Die New York Times zerstört Obama

Die New York Times zerstört Obama




von Caroline Glick

Die New York Times lieferte gerade einen tödlichen Schlag für die Obama-Regierung und ihre Politik im Nahen Osten. (Anmerkung des Übersetzers: Das englische Original stammt vom 3. Januar 2014.) Nennen Sie es Brudermord. Es war eindeutig nicht
beabsichtigt. Tatsächlich ist keineswegs klar, dass die Zeitung erkennt, was sie getan hat.

Letzten Samstag veröffentlichte die Times einen 8000-Worte-Bericht von David Kirkpatrick, welcher den Terroranschlag gegen das US-Konsulat und die CIA-Anlage in Benghazi in Libyen am 11. September 2012 genau schildert. In ihm riss Kirkpatrick die Grundlagen von Präsident Barack Obamas Anti-Terror-Strategie und seine Gesamtpolitik im Nahen Osten in Fetzen.

Obama verkündete diese Grundlagen erstmals in seiner Rede an die muslimische Welt an der Universität von Kairo am 4. Juni 2009. Seitdem waren sie das Grundprinzip hinter der US-Antiterror-Strategie und der US-Nahost-Politik.

Obamas erste Behauptung ist, dass der radikale Islam nicht von Natur aus Feind der USA ist. Als Folge kann Amerika die radikalen Islamisten besänftigen. Außerdem, wenn radikale Muslime besänftigt sind, dann werden sie Verbündete der USA werden (als Ersatz für die Verbündeten, die die USA im Stich lässt, um die radikalen Muslime zu beschwichtigen).

Obamas zweiter strategischer Wegweiser ist seine Behauptung, dass die einzige islamische Gruppe, die eine echte Terrororganisation ist, die Fraktion von al-Qaida ist, die Osama bin Ladens Nachfolger Ayman al-Zawahiri direkt untergeordnet ist. Nur diese Gruppe kann nicht beschwichtigt werden und muss mit Gewalt zerstört werden.

Die Regierung hat die Zawahiri-Fraktion der al-Qaida den "Kern von al-Qaida" genannt. Und jeder, der im Namen von al-Qaida oder einer anderen Gruppe agiert, die keine Gerichtssaal-zertifizierten operativen Verbindungen zu Zawahiri hat, ist nicht wirklich al-Qaida und daher nicht wirklich eine Terrororganisation oder ein US-Feind.

Diese Grundlagen haben dazu geführt, dass die USA mit den Taliban in Afghanistan verhandeln. Sie sind der Grund für die US-amerikanische Umarmung der Muslimbruderschaft weltweit. Sie sind die Basis für Obamas Treue zur islamistischen Regierung der Türkei und seine frühe Unterstützung für die durch die Muslimbruderschaft dominierte syrische Opposition.

Sie sind die Grundlage für die absehbare Unterstützung der Regierung für die PLO gegen Israel.

Obamas eindringlicher Versuch, den Iran zu beschwichtigen und so der Mullokratie zu ermöglichen, ihr Atomwaffenprogramm zu vervollständigen, ist ebenso ein Produkt seiner strategischen Thesen. So sind auch die aktuellen diplomatischen Bemühungen der USA bezüglich der Hisbollah im Libanon der Überzeugung der Regierung zu verdanken, dass jede Terrorgruppe, die nicht direkt mit Zawahiri verbunden ist, ein potentieller Verbündeter der USA ist.

Von Beginn der 2011er Revolte gegen das Regime von Muammar al-Gaddafi in Libyen war klar, dass ein erheblicher Teil der Opposition aus Dschihadisten zusammengesetzt war, die an al-Qaida angepasst, wenn nicht angegliedert waren. Benghazi wurde speziell durch Dokumente, die von US-Truppen im Irak beschlagnahmt wurden, als Brutstätte von al-Qaida Rekrutierung identifiziert.

Obama und seine Berater verwarfen und ignorierten die Beweise. Der Kern von al-Qaida, behaupteten sie, war nicht am Anti-Gaddafi-Aufstand beteiligt. Und soweit Dschihadisten Gaddafi bekämpften, machten sie es also als Verbündete der USA.

