Israel tötet zwei iranische Geheimdienstchefs bei Luftangriff in TeheranIsrael tötet zwei iranische Geheimdienstchefs bei Luftangriff in Teheran
Ein gezielter Angriff der israelischen Luftwaffe trifft die Führung der iranischen Militärgeheimdienste im Zentrum der Hauptstadt. Zwei hochrangige Verantwortliche des Khatam-al-Anbiya-Notfallkommandos werden laut israelischer Armee bei dem Schlag getötet.
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben zwei führende Offiziere des iranischen Geheimdienstapparates bei einem gezielten Luftangriff in der iranischen Hauptstadt Teheran getötet. Die israelische Luftwaffe habe die Operation mit präzisen Informationen des militärischen Geheimdienstes durchgeführt.
Nach Angaben der Armee handelte es sich bei den Getöteten um Abdallah Jalali-Nasab und Amir Shariat. Beide waren zuletzt als kommissarische Leiter der Geheimdienstabteilung des sogenannten Khatam-al-Anbiya-Notfallkommandos eingesetzt worden. Dieses Kommando spielt eine zentrale Rolle in der militärischen Koordination und der strategischen Lagebewertung des iranischen Regimes.
Die beiden Offiziere waren erst vor kurzer Zeit in ihre Positionen aufgerückt. Ihr Vorgänger Saleh Asadi war zu Beginn der israelischen Operation „Roaring Lion“ getötet worden. Nach Angaben der israelischen Armee gehörten Jalali-Nasab und Shariat zu den wichtigsten Figuren innerhalb der iranischen Militärgeheimdienste und standen in engem Kontakt mit der Führung des Regimes.
Schaltstelle der iranischen Militärführung
Das Khatam-al-Anbiya-Notfallkommando ist innerhalb des iranischen Sicherheitsapparates für die Sammlung und Auswertung militärischer Informationen verantwortlich. Die dort erstellten Lagebewertungen dienen der politischen und militärischen Führung als Grundlage für strategische Entscheidungen im Konflikt mit IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen.
Nach israelischen Angaben war auch der frühere Geheimdienstchef der Einheit, Saleh Asadi, an der Ausarbeitung iranischer Strategien gegenüber Israel und den Vereinigten Staaten beteiligt gewesen. Der israelische Militärsprecher erklärte zudem, Asadi habe eine wichtige Rolle in iranischen Planungen zur Zerstörung Israels gespielt.
Teil einer größeren militärischen Kampagne
Der Angriff in Teheran ist Teil einer umfassenden militärischen Kampagne gegen iranische Ziele. Nach Angaben der israelischen Armee haben seit Beginn der Operation hunderte Kampfflugzeuge zahlreiche militärische Einrichtungen des iranischen Regimes angegriffen.
Der Sprecher der israelischen Armee, Brigadegeneral Effie Defrin, erklärte, die Operation habe mit einem Überraschungsangriff begonnen, nachdem der militärische Geheimdienst zwei Treffpunkte in Teheran identifiziert hatte, an denen sich hochrangige Sicherheitsvertreter versammelt hatten.
Bereits am Vortag hatte die israelische Armee erklärt, innerhalb von zwanzig Angriffswellen mehr als 150 Ziele des Regimes angegriffen zu haben. Dazu gehörten militärische Einrichtungen, KommandozentrenTerrorinfrastruktur: Wie Terrorgruppen Krieg in zivile Räume verlagernTerrorinfrastruktur bezeichnet Einrichtungen, Netzwerke und Strukturen, die Terrororganisationen für Angriffe, Waffenlagerung, Kommandoführung, Ausbildung, Raketenbeschuss, Tunnelbau oder Logistik nutzen. Besonders gefährlich wird sie, wenn sie in Wohngebieten, Schulen, Moscheen oder Krankenhäusern versteckt wird.Mehr lesen und weitere sicherheitsrelevante Infrastruktur.
Die Tötung der beiden neu eingesetzten Geheimdienstchefs deutet darauf hin, dass Israel weiterhin versucht, gezielt in die Führungsstrukturen des iranischen Sicherheitsapparates einzugreifen. Angriffe auf solche Schlüsselpositionen sollen nach israelischer Darstellung die Fähigkeit des Regimes beeinträchtigen, militärische Operationen zu koordinieren und Entscheidungen im Konflikt gegen Israel zu treffen.
Autor: Redaktion
Samstag, 14 März 2026