Anschlag in der Gegend festgenommen wurden. Anscheinend mehr als eine Einzeltat, sondern ein geplanter Zellenanschlag.

Heute, am 22.09.2013 ein sehr aehnliches Bild in Hebron: Ein arabischer Mob beginnt anscheined geplante Ausschreitungen mit Steinwürfen und Feürwerkskörpern. Israelische Soldaten erwidern mit anti-Demonstrations-Mitteln, bis scharf auf sie geschossen wird. Diesmal geht es nicht so glimpflich aus. Gal wird im Nacken getroffen und stirbt noch bevor ihm im Schaarei Zedek Krankenhaus geholfen werden konnte an hohem Blutverlust.

Die neü Taktik ist so einfach wie makaber-genial: Die Soldaten, die mit nicht-tödlichen Waffen über laengere Zeit gegen Ausschreitungen vorgehen bieten gute Zielscheiben für Scharfschützen, die sich überall in der Gegend verbergen können. Und der Ausgang ist auch ein Win-Win für die arabischen Judenmörder in den PA-Gebieten: Gelingt ihnen der Mordanschlag, jubeln sie über den Judenmord, steigt ihre Moral und ihre Zulauf – die Welt interessiert es kaum. Gelingt es ihnen nicht, werden israelische Soldaten zum scharfen Feürn auf angeblich ‘unbewaffnete Demonstraten’ gezwungen, was für sie super Bilder und spitzen überschriften bringt…

Israel sollte sich sehr vor diesem System in Acht nehmen und neü Vorgehensweisen erarbeiten…

 

Erstveröffentlicht bei unserem Partnerblog Aro1.com - Foto: Am 21.09. ermordet: Gal Kabi sel. A.

 

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Autor: fischerde
Bild Quelle:


Montag, 23 September 2013






Vor nicht allzu langer Zeit gab es hier einen Bericht über israelische Soldaten, die mit Palästinensern - soweit ich mich erinnere, in Hebron, zusammen gefeiert hatten. Da gab es sogar ein Video dazu, verbunden mit der Aussage, dass man hoffe, die Soldaten werden nicht allzu harte Disziplinarmassnahmen erhalten.

Es klingt hart, ist aber leider wahr! Schlangen bleiben Schlangen. Wer sich mit Schlangen einlässt, darf sich nicht wundern, wenn er gebissen wird.



1 Schwabe  "Schlangen bleiben Schlangen."  Ist schon immer mein Reden, aber man sucht ja immer das "Gute" in ihnen. Die Geschichte in der Disco in Hebron kann daran auch nichts ändern.

PS."Pessimisten sind eigentlich nur erfahrene Optimisten." Arthur Schopenhauer