Mit anderen Worten, die beiden Kerngrundlagen von Obamas Verständnis von Terrorismus und der muslimischen Welt waren zentral für die US-Unterstützung für den Sturz von Muammar Gaddafi.

Mit dem Bericht von Kirkpatrick stellte die Times die ganze Verlogenheit von beiden bloß.

Kirkpatrick zeigte die Denkweise der US-unterstützten Rebellen und durch sie die Lächerlichkeit des Glaubens der Regierung, dass man kein Terrorist sein kann, wenn man Zawahiri nicht direkt untergeordnet ist.

Ein Kommandant einer US-unterstützten islamistischen Miliz erinnerte sich daran, dass zu Beginn der Anti-Gaddafi-Rebellion "herumrennende Teenager kamen ... [und fragten] ´Scheich, Scheich, kennen Sie al-Qaida? Kennen Sie Osama bin Laden? Wie können wir kämpfen?´ "

In den Tagen und Wochen nach dem Anschlag auf die US-Einrichtungen am 11. September 2012 in Benghazi, bei welchem der US-Botschafter in Libyen Christopher Stevens und drei weitere Amerikaner getötet wurden, behauptete die Regierung, dass die Angriffe nicht von Terroristen durchgeführt worden waren. Vielmehr waren sie die unglückliche Folge eines spontanen Protests von ansonsten unschuldigen Libyern.

Laut der Regierungsversion der Ereignisse wurden diese arglosen, sonst freundlichen Demonstranten, die den US-Botschafter und drei weitere Amerikaner getötet haben, einfach durch ein YouTube-Video von einem Film-Trailer verärgert, den Dschihad-Kleriker in Ägypten als blasphemisch proklamiert hatten.

In einem Versuch, den Mob nach der Tat zu beschwichtigen, haben Obama und die damalige Außenministerin Hillary Clinton Werbespots gedreht, die im pakistanischen Fernsehen liefen, wo sie sich sich für das Video entschuldigten und für den Mob gegen den Filmmacher Partei ergriffen, der die einzige Person ist, die die USA nach dem Anschlag inhaftierte. Die damalige Botschafterin bei der UNO und aktuelle nationale Sicherheitsberaterin Susan Rice gab mehrere Fernsehinterviews, wo sie die Schuld für die Angriffe auf das Video schob.

Laut dem Bericht von Kirkpatrick über den Angriff gegen die US-Einrichtungen in Bengasi am 11. September 2012 war die Darstellung der Angriffe durch die Regierung eine Fälschung. Weit entfernt von spontanen politischen Protesten, angetrieben durch Wut auf ein YouTube-Video, war der Anschlag vorsätzlich.

US-Beamte entdeckten Libyer bei der Durchführung einer Überwachung des Konsulats fast 15 Stunden vor Beginn des Angriffs.

Libysche Milizen warnten US-Beamte zwei Tage vor dem Angriff "vor steigenden Bedrohungen für Amerikaner durch Extremisten in Bengasi".

Laut seinem Bericht wurde der erste Angriff - bei dem zuerst das Konsulat gestürmt wurde - nicht von einem Mob, sondern von ein paar Dutzend Kämpfern durchgeführt. Sie waren mit Sturmgewehren bewaffnet. Sie handelten in einer koordinierten, professionellen Art und Weise mit offensichtlichem Wissen über die US-Sicherheitsprozeduren.

Während des ersten Angriffs zerschossen die Angreifer die Lichter rund um das Gelände, stürmten die Tore und schwärmten um die Sicherheitskräfte, die liefen, um ihre Waffen zu bekommen, wodurch es unmöglich für sie war, die Botschafter und andere Mitarbeiter zu verteidigen, die darin gefangen waren.

Laut Kirkpatrick stachelten die Organisatoren nach dem ersten Angriff allgemeine Wut an und hetzten einen Mobangriff auf das Konsulat durch die Verbreitung des Gerüchts, dass die Amerikaner einen Einheimischen getötet hätten. Andere Mitglieder des sekundären Mobs, behauptet Kirkpatrick, wurden durch Berichte über das Video motiviert.

