Proteste in Berlin: Radikale Demonstration gegen Israel gerät außer Kontrolle

Proteste in Berlin: Radikale Demonstration gegen Israel gerät außer Kontrolle


In Berlin fand eine fragwürdige Demonstration gegen Israel statt. Verbote wurden missachtet, die Stimmung eskalierte, und antisemitische Parolen dominierten den Protest.

Proteste in Berlin: Radikale Demonstration gegen Israel gerät außer Kontrolle
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Am Samstag versammelten sich in Berlin Hunderte Menschen zu einer Demonstration, die offen gegen IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen und für Solidarität mit dem GazastreifenPalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen warb. Unter dem Motto "Stoppt den GazaPalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen-Genozid. Keine Waffen für Israel" zog der Protestzug vom Oranienplatz in Kreuzberg bis zum Potsdamer Platz. Von den 500 angemeldeten Teilnehmern erschienen laut Polizei etwa 350 – und diese sorgten nicht nur für Kritik, sondern auch für Sicherheitsprobleme.

Bereits zu Beginn der Demonstration kam es zu Straftaten, darunter das Skandieren verbotener Parolen, der Einsatz von Pyrotechnik und Flaschenwürfe auf die Polizei. Mehrere Demonstranten wurden festgenommen, nachdem ihre Personalien festgestellt worden waren. Die Polizei sprach von einer angespannten und zeitweise aggressiven Stimmung.

Auffällig war, dass die Demonstranten zahlreiche palästinensische und auch libanesische Fahnen mit sich führten, die symbolisch für eine offen anti-israelische Haltung standen. Unsere Redaktion verurteilt diese Art der politischen Demonstrationen scharf, da sie nicht nur die ohnehin angespannte Lage im Nahen Osten verschärfen, sondern auch Hass und HetzeVolksverhetzung: Wenn Hass strafbar wirdVolksverhetzung ist eine Straftat nach § 130 StGB. Gemeint sind unter anderem Hassaufrufe, Gewaltforderungen oder menschenwürdeverletzende Hetze gegen nationale, religiöse, ethnische oder andere geschützte Gruppen.Mehr lesen gegen Israel in Deutschland weiter befeuern.

Solche Kundgebungen nutzen oft legitime Solidaritätsbekundungen für die palästinensische Zivilbevölkerung, um eine radikale Agenda zu verbreiten. Die vielfach antisemitischAntisemitismus: Judenhass in alten und neuen FormenAntisemitismus bezeichnet Judenhass und Feindschaft gegen Juden. Er reicht von Vorurteilen und Verschwörungserzählungen bis zu Ausgrenzung, Bedrohung und Gewalt.Mehr lesen geprägte Rhetorik und der Einsatz von Gewalt sind inakzeptabel und haben nichts mit friedlichen Protesten zu tun. Dass Demonstranten öffentliche Sicherheit gefährden und zugleich von einem "Genozid in Gaza" sprechen, offenbart eine einseitige PropagandaDesinformation: Gezielte Täuschung der ÖffentlichkeitDesinformation bezeichnet bewusst verbreitete falsche oder irreführende Informationen. Ziel ist häufig, Menschen zu täuschen, Vertrauen zu zerstören, Konflikte zu verschärfen oder politische Entscheidungen zu beeinflussen.Mehr lesen, die Fakten verdreht und Konflikte anheizt.

Während kleinere Demonstrationen in Berlin ohne größere Vorfälle verliefen, wie beispielsweise eine Fahrrad-Demo mit nur 15 Teilnehmern, stand der Hauptprotest am Oranienplatz sinnbildlich für die problematische Normalisierung von anti-israelischer Hetze auf deutschen Straßen.

Ein besonderes Alarmsignal bleibt die absichtliche Provokation der Berliner Polizei sowie die missbräuchliche Nutzung des Demonstrationsrechts. Als deutsch-israelisches Online-Magazin lehnen wir solche Kundgebungen entschieden ab, die Hass auf IsraelIsraelbezogener Antisemitismus: Wenn Israelhass Judenhass wirdIsraelbezogener Antisemitismus liegt vor, wenn Feindschaft gegen Juden auf Israel übertragen wird. Kritik an israelischer Politik ist nicht automatisch antisemitisch. Antisemitisch wird sie, wenn Israel dämonisiert, delegitimiert, mit doppelten Maßstäben behandelt oder Juden weltweit für Israel verantwortlich gemacht werden.Mehr lesen verbreiten und Gewalt relativieren. Gerade in Zeiten eines global angestiegenen Antisemitismus muss Deutschland klar Stellung beziehen: Für den Schutz jüdischen Lebens und gegen jede Form von Propaganda, die Terror glorifiziert.




Autor: Redaktion
Sonntag, 19 Januar 2025

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