Massive Gewaltexsesse in Flüchtlingsunterkünften: Kundgebung zum Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie

Massive Gewaltexsesse in Flüchtlingsunterkünften:

Kundgebung zum Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie


Über 130 Gewaltvorfälle gegen homosexuelle und transgeschlechtliche Flüchtlinge

Am morgigen Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie rufen der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) und das Bündnis gegen Homophobie um 15 Uhr zu einer Kundgebung am U-Bahnhof Wittenbergplatz auf. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Vielfalt ist grenzenlos!“.

Seit einem Jahr wenden sich insbesondere homosexuelle und transgeschlechtliche Geflüchtete an den Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD), um Beratung und Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Über 130 Fälle von Bedrohungen, physischer Gewalt und sexuellen Übergriffen in Flüchtlingsunterkünften wurden dabei vom Zentrum für Migranten, Lesben und Schwule (MILES) des LSVD in den vergangenen 12 Monaten betreut.

Hierzu erklärt Jörg Steinert, Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg: „Homophobie und Transphobie sind ein Angriff auf die Menschenrechte. Wir müssen den Opferschutz für homosexuelle und transgeschlechtliche Geflüchtete ausbauen. Zugleich muss eine konsequente Strafverfolgung und aktive Präventionsarbeit stattfinden.“

Alle Menschen, die für ein friedliches und respektvolles Miteinander demonstrieren wollen, sind zu der Kundgebung herzlich eingeladen.

„Vielfalt ist grenzenlos“
Internationaler Tag gegen Homophobie und Transphobie 2016
Kundgebung und Fotoaktion
Dienstag, 17. Mai 2016, 15 bis 16 Uhr
U-Bahnhof Wittenbergplatz, Ausgang Richtung KaDeWe

 

 

Gleichstellung von LGBT´s in Israel:

 

Situation von LGBT´s in den von Fatah und Hamas besetzten Gebieten (sog. "Palästinensische Autonomiegebiete" PA)


Autor:
Bild Quelle:


Montag, 16 Mai 2016