Aus Israel für die Menschen in Gaza: Humanitäre Hilfe unter Raketenfeuer

Aus Israel für die Menschen in Gaza:

Humanitäre Hilfe unter Raketenfeuer





Trotz des ständigen Raketenfeuers auf Israel bleibt der Grenzübergang Kerem Shalom im nördlichen Gazastreifen weiterhin geöffnet, durch den täglich Waren und Treibstoff aus Israel in den Gazastreifen zur Versorgung der Zivilbevölkerung eingeführt werden.

Am gestrigen Sonntag (03.08.) passierten 186 Lastwagen mit folgenden Gütern den Übergang Kerem Shalom:

102 LKWs mit Nahrungsmitteln, - 3000 Blutkonserven, - Wassertanks, - Generatoren, - Medizinische Versorgungsgüter,  - Tiernahrung
- Kleidung, - 71.000 Liter Benzin, - 73.000 Liter Diesel für Transporte, - 105.000 Liter Diesel für die UNRWA, - 87.8 Tonnen Gas

Seit Beginn der Operation „Schutzlinie“ überquerten insgesamt 1.552 LKWs den Grenzübergang, die bis einschließlich 2. August 4,44 Millionen Liter Diesel für das Kraftwerk, 414.000 Liter Diesel für die UNRWA, 3.51 Millionen Liter Benzin, 1,296,000 Liter Transportbenzin und 1,669 Tonnen Gas für den Haushaltsgebrauch in den Gazastreifen brachten.

Grenzübergang Erez

Seit Beginn der Offensive überquerten 1886 Palästinenser den Grenzübergang Erez vom Gazastreifen nach Israel und 1495 Personen von Israel in den Gazastreifen. Insgesamt 93 Krankentransporte wurden seit dem 8. Juli durchgeführt.

Dutzende palästinensische Verletzte wurden zudem im Feldlazarett der Verteidigungsstreitkräfte behandelt, das am 20. Juli nahe der Grenze eröffnet wurde. Von den Patienten wurden einige nach der Behandlung entlassen, andere zur Anschlussbehandlung in israelische Krankenhäuser überwiesen. Leider hat die Hamas direkt und indirekt Patienten davon abgehalten, sich in Israel behandeln zu lassen.

Seit Beginn der Operation hat Israel 63 infrastrukturelle Reparaturmaßnahmen im Gazastreifen durchgeführt, darunter die Bereiche: Stromversorgung (36), Wasserversorgung (16), Abwasser (5), Kommunikation (6). Weitere 14 Reparaturmaßnahmen, die für das Wochenende geplant waren, mussten wegen der Angriffe der Hamas verschoben werden.

 

COGAT, 04.08.14 - Foto: Israelische Hilfslieferungen für die Zivilbevölkerung werden nach Gaza gebracht (Foto: Zahal)

 

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Autor: fischerde
Bild Quelle:


Dienstag, 05 August 2014






Die militärische Vorgehensweise resp. Operation Tzuk Eitan als ausgeübtes Recht wie praktizierte Verpflichtung zur Selbstverteidigung Israels war und ist eben per se keine Form gar sich darin bekundenden Vernichtungswillens gegenüber der Zivilgesellschaft Gazas. Die bezeichneten Hilfslieferungen wurden zumindest hierzulande seitens der öffentlich-rechtlichen Berichterstattung insonderheit bislang jedoch mit keiner nennenswerten, nichtsdestoweniger gebotenen Meldung entsprechend bedacht. Warum, ja warum wohl?