Dieser Mobangriff, der auf den ersten Angriff und die offensichtliche Übernahme des Konsulats folgte, war Teil des vorher festgelegten Plans. Die Organisatoren wollten Chaos produzieren.

Wie Kirkpatrick erläuterte, "hatten die Angreifer Wachen an der Venezia Road postiert, neben dem [Konsulats]-Gelände, um ihre hintere Flanke zu schützen, aber sie ließen jeden passieren, der versuchte, an dem Chaos teilzunehmen."

Laut Kirkpatrick wurde der Angriff durch lokale Terrorgruppen verübt, die Teil der von den USA unterstützten Anti-Gaddafi-Koalition waren. Die Personen, die 15 Stunden vor dem Angriff die Überwachung des Konsulats durchführten, waren uniformierte Sicherheitskräfte, die in einem offiziellen Auto entkamen. Mitglieder der Miliz, die mit der Verteidigung des Geländes beauftragt waren, nahmen an dem Angriff teil.

Botschafter Stevens, der als Abgesandter der Regierung an die Rebellen während des Aufstandes gegen Gaddafi gedient hatte, kannte persönlich viele der Terroristen, die den Angriff inszenierten. Und bis zuletzt ließ er sich von der Grundüberzeugung der Regierung täuschen, dass es möglich war, mit al-Qaida sympathisiere islamische Dschihadisten zu beschwichtigen, die nicht direkt mit Zawahiri verbunden sind.

Wie Kirkpatrick feststellte, hat Stevens "die Überzeugung der Obama-Regierung mitgestaltet, dass sie mit den Rebellen arbeiten könnten, auch solche, die zuvor feindlich gegenüber dem Westen waren, um eine freundliche, demokratische Regierung aufzubauen."

Die gesamte US-Auffassung, dass lokale Milizen, unabhängig von ihrer anti-amerikanischen, jihadistischen Ideologie, US-Verbündete werden könnten, basierte nicht allein auf dem Glauben, dass sie besänftigt werden könnten, sondern dass sie keine Terroristen waren, weil sie nicht im engeren Sinne al-Qaida waren.

Wie Kirkpatrick bemerkt, "Amerikanische Geheimdienstbemühungen in Libyen konzentrierten sich auf die Absichten der größten Anführer der Milizen und die Handvoll Libyer mit Verdacht auf Verbindungen zu al-Qaida. Die Fixierung auf al-Qaida könnte Experten von mehr unmittelbar bevorstehenden Gefahren abgelenkt haben."

Aber auch hier ist der einzige Grund, dass es den Geheimdiensten nicht gelungen ist, die Bedrohungen feststellen, die von lokalen US-unterstützten Terroristen ausgeht, weil die US-Antiterror-Strategie, wie ihre gesamte Nahost-Strategie ist, zu versuchen, alle US-Feinde zu beschwichtigen, die nicht direkt von Ayman al-Zawahiri kommandierte Teile der al-Qaida sind.

Beunruhigend ist, dass der größte Teil der Diskussion, die durch den Artikel von Kirkpatrick beflügelt wurde, den verheerenden Schlag ignoriert hat, den er über die geistigen Grundlagen von Obamas Außenpolitik hat kommen lassen. Stattdessen hat sich die Diskussion auf seine Behauptung konzentriert, dass es "keine Beweise dafür gibt, dass al-Qaida oder andere internationale Terrorgruppen eine Rolle in dem Angriff gespielt hatten", und auf seine Behauptung, dass das YouTube-Video einige der Teilnehmer des Angriffs zum Handeln angespornt hat.

Kirkpatricks Behauptung, dass al-Qaida bei dem Angriff keine Rolle gespielt hat, wurde von der eigenen Berichterstattung der Times sechs Wochen nach dem Angriff widerlegt. Sie wurde auch durch Untersuchungen vom Kongress und vom State Department widerlegt, von der UNO und von einer Reihe weiterer Berichterstattungen.

Seine Behauptung, dass das YouTube-Video einige der Angreifer zum Handeln angespornt hat, wurde im vergangenen Frühjahr in einer vereidigten Zeugenaussage vor dem Kongress vom damaligen stellvertretenden Chef der US-Mission in Libyen Gregory Hicks kategorisch zurückgewiesen.

