Zurück in alte Hände? – Die Palästinensische Autonomiebehörde will Gaza übernehmen

Zurück in alte Hände? – Die Palästinensische Autonomiebehörde will Gaza übernehmen


Kaum scheint die Hamas besiegt, meldet sich die Palästinensische Autonomiebehörde als Nachfolgerin – dieselbe Regierung, die Terroristen bezahlt und Schulbücher duldet, die den Mord an Juden glorifizieren. Ein Szenario, das Israel kaum Sicherheit bringt, sondern alte Fehler wiederholt.

Zurück in alte Hände? – Die Palästinensische Autonomiebehörde will Gaza übernehmen

Während in GazaPalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen über den Waffenstillstand diskutiert wird und die HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen erstmals geschwächt scheint, tritt die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) wieder auf den Plan.
Ministerpräsident Mohammad Mustafa erklärte in Ramallah, seine Regierung beanspruche die „führende Rolle“ beim Wiederaufbau und bei der Verwaltung des Gazastreifens nach dem Krieg.

Er betonte, die PA habe „niemals ihre Verantwortung verloren“ – man zahle weiterhin Gehälter für Zehntausende Beamte in Gaza und kontrolliere zentrale Bereiche wie Bildung und Stromversorgung.

Doch hinter diesen Worten steht eine bittere Wahrheit: Dieselbe PA, die jetzt ihre Rückkehr nach Gaza ankündigt, ist seit Jahren tief in ein System der Gewaltverherrlichung und TerrorfinanzierungPay for Slay: Wie Terror gegen Israelis weiter belohnt wird„Pay for Slay“ ist ein kritischer Begriff für palästinensische Zahlungen an in Israel inhaftierte Täter, freigelassene Gefangene und Familien getöteter Angreifer. Kritiker sehen darin eine Belohnung für Terror gegen Israelis.Mehr lesen verstrickt.

Das System „Pay for Slay“

IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen und westliche Geheimdienste dokumentieren seit Jahren das sogenannte „Märtyrerrentensystem“, besser bekannt als Pay for Slay:
Ein Programm, mit dem die PA regelmäßig Gehälter an verurteilte Terroristen und deren Familien zahlt – gestaffelt nach der Schwere ihrer Taten.

Ein Attentäter, der Juden tötet, erhält lebenslanges Einkommen, das oft höher liegt als das Gehalt eines palästinensischen Lehrers oder Polizisten.
Diese Praxis wurde nie eingestellt – im Gegenteil: Sie ist Teil des offiziellen Haushalts, gesetzlich verankert und wird in Ramallah als „soziale Verantwortung“ verteidigt.

Wenn eine Regierung Mörder für ihre Verbrechen belohnt, wie glaubwürdig kann sie dann Frieden verwalten?

Schulbücher voller Hass

Ebenso alarmierend ist der Zustand des palästinensischen Bildungssystems, das die PA beaufsichtigt und finanziert.
In Lehrbüchern, die von der UNESCO und der EU mehrfach kritisiert wurden, finden sich bis heute Formulierungen, die Israel von der Landkarte tilgen, den jüdischen Staat nicht erwähnen und Gewalt als legitimes Mittel des „Widerstands“ darstellen.

Kinder lernen, dass Märtyrertum ein Ideal sei – nicht Bildung, nicht Frieden, sondern Tod als Ehre.
Ein solches Weltbild wird nicht über Nacht verschwinden, wenn dieselben Institutionen nun Gaza übernehmen.

Israels Skepsis ist berechtigt

In JerusalemJerusalem: Hauptstadt Israels und Herz jüdischer GeschichteJerusalem ist die Hauptstadt Israels und die größte Stadt des Landes. Für Juden ist sie seit Jahrtausenden religiöser und historischer Mittelpunkt. Zugleich ist Jerusalem auch für Christen und Muslime heilig und steht im Zentrum politischer Streitfragen.Mehr lesen sieht man die Ambitionen der PA mit großer Vorsicht.
Die israelische Regierung verweist darauf, dass die Autonomiebehörde in Judäa und SamariaJudäa und Samaria: Israels historisches Kernland im politischen StreitJudäa und Samaria bezeichnen historische Landschaften zwischen Jerusalem, dem Jordantal und den zentralen Höhenzügen des Landes Israel. In Israel ist der Begriff gebräuchlich. International wird das Gebiet oft anders bezeichnet und politisch als umstritten eingeordnet.Mehr lesen (Westjordanland) bereits den Terror nicht effektiv bekämpft – und sich zugleich international als „moderate Kraft“ darstellt.

Premierminister Benjamin Netanyahu machte mehrfach deutlich, dass Israel keine „zweite Hamas mit Anzug und Krawatte“ akzeptieren werde.
Denn die Erfahrung zeigt: Korruption, HetzeVolksverhetzung: Wenn Hass strafbar wirdVolksverhetzung ist eine Straftat nach § 130 StGB. Gemeint sind unter anderem Hassaufrufe, Gewaltforderungen oder menschenwürdeverletzende Hetze gegen nationale, religiöse, ethnische oder andere geschützte Gruppen.Mehr lesen und Doppelmoral der PA haben den Extremismus nicht verhindert, sondern genährt.

Eine gefährliche Illusion

Die Vorstellung, die Palästinensische Autonomiebehörde könne Gaza nach der Hamas stabilisieren, ist verführerisch – vor allem für westliche Diplomaten, die auf schnelle Lösungen drängen.
Doch Stabilität ohne Verantwortung ist keine Lösung.

Eine Regierung, die Terror belohnt und AntisemitismusAntisemitismus: Judenhass in alten und neuen FormenAntisemitismus bezeichnet Judenhass und Feindschaft gegen Juden. Er reicht von Vorurteilen und Verschwörungserzählungen bis zu Ausgrenzung, Bedrohung und Gewalt.Mehr lesen lehrt, kann kein Partner für Frieden sein.
Und wer in Europa oder Washington glaubt, mit Geld, Verträgen und schönen Worten ließe sich ein neues Gaza aufbauen, ohne das alte Denken zu verändern, wird sehr bald wieder zusehen müssen, wie aus Schulen wieder WaffenlagerTerrorinfrastruktur: Wie Terrorgruppen Krieg in zivile Räume verlagernTerrorinfrastruktur bezeichnet Einrichtungen, Netzwerke und Strukturen, die Terrororganisationen für Angriffe, Waffenlagerung, Kommandoführung, Ausbildung, Raketenbeschuss, Tunnelbau oder Logistik nutzen. Besonders gefährlich wird sie, wenn sie in Wohngebieten, Schulen, Moscheen oder Krankenhäusern versteckt wird.Mehr lesen werden.




Autor: Redaktion
Freitag, 10 Oktober 2025

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