Im letzten Mai sagte Hicks aus, "Das YouTube-Video war ein Nicht-Ereignis in Libyen. Das Video war nicht aufhetzend bei irgendetwas, was in Libyen los war. Wir sahen nirgendwo in Libyen Demonstranten in Zusammenhang mit dem Video."

Kirkpatricks größere Nachricht - dass die Argumentation hinter Obamas gesamter Antiterror-Strategie und seine gesamte Nahost-Politik völlig falsch ist und zutiefst zerstörerisch - wurde verpasst, weil sein Artikel geschrieben und veröffentlicht wurde, um die bewusste falsche Charakterisierung der Ereignisse in Benghazi durch die Regierung zu beschönigen, nicht um die Gründe für ihre Nahost-Politik und Anti-Terror-Strategie zu diskreditieren. Aus diesem Grund behauptete er, dass al-Qaida nicht in den Angriff involviert war. Und aus diesem Grund behauptete er, dass das YouTube-Video ein Grund für den Angriff war.

So viel wurde in einem Blog-Beitrag von Redaktionsleiter Andrew Rosenthal klar gemacht, der behauptete, dass der gesamte Diskurs über Benghazi von den Republikanern vorangetrieben wird, um den Demokraten zu schaden, und Kirkpatricks Geschichte diente dazu, die Argumente der Republikaner zu schwächen. In Rosenthals Worten, "Die Republikaner hoffen, dass sie die demokratischen Kandidaten beflecken, indem sie es so erscheinen lassen, als ob Herr Obama al-Qaida nicht ernst nimmt."

So pathetisch, in einem Versuch, Obama und Clinton und den Rest der Demokraten zu verteidigen, veröffentlichte die Times einen Bericht, der zeigte, dass der laserähnliche Fokus Obamas auf die von Zawahiri gesteuerte Fraktion von al-Qaida die USA gefährdet hat.

Indem er andere Terrorgruppen nicht als Feinde sieht - auch wenn sie an Angriffen gegen die USA teilgenommen haben - und in der Tat, indem er sie als potenzielle Verbündete wahrnimmt, hat Obama es versäumt, sie abzuwehren. In der Tat, dadurch, dass er sie als zukünftige Verbündete umwirbt, hat Obama Kräfte gestärkt, die wie al-Qaida verpflichtet sind, die USA zu besiegen.

Wieder ist es gar nicht ersichtlich, ob die Times realisiert hat, was sie getan hat. Aber von Israel bis Ägypten, bis Iran, bis Libyen, bis in den Libanon ist es absolut klar, dass Obama und seine Kollegen weiterhin die gleiche gefährliche, zerstörerische Agenda umsetzen, die die USA in Benghazi besiegt hat und auch weiterhin US-Niederlage nach US-Niederlage verursachen wird.

 

Übersetzung von Robert Rickler, Pressesprecher des "Freundeskreis Israel in Regensburg und Oberbayern e.V." - Foto: By Steve Jurvetson aus Menlo Park, USA [<font><font>CC-BY-2.0</font></font>], via Wikimedia Commons

 

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Autor: fischerde
Bild Quelle:


Dienstag, 07 Januar 2014






Nichts Neues vom(über) U-Boot "USS-Navy Number One"



@ steve: ???



@Maria Müller:Warum???? Das Obamasa ein "U-Boot" ist dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben.



@ steve: Was bedeutet "U-Boot"?



@ Maria: Ein U-Boot ist immer dort wo es eigenlich nicht erwünscht ist bzw. nicht hingehört. Mit dem Auftag dort. wo es nicht hingehört, Schaden anzurichten. Hilft Ihnen das weiter?



@ steve: THX



@6 Maria: Watt is nu wieder "THX"?  Ick kenn nur TXL..Flughafen Tegel. Verzeihen Sie mir meine Unwissenheit.



@ steve: "THX" bedeutet "Thanks", die Abkürzung für "Thank you" = "Danke".



@Maria: THX :-)